Mein geiles Erlebnis mit einer reifen Frau

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Die deutlich längere Geschichte erzählt von einem romatischen Tabu zwischen einer verheirateten Frau und einem ziemlich jungen Mann aus seiner Sicht.

Die Stiefmutter

Zwei Leiber lagen verschwitzt auf einer Matratze, die Zudecke knödelte sich unbequem unter den Körpern. Trotzdem wagten sie es nicht sich zu bewegen. Durch die offene Balkontüre drang eine leise erfrischende Brise und romantisches Mondlicht. Etwas entfernt sah man in der Dunkelheit die Lichtreflexe des Sees schimmern. Die Atmung hatte sich etwas beruhigt, nicht so die Herzschläge.

Es war etwas geschehen womit sie im Grunde nicht rechneten, was besser auch hätte nicht geschehen sollen. Nur was nun? Es war traumhaft schön. Es war nicht einfach nur einen dicken Hals loswerden. Hormone regeln. Nein – beide erkannten dass sie soeben etwas vollzogen hatten was sich über Monate ganz subtil irgendwie anbahnte, was sie versuchten krampfhaft zu Vermeiden und doch irgendwann Unvermeidlich wurde.

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Es war kein Sex. Es war Liebe machen. Der horizontale Ausdruck ihrer wahren Gefühle zueinander die jetzt nicht mehr zu leugnen waren. Eine Liebe welche von der Gesellschaft so nicht geduldet wird. Konventionen, Normen, Vorschriften. Aber echte Liebe hält sich nicht an so etwas. Liebe sucht sich ihren Weg, Gefühle wollen hinaus und erwidert werden. Interessen suchen sich Gleichgesinnte. Menschen suchen Aufmerksamkeit und Zuwendung. Findet man den perfekt passenden Menschen wird es sehr schwierig dagegen anzugehen.

Nur was kommt jetzt? Wie geht es weiter? Die Gefühle füreinander sind raus. Was kann man davon in den Alltag retten? Zwei Köpfe zermarterten sich schweigend in der Nacht nebeneinander über wohl das selbe Thema. Streichelten sich liebevoll. Der eine hatte eine weiche Haut wegen seiner Jugend, die andere weil sie sich immer gewissenhaft pflegte und vielleicht die genetische Veranlagung dazu hat. Das alleine aber war es nicht. Es war eigentlich das tiefe unbedingte Vertrauen, das Gefühl uneingeschränkt genau so genommen zu werden wie man eben war….

Aber halt, langsam, alles ganz von Vorne:

Hi! Ich bin Michael. In meinem Alter eher Mike. Viele Jahre lebte ich jetzt mit meinem Vater alleine. Eine Männer-WG sozusagen. Das funktionierte so eigentlich ganz prima. Auf jeden Fall besser als meine Mutter noch mit uns lebte. Die ist vor sechs Jahren gegangen weil sie sich was besseres gesucht hatte. Also einen Typen mit Haus, Garten, Pensionsanspruch, Pauschalurlaub und Limousine.

Seither war ich weitgehend auf mich selber gestellt. Mein Vater muss arbeiten wie viele andere auch. Oft im Ausland. War er Zuhause dann vertrieb er sich seine Freizeit mit den Kumpels. Genau wie ich auch, mit meinen Kumpels halt. Mein Leben bestritt ich mit etwas Taschengeld und Zeitung austragen.

Wir leben jetzt auch in einem Haus – allerdings nur ein Reiheneckhaus und gemietet. Für mich ganz in Ordnung, ich habe den Dachboden zur alleinigen Nutzung. Ausgebaut, mit kleinem Bad und kleiner Kochnische. In der Garage kann ich in Ruhe basteln. Am Moped.

Mal hatte mein Vater eine Freundin, mal nicht, so genau hat mich das nie interessiert was er da unten im Haus eigentlich macht. Ich habe ja oben mein eigenes Reich. Wenn ich spät nach Hause kam ging ich leise die Treppe hoch, dann hat er nie mitbekommen wann ich heimkam. Wir gingen uns halt so gepflegt aus dem Weg, jeder macht was er meint solange es keinen Ärger gibt. Sah ich ihn mal haben wir schon bisschen nett zusammen gequatscht, aber so richtig fanden wir nie den Draht zusammen.

Wichtig für mich sind Mopeds. Früher hochgradig getunte Roller, gleich wo ich 18 wurde hab ich richtig aufgerüstet. Neben einem Roller für den gewöhnlichen Alltag kam eine Huzuki GSXR 750. Mit 34 PS – auf dem Papier wegen dem Stufenführerschein. Real fast das fünffache. Meine Kumpels sind auch alle Need for Speed. Schon immer. Einfach nur Mopedfahren, am See paar Bierchen knallen und paar Würstchen grillen, bisschen Musik und das Leben ist in Ordnung. So einfach kann es sein. Glücklicherweise sind die sonst ganz Anständig, also keine krummen Sachen und so. Nur Moped. Und da haben sie uns früher auch noch nie erwischt. Denn entweder dein Moped ist original Lahm oder so schnell dass die Sherriff's nur blöd schauen. Zwischendrin gibt’s nix.

Zu der Zeit verdiente ich mein Geld als Azubi in einer Spedition, bald hätte ich ausgelernt. Taschengeld gibt’s immer noch, Dad hat anscheinend vergessen den Dauerauftrag zu löschen. Ist mir recht. Heute muß ich auch nicht mehr zur Türe reinschleichen, ich darf offiziell ausbleiben so lange ich noch früh zur Arbeit aufstehen kann. So hätte es eigentlich noch ewig weiter gehen können.

Bis sich langsam dunkle Wolken zusammenbrauten. In Form einer Frau. Erst sah ich sie ewig nicht, hab nur gehört wie sie manchmal unten geredet haben. Oder gefickt – aber das war nicht sehr oft und beschämend kurz. Von der Stimme her schien es immer die Gleiche zu sein. Und im Treppenhaus standen immer mehr Schuhe vor Dad's Türe. Eine kleine Größe. Wie gesagt ist mir egal was Dad unten macht, ich bin eh kaum Zuhause. Man sah sie nun auch öfters im Ort zusammen. Und die Leute tuschelten.

Der Keller ist der einzige Raum den wir zusammen nutzen, weil da die Waschmaschine steht. Im Heizraum hing jetzt oft auch ihre Wäsche auf der Leine. Und meine Klamotten daneben, die hatte sie wohl offensichtlich mit gewaschen. Soll mir recht sein.

Irgendwann sah ich sie dann doch mal, wie sie zusammen neben der Garage aus seinem Auto ausstiegen. Da wurde sie mir offiziell vorgestellt: Misaki. Eine Reisfrau. Also eine Quergeschlitzte, wenn du weißt was ich meine. Bisschen jung für seine Verhältnisse vielleicht, keine Ahnung wo er die her hatte. Ich meine die sind ja schon immer irgendwie ganz süß, vielleicht aus Thailand importiert, wie man so oft von älteren Männern hörte? Meine Hand wollte sie aber dann doch nicht schütteln, nur wegen dem bisschen schwarzen Kettenfett an der Pfote. Na ja, Frau halt. Wenn ich die künftig so oft sehe wie das letzte halbe Jahr kann es mir eh egal sein.

Anfangs schien mein Dad wohl öfters Zuhause zu sein, irgendwann ging er seinem alten Trott wieder nach. Genau jenem, der auch meine Mutter zur Weißglut und damit aus dem Haus trieb. Ich denke er mochte Misaki durchaus, genau wie meine Mutter, er war nur zu Bequem seine Gewohnheiten anzupassen oder zu Egoistisch etwas Rücksicht zu Nehmen.

Natürlich muß man sich in meinem Alter auch öfters einen Abschütteln wenn man keine Freundin hat. Sonst fängt man bei absolut jedem Rock zu sabbern an, wird man im Alltag auf Dauer einfach unerträglich und tendiert auch dazu sich wegen Mädchen zu Blamieren. Stichwort Notgeil.

Ich nutzte die bewährte Methode der Wixvorlage am Laptop aus dem Netz, bisschen Titten gucken und unter dem Schreibtisch oder in der Dusche mit der Hand ausleeren. Dann ist wieder Ruhe für paar Tage und man kann Mädchen gelassener gegenüber treten. Seit wir eine Quergeschlitzte im Haus hatten erweiterte sich mein Interesse mehr auf Bildchen und Filmchen mit dieser Rasse, aus purer Neugierde. Sind schon echt ganz lecker diese Frauen. Ob die wohl in echt beim Ficken auch immer so Quietschen? Von meinem Dad unten höre ich nur manchmal das Bett rumpeln und sein blödes Grunzen. Eher zum Abgewöhnen.

Keine Ahnung was Misaki unten im Haus so machte, einer meiner Kumpels sah sie in der Stadt mal morgens in eine Sprachenschule gehen. Fast täglich ging sie Joggen. Oder fuhr mit meinem alten Mountainbike. Manchmal kam Misaki an der Garage vorbei und wollte bisschen Quatschen, aber ich verstehe die ja kaum. Über was soll ich mit der auch reden? Wenigstens schien sie in Reisland auch ein Moped zu haben. Eine 400-er Sonda. Sagte sie. Drüber raus gab's kaum Berührungspunkte. Trotzdem kam sie immer wieder mal vorbei. Nicht dass sie unsympathisch war, sogar ganz im Gegenteil. Aber eine andere Welt eben.

Eines Sonntag Abends kam sie mal mit zwei Bier zur Garage, meine Kumpels waren gerade alle gefahren. Das hört man immer recht deutlich, noch zwei Häuserblocks weiter. Misaki setzte sich auf mein Moped und fragte ob wir reden können. Wenigstens mal eine Frau die genau weiß wie man sich auf ein Moped am Seitenständer setzen muß, damit es nicht versehentlich umkippt. Das mit der 400-er Sonda glaube ich jetzt eher.

Ich saß auf einer umgedrehten Bierkiste und musste zu ihr aufsehen. So wie sie am Bock flezte hätte sie auch beim Fotoshooting für ein Bikermagazin sein können. Zumindest sah sie so aus, das erste Mal dass ich sie genauer ansah. Schwarze lange Haare bis an den Arsch, hellbraune ebenmässige Haut, schmale dunkle Augen, ziemlich dünn und klein im Körperbau. Ihre Bekleidung stand etwas im Kontrast zu ihrem Auftreten, sie schien bei genauerem Betrachten eher über 30 zu sein, war stets sehr konservativ gekleidet.

„Klar können wir reden Misaki, was gibt’s?“

„Macht es dir etwas aus ohne Dialekt zu sprechen, ich verstehe dich dann besser?“

„Kann ich machen, Misaki. Was willst du quatschen?“

„Sieht wohl so aus als wenn ich nun öfters da wäre.“ begann sie etwas zögerlich, ich musste genau zuhören um sie zu verstehen und sah dabei auf ihren Mund. Schöne volle Lippen, gute weisse Zähne. Angenehme harmonische Stimme.

„Ja, sieht wohl so aus. Auf was willst du hinaus?“

„Weisst du dass ich mit deinem Vater verheiratet bin?“

„Gulp…..“ fast hätte ich den letzten Schluck Bier auf den Boden gespuckt.

„Er hat dir das nicht gesagt?“

Kopfschütteln.

„Kann es sein dass du mir etwas aus dem Weg gehst, Mike?“

Längeres Überlegen. „Nein Misaki, aus dem Weg gehen ganz sicher nicht. Es ist eine gepflegte Gleichgültigkeit. Sonst nix, also nix persönliches. Ich kenne dich ja kaum. Wo kommst du überhaupt her? Woher kennst du meinen Vater?“

„Aus der Arbeit. Ich komme daher wo deine Huzuki her kommt. Hamamatsu Shizuoka.“

„Japan?“

„Japan!“ Längeres Zögern. Dann fuhr Misaki fort: „Weisst du, bei uns ist die Familie ein sehr hohes Gut. Ich will dich nicht nerven, wenn du mir aus dem Weg gehen willst respektiere ich das. Es tut mir nur etwas weh. Dein Vater ist auch etwas Abweisend geworden.“

Jetzt tat sie mir direkt Leid. Es hatte sie sicher ziemlich Überwindung gekostet mich anzusprechen.

„Das mit meinem Dad darfst du nicht so eng sehen, er ist halt ein Eigenbrötler. Ich denke der mag dich schon ganz gerne. Aber er ist eher so der Typ einsamer Wolf. Er kommt gelegentlich aus dem Wald um sich zu Paaren oder ein Schaf zu reißen aber sonst sieht man ihn nicht. Nur manchmal heult er Nachts den Mond an. Du siehst selber wie oft er mit mir redet und wir haben rein garnichts gegeneinander. Der war schon immer so. Ich gehe dir auch nicht aus dem Weg, ich weiß halt nicht was ich reden soll. Das ist alles.“

„Dann können wir uns besser kennenlernen?“ Ihre Miene erhellte sich etwas.

So wirklich Begeistert war ich nicht, sagte aber trotzdem zu: „Klar, können wir.“

„Würdest du mich mal auf deinem Motorrad mitnehmen? Ich vermisse das aus meiner Heimat und hier darf man ja so schnell fahren wie man will?“

Auch das noch. Eine Frau auf meinem Moped. Kurzes Überlegen. Ach was soll's, die 50 Kilo hinten drauf machen das Kraut nicht Fett, einmal geht schon und dann ist Ruhe. Je eher umso besser.

„Am kommenden Samstag? Da fahren wir an den Stausee?“

Misaki lächelte. „Samstag. Hast du Schutzkleidung für mich?“

„Nein, Kindergröße hab ich nichts.“

Sie grinste. „Gut, ich schicke heute noch eine SMS nach Hause, lasse mir mit Luftfracht meine Sachen von meinen Eltern schicken, das kommt noch bis Freitag an. Dann bis Samstag!“

„9 Uhr hier vor der Garage.“

„Gute Nacht!“

Misaki sprang behende vom Bike und ging erleichtert. Ich war weniger begeistert, spülte das restliche Bier die Kehle hinab und räumte das Werkzeug in die blaue Kiste. Auf was hatte ich mich da jetzt wieder eingelassen? Egal. Sie hatte recht. Wenn man schon unter einem Dach lebt muss man sich ja nicht aus dem Weg gehen. Irgendwie schien sie ganz in Ordnung. Holte nochmal den 5-er Inbus aus der Kiste und schraubte den abdeckenden Höcker vom hinteren Teil der Sitzbank. Da saß noch nie wer hinten drauf.

Die Arbeitswoche verging ereignislos, der Arbeitsweg und die allabendliche Eisdiele war mit dem Roller billiger zu bewältigen. Vor allem einen Roller klaut keiner. Ich freute mich auf den Ausflug mit den Kumpels. Was ich von Misaki und der Reaktion meiner Kumpels auf meine Stiefmutter halten soll war noch nicht ganz eindeutig. Jedenfalls kam ihr Paket aus Japan offensichtlich rechtzeitig.

Ebenso rechtzeitig stand Misaki am Samstag von meinen Kumpels viel beachtet neben der Garage, als ich mein Moped hinter dem Roller hervor pulte und in die morgendliche Sonne schob. Man sah genau wie die Jungs sie Aufmerksam musterten, deren Gedanken konnte man Erahnen.

Misaki's Bekleidung in Form der Lederkombi wirkte abermals etwas unpassend zu ihrer sonstigen Erscheinung, das abgetragene Leder war in den Werksfarben von Sonda, hatte zahlreiche Kratzspuren und der Helm in den Farben eines bekannten Sponsors lackiert, mit mehreren Abreissvisieren versehen. Die Knie und Ellenbogen recht ausgeleiert, abgeschliffene Pad's auf den Klettflächen, seitlich abgeriebene Sohlen an den schweren Stiefeln. Seltsam. Sehr seltsam!

Wenige Augenblicke lief der Motor warm, derweilen stopfte sie ihren kleinen Rucksack in den meinigen und nahm diesen selbstverständlich auf den Rücken, kletterte dann umständlich hinter mich auf den erhöhten Soziasitz. Ich als einziger mit Sozia, alle anderen alleine. Auch ein neues Gefühl. Aber ihr Federgewicht merkte man kaum, sie wusste genau sich unauffällig zu Verhalten, nach nur wenigen Metern verschmolz sie mit Moped und Fahrer. Mehrmals musste ich mich vergewissern ob sie noch da war.

Der Weg zum Stausee ist so ein Thema für sich. Kleine Nebenstrecken, wenig Verkehr. Erst fängt immer alles ganz gemütlich an, man tuckert so vor sich hin. Also das was die Jungs halt tuckern nennen. Der Haufen ist immer ganz bunt zusammen gewürfelt, die einzige Verbindung ist Mopped. Die Jungs unterscheiden sich sehr in den Charakteren. Von einem extrem bis zum Anderen. Der eine ist Hilfsarbeiter am Bau, holte sich einen Kredit für seine Ninja. Einer ist Berufsoldat. Ein anderer ist von Beruf einfach nur Sohn, Bernd ist doof wie Stroh, obwohl er das teuerste Bike hat ist er nie der schnellste. Elmar ist Krankenpfleger, vielleicht gut so jemand mit in so einer Clique zu wissen. Die meisten anderen sind Azubi wie ich.

Das andere extrem ist Franz, eigentlich ein Kumpel von meinem Vater. Er fährt gerne oft mal einen heissen Reifen, hat jedoch das Dilemma dass die Biker in seinem Alter in den Kurven immer nach innen Umfallen, mit seitlich zwei Finger breitem Schißrand an den Reifen. Mit Airbag-Weste auf dem Moped und Hämorrhoiden-Kissen an der Sitzbank.

Franz hat eine bayerische Gummikuh. Noch die alte, welche beim vollen Beschleunigen eine Handbreit hinten ausfedert. Praktisch vor dem Überholen: Kommt was? Anfangs belächelten sie ihn. Keine Ahnung was der an seinem Motor gebastelt hat, die hat Druck ohne Ende. Man munkelt der Motor kam direkt von einem aufgelösten BOT (Battle of Twins)-Rennstall. Was das Fahrwerk nicht hergibt macht er mit Erfahrung wett. Mit dem Messer zwischen den Zähnen hält er erstaunlich lange mit, auch wenn er gegen eine moderne R1 oder Feuerklinge in letzter Konsequenz abstinkt. Zumindest hat er manchmal eine mäßigende Wirkung auf die Heißsporne, alle mögen ihn.

Irgendwie schaukelt sich das aber bei allen Ausfahrten immer weiter hoch. Das ist jedesmal so. Blöd ist auch dass ich fast das kleinste Mopped habe. Nur Konrad hat eine 675-er Daytona, aber die ist so stark getunt dass sie fast so schnell ist wie meine 7½ -er. Dazu noch mein Ballast hinten drauf. Ich hätte im Frühling beim Kauf gleich die 1000-er nehmen sollen.

So entwickelt sich die letzte halbe Stunde dann immer eine regelrechte Hatz, wie eine Treibjagd. Konrad – der Hirnloseste – vorneweg. Dahinter Fireblade, R1 oder paar grüne Ninja's bunt gemischt, je nachdem wer alles mitfährt. Hinten ich, hab ja erst paar Wochen die große Pappe. So ein mächtiger 4-Zylinder ist halt doch was anderes wie ein getunter 125-er Roller. Ganz hinten Bernd mit seiner Brutale Corsa.

Wir kamen dann also am Stausee mit kompletter Mannschaft an, ich betone das so ausdrücklich weil das nicht immer selbstverständlich ist. In der Rollerzeit starben unterwegs immer reihenweise die frisierten Motoren wie die Fliegen. Mit den großen Moped's bleibt schon mal der eine im Acker liegen oder der andere „parkt“ unter einer Leitplanke. Glücklicherweise ist noch nichts schlimmeres passiert.

Wir finden dann auch immer gleich einen passenden Platz am Stausee, bei so einer Horde schwer belederter Jungs wollen brave Familienväter meistens keine Territorialansprüche durchsetzen. Obwohl wir eigentlich ganz Harmlos sind. Kam es mir nur so vor oder belauerten alle irgendwie Misaki? Jeder tat so gleichgültig wie möglich, trotzdem schielten alle zu meiner Stiefmutter.

Es dauerte etwas bis sie sich mit wilden Bewegungen der Hüfte und des Oberkörpers aus dem engen Leder gepult hatte. Darunter trug sie weiße Shorts und direkt gleich ihren weissen Badeanzug. Sie zog ihren Rucksack aus dem meinigen heraus, fischte daraus ein großes Handtuch und eine kleine Plastikflasche, breitete jenes Handtuch auf der Wiese aus. Täusche ich mich oder war es noch nie so Ruhig wenn wir wo ankamen? Die Jungs drapierten ihre Luftmatratzen in respektvollem Abstand, so dass mir der Platz direkt neben Misaki blieb.

Die Frau setzte sich, öffnete ihren Zopf und begann sich mit einer Bürste die langen schwarzen Haare zu kämmen. Das dauerte ewig, jede Bewegung interessiert verfolgt. Nicht nur von den Jungs, sondern auch von besagtem benachbarten Familienpapi. Anschließend begann sich Misaki auf der Vorderseite mit Sonnencreme einzureiben. Gütiger, was für ein sinnlicher Anblick. Keine Ahnung ob sie merkte was sie in diesem Moment anrichtete, ob sie sich der Aufmerksamkeit bewusst war. Zwei der Jungs legten sich auf den Bauch, ich konnte mir schon denken warum. Vielleicht war sie einfach den Umgang mit vielen Männern gewöhnt?

Dann ein suchender hilfloser Blick um sich herum mit der Tube in der Hand, es war klar was sie wollte. Unterstützung. Glücklicherweise blieb der Blick dann an mir hängen, mit einem entschuldigenden Lächeln reichte sie mir die Tube und drehte mir den Rücken zu, nahm die offenen langen Haare nach vorne über die Schulter, streifte die elastischen Träger vom Rücken und hielt den Badeanzug mit überkreuzten Händen vor den Brüsten. In diesem Moment beneideten mich 8 Jungs. Und der Nachbar.

Etwas Vorsichtig und Unsicher begann ich die weisse Lotion auf Nacken, Rücken und Schultern zu verteilen. Am Nacken hätte man sich das sparen können bei dieser wallenden Haartracht. Soweit dachte ich nicht, wollte Pflichtbewusstsein demonstrieren. Etwas irritierte mich ihr Körperbau. Eigentlich schlank, Oberarme und Nacken jedoch steinhart und Verhältnismäßig stark konturiert.

Die Wirbelsäule zeichnete sich deutlich durch die glatte Haut. Von hinten sah sie aus wie ein ganz junges Mädchen, nur im Gesicht konnte man vielleicht ihr wahres Alter vermuten. Wobei wir Europäer die Asiaten eh schlecht schätzen können und paarunddreissig Jahre ist ja auch kein Alter, wenn es noch so dermassen lecker dargeboten wird wie im Falle von Misaki. Wenigstens einen guten Geschmack hat mein Dad. Jede Rundung, jeden Muskel, jede Kontur a Rücken, Schultern und Nacken versorgte ich gewissenhaft mit Lotion.

„Du darfst jetzt aufhören Mike, die Haut wird schon ganz blass vom vielen Reiben. Danke!“

„Äh jaa, entschuldigung…..“ Die Jungs kicherten. Keine Ahnung, das war die erste Frau die ich einschmierte, wegen mir hätte es noch durchaus gründlicher sein dürfen?

Misaki legte sich auf den Bauch, legte die Haare neben den Kopf, ließ sich den Rücken von der Sonne schmeicheln. Vom Po konnte man nur Vermuten wegen den weiten Shorts. So kehrte langsam etwas Ruhe ein, jeder döste bisschen vor sich hin, las Zeitung oder sah den Nachbarn zu.

Nach einer Zeit schien Misaki vom Schlaf aufzuschrecken, orientierte sich kurz, sah mich an.

„Mike, gehen wir etwas schwimmen?“

„Klar, deswegen sind wir da?“

Behende stand Misaki auf, die weite Short war schnell am Boden abgelegt. Jetzt sah man ihren atemberaubenden Po. Zwei kleine harte Kügelchen, der straffe elastische Stoff rutschte etwas zwischen die Backen, betonte damit den Hintern auf waffenscheinerforderliches Niveau. Wir gingen zum Wasser, begannen zu Schwimmen. Wobei ich nicht lange mithalten konnte.

„Ich kehre dann mal wieder um….“

„Gut Mike, ich drehe noch eine Runde…..“, dann erhöhte Misaki abermals ihr Tempo und wechselte ins Kraulen. Da hätte ich nie mitgehalten. Langsam plantschte ich zurück, blieb im flachen Wasser neben Eddy sitzen, pisste unauffällig aus der weiten Boxershort heraus in den See (Grüße nach Neudorf, der Stausee ist euer Trinkwasser!), quatschte eine ganze Zeit mit Eddy über seine Ninja und wir begafften zusammen fachmännisch andere Mädchen.

Irgendwer bemerkte irgendwann zu mir: „Wo ist eigentlich deine Mutter?“

„Meine Stiefmutter!“ verbesserte ich, suchte den Horizont bis zum gegenüberliegenden Ufer ab. Wir sahen weit draussen einen Schwimmer, waren uns nicht sicher. Gingen zum Bademeister auf dem Hochstuhl. Ob ihm eine kleine Frau aufgefallen ist? Wir vermissen jemand.

„Ja, die ist mir länger schon aufgefallen,“ er führte sein Fernglas nach, „die schwimmt da draußen. Aber kein Grund zur Sorge, das sieht bei der absolut professionell aus, die zieht voll durch und macht sowas anscheinend öfters. Wenn sie Müde ist wird sie schon wieder kommen.“

So war es dann auch. Nach zwei Stunden. Und vier Runden um den kompletten See. Die Frau war ein Konditionswunder. Joggen, Mountainbike, jetzt war der Triathlon komplett. Wenn ich nur ein viertel ihrer Energie hätte….

Viel beachtet dann ihr wackeliges verlassen des Wassers auf dem steinigen Grund. Ihre kleinen harten Muskeln vom kalten Wasser und der vielen Bewegung stark konturiert, die langen Haare klebten am Körper. Die winzigen Brustwarzen wollten durch den dünnen Stoff stanzen, der Schamhügel erhob sich gut sichtbar unterhalb des flachen Bauch.

Keine Ahnung ob ihr das bewusst war, aber der Badeanzug war an den wichtigen Stellen leidlich Transparent, das heisst man sah die dunklen Brustwarzen leicht durchschimmern und obwohl im Schritt aufgedoppelt blieb es so durchsichtig dass Schamhaare eben nicht erkennbar wurden. Dafür zog es das elastische Gewebe etwas in die kleine Pflaume.

Obwohl sie ziemlich klein ist erschienen ihre schlanken Beine mit diesem hoch ausgeschnittenen Badeanzug im Verhältnis zum Körper ellenlang. Seitlich am Brustkorb durch die Ausschnitte der Brustansatz zu Vermuten. Sie ging langsam und andächtig, legte sich auf ihr Handtuch. Und drei Jungs legten sich plötzlich auf den Bauch. Der einzige Mann der halbwegs vernünftige Reaktionen zeigte und nur eine Moped-Zeitung las war Franz. Frauen waren ihm anscheinend für den Moment etwas suspekt.

Wie immer machten wir, oder besser die Anderen später am See Blödsinn, vor allem nachdem paar Bierdosen geleert waren. Diesmal vielleicht sogar etwas mehr Unfug wie sonst, der Eine oder Andere musste sich wohl vor der schönen Frau profilieren. Ich hielt mich zurück, wollte nicht unangenehm auffallen, keine Ahnung ob oder was sie Dad erzählen würde. Franz war aus Erfahrung unbedingt diskret.

Die Zurückhaltung wurde dann zu meinem Nachteil, denn ich holte mir eine Verletzung an der Hand beim toben der Anderen, irgend ein Trottel trat drauf als ich in der Sonne döste. Die Schwellung ging trotz kühlen im See bis zum Abend nicht zurück. Heimfahren damit schwer möglich. Misaki sah sich das genau an, sagte dann: Sie fährt!

„Also Misaki, das ist ein echtes Motorrad, kein 400-er Moped.“ Sagte ich etwas Überheblich.

„Ich weiß.“ Sie lächelte milde. „Wir können ja aber auch mit dem Bus heimfahren und dein Moped inzwischen hier stehen lassen?“

Volltreffer. Sie wusste das käme niemals für mich in Frage. Also saurer Apfel und unter den spöttischen Blicken der Kumpels hinten drauf klettern. Misaki kam mit den Zehenspitzen gerade eben so auf den Boden, musste sich weit an die Stummellenker recken, wir mussten im Stand sehr vorsichtig balancieren. Als die Fuhre dann mal rollte ging es halbwegs. Sie machte mehrere Bremsproben und Einlenkversuche, fuhr einen kurzen imaginären Slalom, probierte etwas mit Hebeln und Bedienelementen. Schon nach wenigen Kilometern war sie im Element, sie muss wohl Zuhause recht viel gefahren sein, so fährt keine Anfängerin.

Die Kumpels wollten sie anscheinend testen, fuhren fast genauso schnell wie sonst auch. Schon nach 50 Kilometern blieb Misaki eng hintendran. Nach einer Stunde wurde sie mit den Drehzahlen mutiger, vor allem beim Überholen. In den Kurven ließ sie stehen, paarmal flitzten Begrenzungspfosten in Kopfhöhe an mir Vorüber. Ich bekam echt Angst.

Das letzte Stück bog sie plötzlich zackig auf die Autobahn ab, ließ die anderen auf der Landstraße davon ziehen, ich schiss mir fast in die Hose. Was hat sie vor? Das heisst Autobahn, mein Moped war noch nie da drauf. Wenn man dort mit dem Motorrad was zu suchen hätte hieße es auch Mopedbahn? Was sagte Misaki noch? Hier darf man so schnell fahren wie man will? Erst wollte ich noch lautstark protestieren. Wollte.

Denn sie zog noch in der Auffahrt den Hahn voll auf. Zweiter Gang fast ausgedreht um die Kurve, die Fußraste kratzte Leicht am Boden, die Drehzahl schwankte Unregelmässig, das heisst das Hinterrad hatte Schlupf. Beim dritten Gang voll wurde das Vorderrad noch etwas leicht. Ist die Bescheuert? Am Ende der Beschleunigungsspur kam der vierte und Misaki zog durch.

Klar, mein Moped ist komplett entdrosselt, auch die Leistungsbegrenzung in den ersten drei Gängen. Aber noch nicht eingefahren. Ich hatte bis dahin ehrlich keine Ahnung was geht, war selber Überrascht….. nicht….. Ich hatte nackte blanke Angst.

Die Autobahn hat zwei Spuren. Eigentlich, dachte ich. Und mein Moped hat hervorragende Bremsen. Verflucht, warum benutzt sie die dann nicht? Sie war im sechsten Gang, voll ausgedreht. Der lärmende Fahrtwind riß an meinem Helm, Misaki war klein genug dass sie komplett hinter der schlanken Verkleidung verschwand. Festkrallen mit einer gesunden Hand, die Bauchmuskeln schmerzhaft angespannt vom reinstemmen in die hohen Fußrasten.

Zwei Spuren? Anscheinend hatte ich in der Fahrschule etwas versäumt oder in Japan ist die Standpur zum Überholen da und der Meter Bahn vom Mittelstreifen bis zur Leitplanke extra für die schnellen Mopeds freigehalten? Hupen hörte ich niemand, zu schnell flitzten die Autos an uns vorbei. Von Vorne nach Hinten. Dann wurde der Fahrtwind endlich wieder leise und kurze Zeit später waren wir Zuhause.

Ich war nicht mal mehr wütend, sondern nur noch geschockt und tief erleichtert.

„Frau, bist du bescheuert? Hast du Kamikaze-Gene im Blut?“ meine Stimme klang sicher nicht sehr freundlich.

Misaki grinste nur fröhlich. „Geht echt gut, dein Moped. Habe ich vergessen zu erzählen dass ich in Japan unter anderem früher den Sonda Markenpokal auf einer RS 400 mitgefahren bin?“

Jetzt wurde mir so einiges klar, aber in Ordnung war das sicher nicht.

„Trotzdem gelten bei uns noch Verkehrsregeln!“

Wahrscheinlich war ich mehr wütend über mich selber dass ich mir von einer Frau den Schneid hatte abkaufen lassen.

Die Frau grinste immer noch in sich hinein, schien komplett Entspannt. „Danke für den schönen Tag, hoffentlich nimmst du mich mal wieder mit?“

„Gute Nacht!“

Meine Wut verrauchte langsam. Nochmal mitnehmen? So sicher war ich mir da nicht. Nicht nochmal so einen kriminellen Stunt! Aber eigentlich war sie echt ganz in Ordnung, ich hatte sie nur völlig Unterschätzt, begann sie in einem ganz anderen Licht zu sehen.

Mit schlurfenden Schritten in den schweren Stiefeln und mit quietschender Lederkombi ging sie zum Haus, nahm unterwegs ihren Helm ab und schüttelte die langen Haare aus. Ein schöner Anblick.

Unter der Woche sah ich sie manchmal wenn sie mit ihren hautengen Gymnastikhosen vom Joggen kam oder in ihrer klassischen Bekleidung zum Einkaufen. Immer öfters entspann sich ein kurzer oberflächlicher Plausch, ich begann sie in meinem Umfeld zu Akzeptieren. Ertappte mich manchmal dabei ihre Gesellschaft zu Genießen.

So unternahmen wir dann doch noch öfters was zusammen, so schnell können Vorsätze kippen. Frauen machen eigene Regeln denen ich noch nicht gewachsen war. Misaki kam nun auch Abends gelegentlich mit an die Eisdiele, zur Freude meiner Kumpels. Der lockere unkomplizierte Kontakt zu meinen Freunden ließ sie aufblühen, trotzdem hatte sie strikte Grenzen was baggern betraf. Ab einem bestimmten Zeitpunkt blieb sie total Altmodisch und Konservativ. Mein Dad war zu der Zeit kaum noch Zuhause.

„Mike, du arbeitest doch in einer Spedition?“ fing sie eines Abends mal an.

„Ja, warum?“

„Dann könnte ich mir mein Motorrad von daheim schicken lassen und du hast dein Moped wieder für dich alleine? Doppelten Spaß für uns Beide?“

„Klar, gute Idee! Ich frag gleich morgen mal meinen Vorarbeiter.“ Innerlich zweifelte ich ob die Idee tatsächlich so gut war, ich hatte mich mittlerweile an das schöne Gefühl mit ihr hinten drauf durchaus gewöhnt. In meiner Ansicht waren Frauen als Zierde für den Rücksitz wesentlich geeigneter, noch dazu wenn wie bei Misaki die langen Haare sorgsam zu einem Zopf gewunden am Rücken baumelten.

So stand also drei Wochen später eine Holzkiste im Hof vor der Garage. Mit zwei großen Schraubendrehern begannen wir die Holzplatten aufzuhebeln. Langsam wurde ein Motorrad sichtbar auf einem provisorischen Lattengestell, wild in Luftpolsterfolie eingewickelt. Auch diese wich dem Teppichmesser.

„Mensch, das ist ja eine echte RS 400!“

„Sagte ich doch.“

„Schon! Replika's gibt’s viele. Aber die ist Original! Eine V4!“

„Ja, eine von vielleicht 80 Stück.“

„Wo hast du die Kohle her? Die kostet minimum 90.ooo Euro?“

Misaki zuckte nur lässig mit den Schultern. „Ich hab sie so bekommen, das ist eine lange Geschichte.“

Ich begann zu suchen. „Wie willst du die auf der Straße fahren? Die hat ja weder Licht, noch Blinker oder Spiegel. Und Slikreifen! Gut, Reifen mit Profil können wir hier besorgen, aber das andere?“

„Schau mal in dem Karton da, ich sagte sie sollen mir alles mitschicken was man für die Straße braucht. Wir müssen nur noch montieren. Hilfst du mir, Mike?“

Ich wühlte in einer großen Schachtel. „Hier ist ja sogar ein Nummernsc***d mit dabei! Original Japan, das versteht hier garantiert keiner. Und ein kompletter Kabelbaum, eine kleine Batterie, Lichtanlage. Das wird ziemlich Arbeit. Wir warten bis Konrad heute Abend kommt, der ist Elektriker und kennt sich aus mit sowas.“

Wir bastelten noch bis spät in die Nacht. Dann der Moment der Probefahrt. Kanister Sprit in den Tank. Zündschlüssel oder gar Lenkschloss war nicht, nur ein mit einer roten Klappe abgedeckter Schalter, wie bei einem Kampfjet.

>>>Klak<<<

Die Lichter des kleinen zentralen Instruments gingen an. Kein Tacho, kein Drehzahlmesser, nur ein kleines LCD-Display und mehrere farbige Lampen, wahrscheinlich ein Schaltblitz. Ich suchte den Starterknopf.

Misaki grinste: „Da kannst du lange suchen. Das ist eine originale RS, die hat keinen Starter. Schieben bitte!“

Sie setzte sich auf den schlanken Sitz, drückte einen Gang rein, zog die Kupplung. Konrad schob sie paar Schritte an, die profillosen weichen Sliks schmatzten klebrig auf der Straße. Misaki hüpfte auf den Sitz und ließ gleichzeitig die Kupplung kommen. Keine Frage, die weiß wie sowas geht!

Sofort bellte der V4 seine unregelmässige Zündfolge in die laue Nacht. Wow! Sowas von Sound! Nicht übertrieben Laut, keine Lichter gingen in der Nachbarschaft an. Es war mehr wie das aggressive Fauchen einer Wildkatze. Gierig drehte der kleine Motor blitzartig bei jedem Gasstoß hoch, es dauerte etwas bis die Vergaser ohne Kaltstartanreicherung einen stabilen Leerlauf ermöglichten. Misaki fuhr paarmal leise die Straße auf und ab, wechselte in die Seitenstraßen. Hinter den Häusern hörte man sie kaum. Unglaublich dass dies ein hochgezüchtetes Rennmotorrad sein soll.

Als sie wieder kam sah man zuerst ihre Zähne vor dem Scheinwerfer. Sie grinste bis zu den Ohren.

„Können wir morgen noch normale Reifen beschaffen? Denn ich denke dass diese hier nicht mal bis zum Stausee halten werden.“

„Klar Misaki, können wir. Du würdest mit diesen Schlappen auch nicht die erste Verkehrskontrolle überstehen.“ Sie ging absolut davon aus uns auf der nächsten Tour auf eigenen Rädern zu begleiten.

So hatten wir immer mehr Berührungspunkte im Alltag, immer mehr gemeinsam zu Reden, zu Beschaffen, zu Planen. Plötzlich merkte ich wie nah mir Misaki geworden ist. Klar habe ich viele Kumpels und auch paar gute Freunde. Sie jedoch ist mehr als Freund. Misaki ist genau die Mutter oder der Vater, die ich mir so sehnlich wünschte. Immer ein offenes Ohr, für alles einen guten Rat. Trotzdem total Cool und unkompliziert, oft etwas durchgeknallt.

Auf einmal tat es mir Leid wenn ich mich Abends von ihr verabschiedete, auch wenn ich sie am nächsten Tag wiedersehen sollte. Ertappte mich sogar häufiger dabei des Nachts ins Haus hinein zu Lauschen ob mein Dad sie vielleicht poppt. Ich mein sie sind Verheiratet, es wäre sein gutes Recht. Trotzdem hätte es mich gestört. Mein alter gelangweilter Dad und diese Gottheit von Frau. Eigentlich müsste Misaki unbefleckt bleiben. Ich weiß, das klingt jetzt voll bescheuert. Aber ich empfand es eben so.

Mein Dad zog sich in dieser Zeit immer mehr zurück. Ich vermute er hat sich mit dieser neuen Ehe psychisch etwas übernommen. Zu verlockend war für ihn die junge schöne Frau. Er übersah dabei jedoch seinen Einzelgänger-Charakter. Den kann man vielleicht eine Zeit lang unterdrücken, jedoch niemals ganz Ablegen.

Und Misaki ist schön. Unglaublich schön. Exotisch schön. Sie zieht sich immer Flott, trotzdem irgendwie konservativ an, niemals Nuttig oder so. Der Rock immer lang genug, Blusen nie durchsichtig, Hosen nicht Hauteng. Aber sie hat was. Man sieht sie gerne an. Ihre höfliche Zurückhaltung, sie drängt sich niemals in den Mittelpunkt, auch wenn sie das eigentlich in einer Horde spätpubertierender Jungs eigentlich wäre.

Die erste größere Ausfahrt ging dann von Freitag bis Sonntag wohin? Na Klar, klassisch an den Gardasee zum Pizza-Essen. Am Freitag nachmittag Sechs Stunden Fahrt, durch das kleine Volk der Raubritter hindurch und schon ist man im Land der Träume. La dolce Vita. Coole Stimmung, guter Wein, leckerstes Essen, entspannte Leute und unzählige verschlungene kleine Passstraßen. Die Jungs gingen auf den Campingplatz, Misaki kann außer einem kleinen Rucksack sonst keinerlei Gepäck auf ihrem Moped mitnehmen, suchte sich deshalb eine einfache Pension gleich in der Nähe.

Ich selber war etwas unentschlossen, wollte einerseits mit den Jungs im Zelt bleiben um nicht als Muttersöhnchen verschrien zu werden, Männer in diesem Alter können bei sowas grausam und penetrant sein. Andererseits, eine Toilette und Dusche im Zimmer, ein brauchbares Bett und wenn es nur das Sofa wäre…. Beide Optionen ließ ich mir offen, wollte eben kurzfristig nach Situation entscheiden, deponierte meinen Tankrucksack einstweilen bei Konrad im Zelt. Die erste Nacht schlief ich dann auch im Zelt.

Die mopedfreie Zeit am Samstag verbrachten wir alle zusammen am Campingplatz, misstrauisch beäugt vom rastlosen Platzwart, der ständig seine Runden mit dem alten Klapprad drehte. Aber die meiste Zeit waren wir eh unterwegs. Misaki war jetzt nicht mehr zu bremsen. Am Tag zuvor bei der Hinfahrt noch mitleidig belächelt wegen ihrer kleinen 400-er zeigte sie bald wo der Hammer hängt. Bei der Anreise wollte sie offensichtlich einfach noch ihr Material schonen oder den Motor einfahren, nicht jeder erkennt so etwas, viele pubertierende Jungs deuten sowas als Feigheit oder als Sonntagsfahrerin.

In den Bergen selbst sah man sie nur kurz noch von Hinten, Misaki kam erst wieder in Sicht als sie an der nächsten Kreuzung wartete weil sie den Weg nicht weiter wusste. Die Jungs waren irritiert. Das soll eine 400-er sein? Ok, von der Größe her und vom Klang ist es ein kleines Moped. Aber warum kamen sie mit ihren 1000-ern einfach nicht ran? Auf den kurzen Geraden fuhren sie manchmal noch nebenauf. Zwei Kurven später war sie weg. Was zum Teufel hat dieses kleine Ding eigentlich Leistung? Wieviel dreht die? 18.ooo Umdrehungen? Und das blitzartig. Der anfängliche Spott wich Ehrfurcht.

Armin wollte es nicht glauben, bat Misaki beim Mittagessen ob sie nichtmal für eine Stunde die Mopeds tauschen könnten. 400-er gegen Feuerklinge. Misaki willigte ein. Die Folge war dass Armin wegen dem wendigeren und leichteren Moped nun auch etwas flotter wurde, an Misaki kam trotzdem keiner mehr heran. Man sah jetzt nur besser wo sie lang gefahren war, in nahezu jeder Kurve waren tiefschwarze Striche vom Driften und Beschleunigen, Armin begann zu Bereuen und hoffte dass er mit diesen Gummis noch bis Deutschland kam. Irgendwann gaben sie es kollektiv auf ihr auch nur Ansatzweise folgen zu wollen.

Gegen Einbruch der Dunkelheit kamen wir zurück an den Campingplatz. Zuerst Misaki, fünf Minuten später die Jungs mit mir, zwei Minuten dahinter ein lilafarbener Alfa Romeo mit weisser Aufschrift: Polizia Municipale. Die beiden Sherriff's sprangen aufgebracht heraus, schrien aufgeregt:

„This is Italy. Not Amerika. No Superbike!“ wild fuchtelte der Polizist aufgebracht mit seinen weissen Handschuhen und einem weissen Schlagstock. Energisch wollen beide wissen wer wie ein geisteskranker mit diesem Motorrad da (dabei deuteten sie auf die Feuerklinge) über einen halben Kilometer auf dem Hinterrad über die Landstraße fuhr. Sie wollten den Fahrer direkt aufhalten, sind aber nicht nachgekommen. Die Jungs grinsten, so erging es ihnen schon den ganzen Tag.

Misaki meldet sich. „Sorry Sir, i was!“

Signore Polizia zweifelt. Sie soll niemanden schützen, sie soll sagen wer wirklich gefahren ist.

„Ich!“ sagte Misaki.

Weiteres Zweifeln. Wenn sie jetzt weiter lügt dann bekommt sie eine Strafe wegen Behinderung der Justiz und Falschaussage. Wem gehört dieses Motorrad da? Armin trat vor.

„Das macht dann 250 € Penalty! Oder wir beschlagnahmen das Motorrad!“

Eilig holte Misaki ihre Brieftasche aus dem Rucksack und bezahlte die geforderte Summe. Quittung bekam sie keine, bestimmt hatten die das vor lauter Aufregung „vergessen“.

„Ihr Deutsche seid so Helden, müsst euch hinter einer Frau verstecken!“ ätzte der ältere der Polizisten auf Englisch, wie er das Geld in seiner weissen Umhängetasche verstaute.

„Wir haben wenigstens keinen BungaBunga als Präsidenten und unsere Soldaten haben die Absätze nicht an der Stiefelspitze.“ den letzten Einwand auf Deutsch aus dem Hintergrund verstanden sie entweder nicht oder ignorierten es. Vielleicht besser so.

Der Abend verging dann mit äusserst ausgelassener Stimmung in der Pizzeria des Campingplatzes. Misaki saß neben mir, wirkte ausgesprochen Glücklich. Scherzte, Blödelte. Hauptthema waren natürlich die zwei Polizia's. Der Spruch: „This is Italy. Not Amerika. No Superbike!“ wird wohl in die Analen eingehen.

Das Verhalten der Jungs gegenüber Misaki veränderte sich Deutlich. Sie war nicht mehr nur das hübsche Beiwerk, die zum Anglotzen geduldete Sozia. Sie hatten echte Ehrfurcht vor ihr. Misaki bog immer wieder vom Thema ab und nahm sich aus dem Mittelpunkt heraus wenn die Jungs sie neugierig nach ihrer Vergangenheit befragen wollten.

„Ich bin eben ein Naturtalent und bin in meiner Jugend mal den Sonda-Markenpokal zur Nachwuchsförderung mitgefahren.“ der Versuch einer bescheidenen Erklärung. Nur warum glaubte ihr das Niemand? Warum war ihre 400-er fast schneller wie eine serienmässige 600-er? Warum waren die Reifen so breit wie bei einer 750-er, die Bremsscheiben aus Keramik so groß wie Kanaldeckel und die Einarmschwinge war dick wie ein Unterarm? Schnellwechsler an den Radnaben? Carbonverkleidung? Alurahmen? Vergaser so dick wie Dachrinnen? Zweifel über Zweifel und keine plausiblen Antworten.

Die anderen Jungs genossen den Wein, hatten kaum Hemmungen wegen dem kurzen Heimweg ans Zelt. Ich mag Wein nicht ganz so gerne, hielt mich auch wegen meiner Stiefmutter etwas zurück. Mein Vater muss ja nicht alles Erfahren. Bald zogen sich alle zurück. Fast alle. Nur Misaki war noch munter.

„Was machen wir jetzt? Zum schlafen ist es noch viel zu Früh.“ Die Frau ist voller Energie.

„Hmm, keine Ahnung?“

„Würdest du noch mitkommen zum Tanzen? Ich dachte am Ortseingang direkt unten am See eine Disco gesehen zu haben?“

Eigentlich war ich wenig begeistert, wollte Misaki aber auch nicht alleine auf die italian Stallion loslassen. Sagte zögerlich zu.

„Gut, ich gehe kurz ins Zimmer zum Umziehen. Treffen wir uns in 20 Minuten vorne bei der kleinen Kirche?“

Zustimmendes Nicken. Das Moped ließ sie im Pulk bei den Jungs stehen.

Ich war schnell umgezogen, eine kurze Dusche im Sanitärhäuschen. Konrad schnarchte im Zelt Laut vom vielen Wein, nicht sehr einladend. Langsam schlenderte ich die Hauptstraße entlang, viele junge Leute kamen mir ausgehfertig entgegen. Komischerweise interessierten mich die anderen Mädchen kaum, obwohl diese sehr sommerlich gekleidet waren.

Dafür interessierte mich Misaki, welche soeben im dichten Verkehr die Straße überqueren wollte. Aber bei so einer Signorina halten selbstverständlich alle Italiener. Misaki war ebenfalls sehr sommerlich gekleidet. Gut, sie hatte ja nicht mehr Platz in ihrem kleinen Rucksack als für Zahnbürste und für dieses Bisschen von Klamotten, versuchte ich mich zu Beruhigen. Boahhh, einfach Boaahhhh!

Sonst immer mit ihrer Garderobe so dezent auf Understatement bedacht stand sie vor mir, ich musste im Laternenlicht mit Gewalt meinen Blick in ihr Gesicht zwingen. Sie trug nun einen ziemlich engen schwarzen Minirock, ein knappes weisses Top mit zierlichen Trägern und Bauchfrei. Über Unterwäsche kann ich jetzt nicht spekulieren, zumindest zeichnete sich nichts durch die engen Stoffe durch. Dazu ziemlich hohe weisse Sandaletten, nur ein schmales Riemchen über die Zehen und ein Fesselriemchen mit kleiner Schnalle. Trotzdem konnte sie Halbwegs damit laufen.

Die Jungs hätten bei diesem Anblick wohl zu sabbern begonnen. Ich hatte etwas Einschränkungen beim gehen, denn meine Aufmerksamkeit galt mehr meiner Stiefmutter als dem etwas unebenen Untergrund des Fußweges.

Nach ein paar Minuten passierten wir eine Steinmauer, Misaki regte an uns etwas zu setzen. Wir liessen die Beine und die Seelen auf der Seeseite baumeln. Meine Stiefmutter sah Sehnsüchtig über den dunklen See und auf die Schatten der Berge gegenüber, der Mond ließ die kleinen Wellen im Wasser Lichtreflexe zaubern.

Ich sah gierig möglichst unauffällig auf ihre Beine und Füsse. Die strammen Rundungen der Beine, der viele Sport formte eine knackige Figur aus. Ihre kleinen Füßchen mit den filigranen Knabberzehchen, die Nägel mit einem Zartrosa lackiert. Die zierlichen hellen Schuhe in starkem Kontrast zu ihrer leicht dunkleren Hautfarbe.

Misaki sinnierte laut vor sich hin, ich hörte nur auf ihre schöne Stimme, der Inhalt ging irgendwie an mir Vorüber. Sie erzählte irgendwas über den Tag, wie Wohl sie sich gefühlt hätte. Die Jungs seien echt in Ordnung und ich behandle sie mit soviel Respekt. Wenn nur mein Vater ihr auch so viel Aufmerksamkeit schenken könnte. Irgendwann lehnte sie ihren Kopf an meine Schulter, ich wurde noch Nervöser.

„Sag mal Misaki, wie hast du meinen Vater eigentlich genau kennengelernt? Ihr seid ja schon ziemlich Unterschiedlich?“

„Interessiert dich das wirklich?“

„Sonst hätte ich nicht gefragt. Vielleicht will ich auch mal so eine Frau kennenlernen?“

Misaki lächelte, sah zu mir auf.

„Deinen Vater lernte ich kennen weil dieser GPS Systeme vertreibt, zur genauesten Zeitmessung und als Tracking-system. Ich war beeindruckt über die leichte sorglose Lebenseinstellung deines Vaters, amüsierte mich weil dein Vater keinerlei falschen Respekt vor meinem Vater, dem großen tollen Team-Manager zeigte. Dein Vater war Höflich aber kein Kriecher. Sprach auch mal dagegen wenn es schlicht geboten war. Das vertrug mein Vater am allerwenigsten, wenn seine Autorität öffentlich in Frage gestellt wurde. Aber er konnte nichts dagegen machen, sogar seinem Verlangen den ungeliebten Mitarbeiter abzulösen wurde von der Zentrale nicht nachgekommen.“

„Aha, jetzt weiß ich auch mal wie mein Alter sein Geld verdient.“

„Ich hatte mich dann ein klein wenig verschaut in den so unkonventionellen Mann aus Europa, der schien sehr viel freier und fröhlicher zu Leben, ohne Zwang, wenig Druck. Er schien so unbefangen und Frei. Ich wollte auch nach Europa, dort wo mich niemand kannte, endlich mal richtig Leben. Damals hatte ich eine sehr schwierige Zeit, dein Vater half mir aus einer Krise.“

„Misaki, du sagtest irgendwann mal du hättest Schuld auf dich geladen. Hat es damit zu Tun?“

Sie zögerte lange. Sehr lange. Ein kritischer fragender Blick zu mir.

„Bleibt es unter uns?“

„Alles was wir reden bleibt unter uns. Außer deinen Eskapaden mit der örtlichen Polizia.“

Misaki kicherte, dann besann sie sich wieder. „Willst du alles hören?“

„Alles was du von dir aus willst. Es interessiert mich.“

„Ich hatte früher einen Bruder. Haruto.“

„Das hörte ich schon mal Irgendwann.“

„Wir waren Zwillinge, ähnelten uns ziemlich. Viele gleiche Interessen, mein Vater erzog uns auch beide absolut gleich, mich mehr wie einen Jungen. So kamen wir beide auch früh zum Motorradrennsport. Zuerst Motocross auf Juniorbikes. Das mit dem 400-er Markenpokal stimmt, das war unser Einstieg auf die Rundstrecke und wir waren damals 14. Später fuhren wir Superbike und Langstreckenrennen.“

„Die ganz fetten Dinger?“ ich war Erstaunt.

„Ja. Seriennahe 1000cc Motorräder. Natürlich stark Modifiziert aber keine reinen Prototypen wie die MotoGP. Natürlich mit ordentlich Dampf.“

„Jetzt wird mir so einiges klar. Meine 750-er ist also nur ein Spielzeug für dich?“

„Nein, das macht mir durchaus Spaß, genauso wie die 400-er heute. Das war Fun ohne Ende.“

„Weil du mich und die Jungs verblasen hattest.“

„Ja, das auch.“ sie grinste.

„Haruto und ich standen uns sehr nahe. Deutlich unterschied uns eigentlich nur unser Fahrstil. Bei Haruto ist es kurz Beschrieben: Sieg oder Sanka. Ein zweiter Platz war eine Niederlage. Ich hingegen wollte Spaß am fahren, wollte nur ein möglichst fehlerfreies Rennen abliefern. Je weniger Fehler man machte umso schneller ist man. Ankommen ist wichtig, vor allem Gesund! Ausfälle vermeiden. Lieber ein 8.Platz und die Punkte mitnehmen als Verletzt oder mit Defekt ausscheiden. Haruto machte spektakuläre Siege oder haarsträubende Abflüge. Trotzdem war ich in den Einzelwertungen bei Meisterschaften oft vor ihm obwohl mir die Siege fehlten. Ich punktete Beständig auf den vordersten Plätzen, hatte kaum Ausfälle oder Verletzungspausen. Mein Material hielt.“

„Warum redest du immer in der Vergangenheit?“

„Ich habe Schuld auf mich geladen weil mein Bruder Haruto tödlich verunglückte und ich selbst und vor allem mein Vater gaben Mir die Schuld dafür. Das Team fuhr damals ausführliche geheime Probefahrten, sogenannte Longruns unter Rennbedingungen um das Material unter Wettkampfbedingungen zu Testen, um Wartungsintervalle festzulegen und die Crew auf den Rennstress vorzubereiten. Eben hätte ich den Stint übernehmen sollen, die nächsten etwa 2 Stunden fahren. Aus irgendeinem Grunde fuhr jedoch Haruto statt mir, man weiß nichtmal genau warum. Es gab gerade an der unpassendsten Stelle einen Bremsdefekt, das Versagen irgendeines lächerlichen Pfennigartikels, einen Impact an einer Hochgeschwindigkeitsstelle. Just an dieser Stelle kein Kiesbett, nur hier eine Mauer – mit schrecklichen Folgen.“

Misaki senkte traurig den Kopf.

„Manche nennen so etwas Schicksal oder Bestimmung. Mein Vater war anderer Meinung: Die Schwester hatte den Bruder geopfert, sie wäre an dessen Stelle gewesen. Der Vorfall wurde zwar offiziell Untersucht, jedoch niemandem konnte irgendein Versäumnis nachgewiesen werden. So hielt man den Unfall bedeckt um keinesfalls einen Schatten auf das Team fallen zu Lassen. Hohe Sponsorengelder stehen auf dem Spiel. Ich fuhr die Saison unbemerkt für Haruto zu Ende. Bei Mannschaftsrennen fuhr ich Doppelstints, bei den Einzelrennen fuhr ich an seiner Stelle. Eigentlich recht erfolgreich nach Punkten. Niemand merkte es oder wollte es merken weil die großartigen Siege ausblieben. Am Ende der Saison hatte das Team trotzdem die Meisterschaft und damit den neuen Werksvertrag in der Tasche. Ich zerbrach unter dem Druck, genau in dieser Zeit lernte ich deinen Vater kennen.“

„Das ist ja krass! Wie fühlst du dich heute damit?“

„Noch nie habe ich so offen mit jemandem darüber gesprochen. Bei dir Miky habe ich das Gefühl dass ich offen sein kann. Deinen Vater interessierte das nie wirklich.“ Misaki tätschelte meinen Oberarm.

„Ja, du kannst absolut sicher bei mir sein, ich schätze dich als Menschen sehr!“

„Jetzt wo alles auch räumlich weiter Weg ist geht es leichter. Ich erkenne dass es damals nicht mein Fehler war. Endlich kann ich wieder Leben. Niemand kennt mich, alle gehen mit mir offen um. Es ist sogar leichter als Ausländer gemieden zu werden als ständig an eine vermeintliche Schuld erinnert zu werden. Nur die Jungs waren heute ein wenig in ihrem Stolz gekränkt. Aber ich wollte einfach etwas Spaß haben, mich nicht wieder verstecken müssen.“

Jetzt grinste ich. „Sie werden es überleben. Vielleicht senden sie dir ihre Psychiater-Rechnungen. Oder sie schrauben dir zwei Zündkerzen aus deiner 400-er raus zum Bremsen. Die Feuerklinge von Armin wirst du sicher auch nicht mehr bekommen, da stehen die Drahtfetzen seitlich aus dem Hinterreifen. Aber sonst bewundern sie dich eher.“

„Du bewunderst mich auch? Das merke ich an deinen Blicken.“

„Ja, du bist eine tolle Mischung. Eine echt schöne Frau und gleichzeitig der beste Kumpel. Wann hat man so etwas?“

„Miky, lass uns gehen, ich werde Sentimental!“

Interessiert sah ich zu wie Misaki ihre Beine mit dem engen Rock über die Mauer schwang und wieder Schritt aufnahm, als ich neben ihr lief hakte sie sich bei mir unter. Sie brauchte anscheinend jetzt den Kontakt, sie wollte nicht alleine sein.

Ebenfalls ungewohnt wie schnell man in Begleitung einer Frau wie Misaki in eine Disco eingelassen wird. Gucken können die Italiener. Wir tranken ein paar Cocktails, zum weiteren Reden mussten wir unsere Köpfe in der Lautstärke ziemlich eng aneinander halten. Dabei war ich leider immer wieder gezwungen in ihren von zwei harten Brüsten offen gehaltenen Ausschnitt zu schielen, was mich sehr beunruhigte.

Danach tanzten wir sehr lange. Sonst kümmert sich kaum ein Mädchen um mich. Wenn du mit einer solchen Frau am tanzen bist sehen dich plötzlich alle an. So nach dem Motto: Hey, was hat dieser Typ dass er ein solches Bunny bei sich hat? Nun, in meinem Falle ist es der Trauschein meines Vaters.

Mit fortschreitender Stunde wurde die Musik ruhiger, es wurden richtige Paartänze gespielt. Ein klein wenig war noch von meinen Tanzkursen in der Realschule im Hinterkopf, ich zeigte Misaki was ich noch zusammenkratzen konnte. Sie scheute keinerlei Körperkontakt. Es war einfach nur schön! Die Hände verschränkt, der andauernde Körperkontakt, das mit seinem gegenüber beschäftigen müssen, in ihren Ausschnitt schielen. Ehrlich, ich wollte das nicht! Etwas übersinnliches zwang mich ständig dazu!

Dazu ihre schönen Hände mit den langen gepflegten Fingernägeln in meiner Hand und die schlanke Hüfte in der Anderen, neidische und bewundernde Blicke von anderen Gästen. Wegen mir hätte das noch ewig so weiter gehen können!

Irgendwann muss Misaki kurz auf Toilette. Der Discjockey hatte uns die ganze Zeit über schon beobachtet, winkte mich nun zu sich heran, quatschte mich mit erhobener Stimme gegen die Lautstärke auf italienisch an. Als er merkte dass ich ihn nicht verstand probierte er es mit Deutsch:

„Gratuliere Kleiner! Ich hab ja schon viel gesehen hier, aber deine Alte ist echt Rattenscharf. Die tropft wie ein Kieslaster. Wenn du die heute nicht knallst dann kannst du nur noch schwul werden.“

Ich war etwas Beleidigt wie abfällig er über Misaki sprach. Entgegnete trotzig:

„Das ist meine Stiefmutter!“

Der DJ lachte laut auf. „Offensichtlich nicht sehr ausgelastet die Arme?“ Dann klopfte er mir beruhigend auf den Arm. „Nimm's leicht Junge, dann bleibt es ja in der Familie!“ Sein fieses Lachen verdarb mir die Stimmung, ich drängelte mich durch die etwas statisch tanzende Masse wieder vom Tresen weg. Ein verstohlener Blick zum DJ, der typisch italienische Macho kicherte sich immer noch eins.

Dann kam Misaki auch schon wieder, die langen Haare sorgsam gerichtet und die Augen nachgezogen. Aber etwas war anders. Eigentlich die ganze Zeit hier drin schon. Ich konnte mir nicht erklären was genau, es schien als wäre eine Schranke zwischen mir und Misaki gefallen, eine neue Qualität der Beziehung erwacht. Alles wegen Vertrauen? Ohne Scheu hängte sie sich erneut um meinen Nacken und nahm den langsamen Tanz wieder auf, die Musik blieb zu dieser fortgeschrittenen Stunde ziemlich ruhig.

Der DJ machte in die Musik hinein eine Ansage: „Und hier liebe Gäste mein absoluter Lieblingssong für meine deutschen und thailändischen Gäste….“ Ich sah nochmal erschreckt zum Mischpult, er winkte mir und grinste dreckig…. Thailand…. woher sollte er es denn wissen….? Ein ziemlich ruhiges, klassisch geprägtes Lied begann:

Mit einer wehmütig anklagenden Violine. Dieses ging weit unter die Haut, da in der Disco auch die entsprechende Anlage die Klänge tief ins Gemüt torpedierte. Misaki sah mich an, ganz anders wie sonst. Sie sah mich nicht mehr als Stiefsohn an, sondern wie eine Frau einen Mann ansieht. Fordernd, frech, forschend.

Sie zog sich noch näher an mich, ihre harten Brüste drückten nun ziemlich fest gegen meine Rippen. Auch den letzten Sicherheitsabstand damit aufgegeben. Ihr Blick…. ich konnte nicht ausweichen. Wir drehten uns langsam, sortierten eng am Boden unsere Beine, sie drückte ihr Becken fest gegen meine garnicht mehr so weichen Weichteile. Weglaufen? Nein. Bremsen? Warum? Sie wollte es so.

Meine Stiefmutter zog meinen Kopf nach unten, unendlich zärtlich drückte sie ihre Lippen auf meine. Ich erschrak zuerst furchtbar, erwiderte danach Scheu und Vorsichtig, wollte nur nichts Falsch machen. Mir wurde schwindelig.

Mein erster richtiger Kuß. Flaschendrehen auf Party's zählt nicht, das ist was anderes. Dann noch mit so einer Frau. Unter diesen etwas komplizierten familiären Verhältnissen. Wie sagte der Frechdachs: Es bleibt ja in der Familie! Und trotzdem: Es war unendlich schön, es ging tief ins Herz. Wenn ich vorher vielleicht schon immer etwas in Misaki verknallt war, mit diesem Moment war es anders. Ich liebte sie wirklich!

Der Kuß nahm kein Ende solange der schöne Song dauerte. Danach wurden wir etwas jäh erweckt, der DJ legte wieder flottere Musik auf.

„Miky, gehen wir? Ich bin Müde. Und morgen wollen wir früh los, wir müssen noch über die Alpen.“

„Ja Misaki, lass uns gehen.“

Sie nahm meine Hand und führte mich durch die nun wieder hopsende Menge, nochmal mussten wir am DJ vorbei. Misaki beachtete ihn nicht, ich sah verstohlen zum Tresen. Er applaudierte mir symbolisch, dazu wieder das teuflische Grinsen. Egal, wahrscheinlich sehe ich den eh nicht mehr wieder.

Wir gingen an der Seepromenade bei spärlicher Beleuchtung entlang zur Pension, laut tackerten ihre hohen spitzen Absätze in die Nacht. Meine Hand ließ sie nicht los, wir sprachen nicht. Ein warmer Wind umschmeichelte unsere durchgeschwitzten Leiber. Keinerlei Diskussion ob ich mit in ihr Zimmer käme, es war klar. Sie hätte wahrscheinlich auch meine Hand garnicht losgelassen?

Erst im Zimmer etwas Verunsicherung, der Mond drang über den Balkon ins Zimmer, niemand getraute sich das Licht anzuschalten. Wegen den Mücken. Alles klar????

„Was war das zum Schluß für ein schönes Lied?“ fing Misaki mit leiser weicher Stimme zum reden an.

„Keine Ahnung. Das ist was ziemlich Bekanntes aus einem Kinofilm mit Belmondo.“

Misaki nahm ihr hochmodernes Mobilphone vom Tisch auf, dieses riesen Teil hätte niemals in ihrer kleinen Handtasche Platz gefunden. Sie tippte etwas darauf herum, stellte den Lautsprecher auf voll. Sofort erklang die wehmütige Violine wieder.

„Ist es das?“

„Scheint so.“

Misaki legte das Teil wieder am Tisch ab.

„Vorhin war es schöner.“

„Wie meinst du?“

Ohne weiter zu Fragen hängte sie sich wieder an meinen Hals. Mit noch mehr Druck ihrer harten Höcker gegen meine Brust. Ich sah sie etwas erstaunt an, legte dann meine Hände auf ihren schmalen Hüften ab. Sie bewegte sich vor mir, weniger zum Tanzen, mehr um sich an mir zu reiben, ihr Becken wieder gegen meinen Pimmel zu pressen. Sie sah mich provokativ an, diesmal begann ich den Kuss. So eine Einladung verstand sogar ich nun.

Es wurde ein ziemlich heftiger Kuss. Nass, aggressiv, fordernd. Das Lied begann von vorne, anscheinend hatte sie Endlos-Schleife aktiviert. Und nochmal. Und nochmal. Egal, ich wollte dass dieser Moment nicht mehr aufhört. Zungen wühlen rabiat, Zähne klacken aufeinander. Trotz ihrer wirklich hohen Schuhe ist noch ein erheblicher Größenunterschied, sie zog mich rabiat zu sich hinab, ihre Zunge drang energisch in meinen Mund. Erheblich Speichel floß, welcher sich natürlich in ihrem Mund sammelte, den sie mehrmals wegschluckte. Wahnsinn!

Mit einer Hand hielt sie mich im Nacken, die andere Hand zog mein Shirt aus der Hose, sie schlüpfte darunter und kratzte mich ziemlich grob mit ihren langen Nägeln an der Brust. Der undefinierbare Schmerz wandelte sich unmittelbar in Lust. Meine Hände hielten ihre kleinen Beckenschaufeln wie ein Schraubstock, ich parierte damit den Druck ihres Beckens und des strammen Bauches gegen meine Keule.

Noch vor wenigen Tagen waren Mädchen oder Frauen bei mir dermaßen von weit weg. Sicher schwärmte man etwas, war manchmal etwas verliebt. Aber Mopeds waren stets wichtiger, die Mädchen in meinem Alter hatten dafür sowas von garkeinem Verständnis. Sie wollen tolle wichtige Männer. Mit Limousine, Klimaanlage oder noch besser ein schickes Cabrio. Motorrad versaut nur die Frisur und die Bekleidung dazu ist auch mehr als prollig. Das Gegenteil bei Misaki.

Sie hatte nicht nur Verständnis. Für sie war das ein sehr wichtiger Teil des Lebens, sie duldete es nicht nur, sie lebte es noch weit mehr als ich selber. So was ich inzwischen ahnte hatte sie sogar mal ihren Lebensunterhalt damit verdient. Auch wenn sie mir sicher noch nicht alles erzählt hatte.

Genauso dieser Kuß. Das ist keine schüchterne Frau die mal irgendwas probieren will. Es ist der Kuß einer begehrenden Frau die genau weiß was sie möchte. Jetzt! Sie kennt die Wirkung, sie weiß um ihre Reize. Und spürt dass ich ein inzwischen williges und hilfloses Opfer bin. Mit dem Druck ihres Beckens wurde es mittlerweile ziemlich eng in der Hose. Das merkt sie und das provoziert sie. Eindeutig!

Zur Musik imitierte sie bald eine tanzähnliche Bewegung, so kamen wir allmählich dem Bett etwas näher. Als sie die Matratze am Bein fühlte zog sie mich im Fallen neben sich, wir lagen seitlich zueinander, die Köpfe nun gleichauf. Besser zum Küssen. Mit Gewalt drängelte sie ein Bein zwischen meine, ihr Oberschenkel übte erheblich Druck auf meinen Schwanz aus, ihre spitzen hohen Absätze schrammten meine Unterschenkel.

War das nun mehr Schmerz oder mehr Aufregung? Auf jeden Fall niemals für möglich gehaltene Sinnesfluten. Sie musste nun ganz genau wissen wie es um mich stand. Misaki ist keine unerfahrene Frau, das wurde spätestens jetzt sogar mir deutlich.

Küssen, streicheln, fummeln. Irgendwann traute ich mich ihren Po zu befühlen, durch den elastischen Stoff war darunter weiter nichts zu ertasten. Vielleicht ein String? Sie zerkratzte mir den ganzen Brustkorb und malträtierte mit zwei Fingern meine Brustwarzen. Ich dachte nur Frauen empfinden dort? Küssen und nasses knutschen ohne Ende.

Wir gaben uns lange diesem sinnlichen Spiel hin. Wir schwitzten wie beim Joggen. Nach ewigen Zeiten verhielten wir in unserem Treiben, sahen uns nur noch an. Der Verkehrslärm von der Hauptstraße verebbte ganz, wohl schon ziemlich spät. Oder früh.

So lagen wir eine ganze Zeit etwas unschlüssig nebeneinander auf dem Bett, ich streichelte sie so zart wie mir möglich im Gesicht. Für mich war es bis dahin schon in Ordnung, es war traumhaft schön. Bis dahin wäre es als Versehen durchgegangen, als Flirt oder was auch immer. Nichts was ich meinem Dad irgendwie gebeichtet hätte. Misaki sah mir tief in die Augen, knetete leicht durch den Hosenstoff an meiner steifen Stange, überlegte sichtbar ihre nächsten Worte:

„Miky, du hast mich immer so genommen wie ich eben bin. Du verlangst nichts und erwartest nichts. Bist einfach glücklich, manchmal sogar Stolz in meiner Gesellschaft. Hast nur Fragen gestellt wenn dich wirklich etwas interessiert hat. Du hast dich für mich interessiert als Mensch und Kumpel. Und seit einiger Zeit für meinen Körper – als Frau. Ich bemerke sehr wohl deine Blicke, denke du liebst mich. Dann sollst du mich jetzt auch haben. Ganz!“

Sie drehte mich an den Schultern auf den Rücken, flink öffnete sie meine Hose, zerrte ungeduldig daran. Es dauerte etwas bis ich begriff den Po heben zu müssen, schlicht einfach weil ich's so nicht erwartet hatte. Hose ans Knie, Unterhose am Oberschenkel. Meine Stange stand hart etwas über dem Bauch.

Mit den Fingern nahm sie etwas Speichel vom Mund ab, verteilte diesen Geschickt auf meiner blanken Eichel. Rollte sich selber den engen kurzen Rock auf ihren flachen Bauch. Entblösste damit prächtige schlanke Oberschenkel und eine haarlose kleine Pflaume, welche ich in der Dunkelheit kaum erahnen konnte. Aber keine Unterwäsche! Den ganzen Abend schon! Das, wo sie Zuhause immer so konservativ gekleidet war.

Misaki hockte sich flink über mich, nahm den Pimmel auf und hielt diesen in die richtige Position. Sie wird jetzt doch nicht etwa tatsächlich…….? Ungläubig starrte ich meinen Bauch hinab auf das was in der Dunkelheit eben so zu sehen war. Deutlicher war es zu Fühlen. Ihre kleine kräftige Hand am Schaft, die scharfen Fingernägel gruben sich etwas ins empfindliche Fleisch. Misaki machte tatsächlich…..! Sie zog meine Eichel paarmal durch ihre winzige Pflaume, die sogar in dieser Hockstellung noch fast geschlossen blieb. Verteilte damit ihren klebrigen Schleim neben dem Speichel auf meinem Pimmel, setzte sich dann behutsam ab.

Die Eichel verdrängte spürbar etwas Fleisch, bei weitem aber nicht genug. Irgendwann siegte die Reibung. Sie stöhnte leise, musste noch mehrmals ihren Po anheben und wieder absenken, der Schaft wurde etwas gebogen, die erhebliche Reibung schmerzte etwas am empfindlichen Käppchen, die Vorhaut wurde ziemlich unsanft zurück gestreift. Jedesmal beim Absenken verdrängte mein Schwanz etwas mehr weiches Fleisch und ich kam ein klein wenig tiefer, dann plötzlich wurde es ganz warm und schlüpfrig, sie stöhnte sehr laut auf, warf ihren Kopf in den Nacken dass die langen Haare wirbelten, ließ ihr Becken ganz sinken bis der kleine harte Po auf meinen Oberschenkeln auflag.

Dann hielt sie still. Wir beide atmeten Heftig. Mein Schwanz wurde fest umschlossen, fast wie von einer Hand, nur ungleich weicher und samtiger. Booaahh, ich war drin! Unerwartet, heimlich erhofft, real und jetzt. Drin! In Misaki! Der schönsten Frau die mir je begegnete, bei der ich das am wenigsten erwartet hätte. Was ist mein Dad doch ein Trottel, so einen Traum von Frau so sträflich zu Vernachlässigen.

Der kurze Hauch von schlechtem Gewissen wurde hinweggefegt als sich Misaki nach vorne beugte, sie ihren Oberkörper mit den harten Titten auf meiner Brust ablegte, ihr Kopf unterhalb meinem Kinn, ich konnte sie nun zärtlich Umarmen und im Nacken kraulen. Wir waren vereint, sie flüsterte irgendetwas in ihrer eignen Sprache, es klang irgendwie schön. Keine Ahnung wie lange wir so statisch lagen, jede allerkleinste Bewegung ihres Beckens erzeugte einen Strudel von Wohllust. So fühlt sich also eine echte Muschi an! Irgendwie hatte ich's mir beim wichsen anders vorgestellt, ich kenne ja nur die eigene Hand mit Speichel oder auch mal etwas Salatöl.

Das jetzt aber war der Wahnsinn. Nicht nur die Muschi selbst, sondern auch das Gefühl dazu, das in einer schönen Frau zu stecken, ihre warme Haut zu fühlen, ihren hektischen Atem an meinem Hals. Das höchst Anrüchige dabei: das Verbotene! Misaki ist meine Stiefmutter! Die Frau von meinem Dad! Und ich stecke jetzt in ihr drin.

Erst nach scheinbar endloser Zeit begann Misaki ganz vorsichtig mit ihrem Becken zu kreisen. Ihr Herz trommelte wild auf meinen Brustkorb, ihre Atmung überschlug sich fast. Genau wie meine auch. Ein unglaublich intensives Gefühl schwappte durch meinen Schwanz, das unglaublich intensive reiben der samtigen schleimigen Haut über meine Eichel. Schon das war zuviel für mich! Den ganzen Abend schon irgendwie ständig unter Druck, dazu jetzt das kreisende Becken…..

Ohhh Misaki, ooooooohhhhhh Misaki, waaaaahhnsinn! Mein Schwanz pochte und zuckte, als sie merkte dass ich Abschoß zwickte sie ihren Unterleib mehrmals fest zusammen, als wenn ich selber meine Hand beim wichsen enger ziehen würde. Das Frauen so etwas können?

Mein Orgasmus war nicht sehr Intensiv, aber unglaublich erlösend. Ich schloß meine Arme um den schlanken Oberkörper. Jetzt erst merkte ich wie sehr ich unbewusst die ganze Zeit im Streß war. Misaki kicherte leise.

„Miky, das war aber ein Jumpstart!“

„Sorry, ich weiß…..“ flüsterte ich leise.

„Macht nichts. Schieb zurück hinter die Linie und warte auf die neue Ampel.“ Ich fand ihre Vergleiche mit dem Motorsport irgendwie witzig. Sie ist einfach voll Cool! Die Endlosschleife mit dem Lied verstummte mit einem pieeep, der Akku war wohl leer.

Mein Pimmel wurde nicht mal richtig weich. Sogar im einschrumpfen wurde er noch von der megaengen Muschi stimuliert, Misaki griff mit ihren Unterleibsmuskeln energisch an meinen Schaft, als wenn eine Hand dran kneten würde. Nicht sehr kräftig, jedoch deutlich fühlbar!

Ich wusste vom Onanieren dass wenn meine Wixvorlage scharf genug war ich nochmal könnte. So war es auch da, langsam kämpfte sich der kleine Mike wieder in die Aufrechte, was gleichzeitig auch den Reiz an der Stange intensiver werden ließ. Bald konnte Misaki ihr aufregendes Kreisen wieder Aufnehmen. Spannend, wie unterschiedlich sich das anfühlen konnte wenn sie ihr gelenkiges Becken verkantete und verdrehte.

Irgendwann begann sie auf mir zu reiten. Ganz langsam, über die ganze Länge. Sie musste dazu ihren Arsch immer ziemlich weit nach vorne nehmen, kippte mit dem Becken dabei etwas ab so dass gegen Ende meine Spitze etwas verkantet wurde. Woooaaaaahhhhhh war das schön! Der Druck von der Pfeife war weg, ich konnte da ohne Vorbehalte aufmerksam genießen. Klar dachte ich das Ficken schön sein kann, aber soo? Ich verfolgte gespannt absolut jede kleinste Bewegung der Frau auf mir.

Sie richtete ihren Oberkörper auf, stützte sich mit den Armen auf meinen Schultern ab, wohl um mehr Druck auf ihr Becken geben zu können. Ihre langen Haare wirbelten durch mein Gesicht. Viel erreichen von ihr konnte ich nicht, das Becken turnte immer wilder auf mir, so fanden sich meine Hände plötzlich auf ihren harten Höckerli's. Der Stoff des knappen engen Top betonte mehr als es verhüllte, erstaunlich wie hart die kleinen Kugeln unter dem dünnen glatten Stoff waren. Die Brustwarzen winzig klein, dafür hart wie ein Meissel.

Misaki schmiegte ihre Titten fordernd in meine Hände, ich gab mein bestes um sie zu Verwöhnen. Eigentlich trieb mich mehr meine eigene Neugierde. Unter den Top zu schlüpfen traute ich mich dann seltsamerweise doch nicht, jedoch schien auch mein äusserliches Spiel gute Wirkung auf die Frau zu Hinterlassen.

Ich schloss das daraus weil ihr Ritt immer wilder wurde. Und sie ihre Muschi immer enger zuzog. Von einem Orgasmus war ich weit weg, war total abgelenkt, echt fasziniert was da auf mir drauf so abging. Beobachtete gespannt, vergaß darüber meine eigenen Bedürfnisse. Die ich ja ehrlich gesagt selber noch nicht richtig kannte. Sollte die Frau nur machen, die weiß offensichtlich was gut für sie ist?

Der Höllenritt dauerte eine erstaunliche Zeit auf mir, die Frau ist wirklich ein Konditionswunder. Der Schleim in der Gruft wurde immer zäher, die Reibung langsam zunehmend weniger. Die ansteigende Wirkung erzielte Misaki durch steigend rabiateres reinrammen des Kolbens in die Buchse, um in ihrer Sprache zu Bleiben. Das Bett knarzte laut, die Federn der Matratze quietschten, der Rahmen rumpelte deutlich vernehmlich rhythmisch gegen die Wand.

Irgendwie schien Misaki das Atmen zu vergessen, langsam tat ihre rabiate Behandlung auch weh, der harte Steiß malträtierte meine Oberschenkel, ich nahm die Beine etwas weiter auseinander, soweit es eben die Hose an den Knien eben zuließ. Und Misaki ritt, rammte, fickte. Immer öfters laut schmatzende Geräusche aus der schleimigen Gruft. Ich achtete auf jede Regung, merkte plötzlich einen Unterschied: Alles in und an Misaki verkrampfte. Wie ein Anfall.

Plötzlich Schreien, zappeln, wie ein abgestochenes Schwein quiekte die sonst so kultivierte Frau. Hüpfte entrückt auf meiner Lanze, es zischte etwas und ein warmer Strom spritzte pulsierend über meine Bauchdecke und rann seitlich hinab in die Matratze, je nachdem ihr Becken gerade etwas höher war oder ganz auf mir auflag. Ich roch. Ganz klar, Urin! Misaki hat jede Kontrolle über sich Verloren, anscheinend auch über ihre Blase. Mich wunderte eh wo in diesem schlanken Becken ein ganzer Schwanz Platz hatte, der musste ja irgendwo in den Innereien anstehen und was Verdrängen.

Ich staunte. Sie hatte einen völlig irren Gesichtsausdruck, starrte mich wie eine Geisteskranke an, hüpfte wie ferngesteuert auf mir herum, an der Eichel spürte ich etwas rauhes scheuern, ich stand irgendwo tief in ihr an. Keine Ahnung was bei einer Frau da innen als nächstes kommt. Mich interessierte eigentlich nur die erste Schwanzlänge.

Mir fehlte jeder Bezug zur Zeit, keine Ahnung wie lange ihr Höhepunkt dauerte. Sie genoß es ganz Offensichtlich, immer wieder flammte es neu auf, immer wieder wurde sie lauter und wilder im Hüpfen. Ließ ihren kleinen harten Po immer wieder schmerzhaft mit Wucht fallen, dass sie fast gepfählt wurde.

Das ganze war so seltsam, so absonderlich dass ich echt einen Moment dachte dass ich was kaputt gemacht habe! Ohne Witz jetzt! Mein Schwanz schrumpfte ein, vor Unsicherheit, vor Angst, vor was auch immer. Hey, das war mein erstes Mal! Woher sollte ich wissen dass eine Frau so abartig abgehen kann?

Durch das Einschrumpfen wurde ihr die Stimulationsquelle genommen und Misaki brach erschöpft auf mir zusammen. Rührte sich keinen Millimeter mehr. Ihre paar Kilo Gewicht spürte ich kaum auf meinem Körper. Nur seitlich an meinen Knien etwa brannte was heftig, das waren wohl ihre scheuernden scharfkantigen Absätze? Unsicher kraulte ich in ihren langen verschwitzten Haaren.

„Bist du ok, Misaki?“

„Klar!“

„Nur weil du grad so komisch warst?“

Sie kicherte. „Du hast echt noch nicht viel Ahnung, was? Das war eben ein bombenmässiger Höhepunkt!“ Sowas hatte ich noch nie. Vielleicht weil ich mich noch nicht einem Mann so vorbehaltlos hingeben konnte?“

Dann schwiegen wir wieder und ich kraulte, streichelte die kleine Frau auf mir. Ihr weisses Top war klitschnass durchgeschwitzt, im Hellen wäre das bestimmt ein interessanter Wet-Shirt Contest gewesen. Ihre weiche samtige Haut an Armen, Schultern und am freien Bauch fühlte sich grandios an. Wie bei einer jungen Frau. Vermutete ich, Vergleich gab's ja keinen.

Den Rest der kurzen Nacht schliefen wir kaum, lagen erst noch eine ganze Zeit aufeinander, später dann nebeneinander auf der zerknödelten Zudecke, an Po und Rücken fühlbar nasse Flecken von Schweiß, Sperma, Muschisaft und was weiß ich noch für Körperflüssigkeiten. Wir schmorten sozusagen im eigenen Saft. Egal. Wir streichelten und kraulten uns wieder gegenseitig als Misaki erneut etwas Kraft fand, keiner wollte den Stecker ziehen. Grübelten insgeheim wohl um die Wette. Ich wollte eigentlich Glücklich sein, getraute mich aber nicht. Was nun? Wie geht es weiter? Kann es – darf es weiter gehen?

Der nächste Morgen war etwas seltsam. Beide waren wir reichlich übermüdet. Mieden unsere Blicke. Misaki blieb so….. Neutral zu mir. Bereute sie etwa? Wir gingen abwechselnd Duschen, als ich das Zimmer wieder betrat war sie angekleidet mit der unromantischen Lederkombi, ihre traumhafte Figur nur noch zu erahnen. Als wir beide zusammen an den Campingplatz kamen saßen die Jungs bereits zum Frühstück im Ristaurante. Sie musterten uns Interessiert. Ich trug Misaki's Rucksack, sie war schon im quietschenden Leder. Ich spürte meine Ohren etwas rot werden. Merkte man etwas? Ahnten sie etwas? Ach Quatsch, beruhigte ich mich.

Sie ist ganz offiziell meine Stiefmutter, es ist normal wenn ich in ihrem Zimmer übernachte. Die Jungs hätten sicher gerne mit mir getauscht – wahrscheinlich war es das warum sie uns so ansahen. Misaki lächelte nur etwas, ansonsten blieb ihr Gesichtsausdruck nichtssagend neutral. Neutral kann sie, sehr gut sogar.

Auf der Heimfahrt dann eine zweigeteilte Mannschaft. Die Hirntoten im Tiefflug vorne weg, wir zu dritt Schneckentempo hinterher. Armin mit der Feuerklinge bremste uns ein weil die Fetzen von seinem Hinterreifen hingen. Misaki blieb aus schlechtem Gewissen und aus Solidarität bei Armin, ich war einfach froh dass es mal etwas ruhiger anging.

Wir trafen die Jungs dann unterwegs eh noch paarmal, sie spielten unfreiwillig die „Ausputzer“ auf der Strecke. Vor allem im Alpenland, wo immer Horden von Gendarmen lauern. Das war praktisch für Armin, denn die Gendarmen blieben in dem Moment so beschäftigt mit den Jungs, dass wir leise und langsam unbehelligt passieren durften.

Misaki sah ich danach die ganze Woche nicht mehr. Keine Ahnung ob sie unsere gemeinsame Nacht bereute, ob sie mir deshalb aus dem Weg ging? Ich hingegen dachte die ganze Zeit unentwegt an sie, an das romantische Erlebnis, an ihren traumhaften Körper, mein erstes Mal. Diese Tage schlief ich Nachts wie ein Moped – die ganze Zeit auf dem Ständer. Obwohl ich ständig Onanierte, mit ihrem Bild und dem Erlebnis vor den Augen. Langsam heilten auch die Absatz-Verletzungen an meinen Beinen wieder ab.

Erst wieder Freitag Abend liefen wir uns über den Weg, da war sie freundlich und neutral wie immer. Wir sitzen paar Mann wie so oft gelangweilt vor der Eisdiele auf der Mauer, wie die Hühner auf der Stange. Leute gucken, sehen und gesehen werden. Ein kommen und gehen, Donut's, Stoppie's und Wheelie's mit den Moped's zum Posen. Man überlegt was man tun soll, die Jungs wollen wieder in die Disco im Nachbarort. Misaki wollte mitfahren. Ich hatte keinen Bock, sie dann erst auch nicht. Keine Ahnung warum, sie hätte ruhig mitgehen können.

Sie senkte etwas die Stimme: „Wir können gleich morgen früh etwas anderes machen wenn du magst?“

Anscheinend sollten es die Jungs nicht mitbekommen. „Was hast du vor?“ fragte ich leise.

„Wir fahren nach Österreich, das Horitake-Team ist dort zu offiziellen Probefahrten.“ Misaki meinte dann könne ich mal ein paar Leute aus ihrer Vergangenheit kennenlernen. Vielleicht gibt es auch Gelegenheit ein wenig auf dem Ring zu üben, denn mein Fahrstil sei so schrecklich. Misaki betonte wirklich das Wort schrecklich.

„Ja, klar bin ich bei sowas dabei! Dann geh ich jetzt ins Bett, damit ich morgen fit bin und richte davor noch mein Zeugs!“

Sie dachte kurz nach. „Zum Schlafen ist es noch viel zu früh, dein Dad ist auch wiedermal nicht da. Ich geh noch mit den Jungs bisschen tanzen! Gute Nacht!“

„Viel Spaß und mache keinen Blödsinn!“ Den letzten Satz hätte ich mir sparen können, Misaki ist Erwachsen. Mit etwas Wehmut sah ich ihr zu wie sie den Helm aufsetzte und alleine mit paar Schritten gekonnt, lässig und elegant selber ihr Moped anschob, davon fuhr, im Gegensatz zu den Jungs ganz leise und unauffällig. Mit japanischem Nummernsc***d. Franz fuhr auch nach Hause. Er ging nie mit in die Disco. Nur beim Tabledance sah er nicht auf die Uhr.

Irgendwann wachte ich mitten in der Nacht nur ganz kurz auf, vom heiseren Bellen eines drehzahlgierigen V4 und dem quietschen des Garagentores.

Kurz nach Sonnenaufgang trafen wir uns vor der Garage, die Frau sah absolut Fit aus. Sowas könnte ich nicht. Nach Österreich wählten wir viele kleine Nebenstrecken in gemäßigtem Tempo, was soll ich mit dieser Frau eins Ausfahren, die deklassiert mich eh auf beschämende Weise.

Wir stehen also etwa um 9 am Tor, das bunte Logo eines bekannten Brauseherstellers in Sichtweite, das aggressive Schreien von offenen Sportmotoren in Hörweite und ein Security wollte uns gelangweilt abwimmeln. So voll der typische Disco-Türsteher: Du kimmst do ned rei, du kimmst do ned rei, du kimmst do ned rei, heute nur Stammgäste!

Sie fragte: „Können sie bitte beim Horitake-Team anrufen und Misaki anmelden?“

Widerwillig und provozierend zögerlich wählte er eine Nummer in seinem Wachhäuschen, hatte es dann aber doch plötzlich ziemlich Eilig das Tor zu öffnen. Wie immer im Leben oder in einer Disco: Mit dem richtigen Namen öffnen sich Türen. Schnell und Weit.

Mit dem Helm lässig am Unterarm fuhren wir Schrittempo durch das weitläufige Areal bis ins heiligste, die Boxengasse. Alleine schon das beeindruckte mich schwer. Für Misaki schien das normal.

Sie wurde sowas von freudig, fast euphorisch begrüßt. Auf Japanisch. Jeder, absolut jeder kam vorbei und machte seine Aufwartung. Fast nur kleine dünne Menschen mit schmalen Augen wuselten wie die Ameisen um uns herum, dazwischen wenige Europäer. Briten und Italiener, wie sich herausstellte.

Nur ein Mann ignorierte sie, strafte sie mit Mißachtung, ging ihr sogar aus dem Weg. Der große Silberrücken. Der Boss. Der Chef. Ihr Vater? Ich wollte höflich grüßen, aber er sah gleichgültig durch mich hindurch. Dann eben nicht….

Meine Huzuki erntete angesichts der zuhauf umherstehenden Edeltechnik sofort unerwartetes Interesse. Ich musste mich erst etwas an die ungewohnte Umgangssprache gewöhnen: Englisch. Glücklicherweise war ich auf der Realschule da nicht so schlecht.

„Ist diese Huzuki das aktuelle Standardmodell?“

„Klar, dieses Modelljahr, absolut Serienmässig. Nur die Leistungsbegrenzungen aus dem Steuergerät rausprogrammiert (Bei größeren Motorrädern wird für die Straßenzulassung in den ersten 2-3 Gängen oft eine Leistungsbegrenzung auf etwa 100-120 PS einprogrammiert, denn schneller als 3 Sekunden auf 100 geht mit Straßenreifen physikalisch eh nicht, damit beim starken Beschleunigen ungeübte Fahrer nicht hinten abgeworfen werden). Sonst Nichts.“

„Wir haben einen Testingenieur vom japanischen Sonda-Werk bei uns. Könnte unser Testingenieur vielleicht ein paar Proberunden damit fahren? Dann brauchen wir kein Motorrad kaufen?“

Ich grinste. „Werksspionage?“

„Nein, einfach nur Probefahrt. Das machen alle so. Man will schließlich wissen was die Konkurrenz so baut.“

Sie bieten mir im Gegenzug die Probefahrt mit einer Supersport an. Ich rümpfte etwas die Nase. Supersport ist 600-er. Ich hoffte eher auf einen ritt mit einer richtigen Kanonenkugel, einem Superbike.

Der Ingenieur und Misaki lächelten milde, Verständnisvoll. Wenn ich die Supersport wieder Heil zurück bringe und dabei eine vernünftige Zeit fahre, also schneller wie die Moto3 (=250-er) dann bekomme ich eine Fahrt auf dem Superbike.

Hochmotiviert stieg ich auf die 600-er. Fuhr wohl so insgesamt 45 Runden bis der Sprit aus war. Beim Rennen reicht das Benzin höchstens für 24 Runden, schon das hätte mir zu Denken geben sollen. Und meine Slik's waren fast Neuwertig. Wahrscheinlich nicht mal warm. Um es kurz zu machen: Ich fuhr dann kein Superbike. Die vereinzelten 250-er an der Strecke waren schneller als ich. Alle!

Trotzdem war ich schwer Beeindruckt. Also mein Moped ist ja ein Supersportler. Mit Dampf und richtig gutem Fahrwerk absolut auf Höhe der Zeit. Dennoch lagen Welten dazwischen. Wie leicht die Supersport war, wie spielerisch es fuhr, wie Zielgenau es die Spur hielt. Die Bremsen brutal, mit zwei Fingern am Hebel schafft man einen Überschlag. Die größte Überraschung der Motor. Wie kultiviert und seidenweich der lief. Wie eine Turbine, auch von den Drehzahlen her. Kein ruppiger hemdsärmelig frisierter Motor. Nennen wir es Triebwerk, dass trifft es besser.

Das Ding war eindeutig schneller als meine 750-er. Antritt und Endgeschwindigkeit. Keine Ahnung wie schnell genau, Tacho gibt’s keinen. Drehzahlmesser sind nur 10 farbige Lampen. Bei gelb schalten, bei Rot kommt der Begrenzer. Der Testingenieur fuhr gleichzeitig. Auf der Geraden überholte ich spielend leicht mein eigenes Moped. Beim Bremsen dann die erste Frustration: Der Kerl fing mit meinem Moped erst zum Bremsen an als ich mit der 600-er schon von der Bremse runter war. Er hat mich mehrfach Überrundet, in der Kurve überholt. Aussen! Es schmerzte etwas Funken von meinen Fußrasten oder dem Seitenständer über den Asphalt sprühen zu sehen. Gleichzeitig Interessant für mich was mit meinem Moped wirklich ginge. Wenn man es kann.

Mittag winkten sie mich raus. Es muss jetzt Ruhe sein wegen den Anwohnern. Ich total fertig und ausgebrannt. Die Telemetrie sagte dass nur noch 2 Liter im Tank sind. Mein eigenes Moped war wohl schon nach der Hälfte der Zeit leer. Misaki grinste nur.

„Und, wie war es?“

„Beeindruckend und Lehrreich. In jeder Hinsicht.“

„Sorry, deine Reifen auf der Huzuki haben es nicht überlebt. Wir gehen kurz zum Renndienst vor und holen neue, die Mechaniker montieren sie dir dann schnell.“

Kurz darauf standen wir vor einem riesigen Sattelschlepper, lackiert in den Farben einer bekannten Marke, die mit den schönen Kalendern. Misaki wurde auch hier wieder achtungsvoll Begrüßt. Wer war diese Frau nur, dass jeder, absolut jeder Wichtige hier sie kannte und schätzte? Sie fragte am Tresen nach meiner Größe.

„Ist das ein Straßenbike? Wir haben heute eigentlich nur Slikreifen dabei, wir müssen sehen ob hinten drin noch was Street-legal lagert.“ Der eine verschwand in den dunklen Tiefen der schwarzen Ringe, man hörte ihn rumoren und wühlen. Der andere begann mit Misaki zu shakern. Wollte er zumindest, sie bremste ihn distanziert ein. Klingt lustig wenn Italiener auf Englisch galant sein wollen.

Der zweite Mann erschien bepackt: „Ihr habt Glück. Zwei Sätze noch. Weiche Mischung. Vom letzten Sicherheitstraining für Streetbike.“

Pfflapp. Er warf die 4 schwarzen Ringe von der Ladefläche auf den Boden vor uns.

„Thank you Ernesto! Schreib es auf's Team bitte.“

Zögernd hob ich meine Beute vom Boden, sah Misaki unsicher an. „Was ist mit Bezahlen?“

Wieder dieses milde mitleidige Lächeln von ihr, gerade noch nicht überheblich. „Siehst du all die Reifen in diesem Truck?“

„Ja klar.“

„Die Hälfte davon wird dieses Wochenende runter radiert. Das ist Mengenverbrauchsgut wie Öl oder Benzin und Putzlappen. Deine zwei Sätze sind Portokasse.“

Na Toll. Ich bezahle normal dafür 430€ je Satz. Bei anderen Menschen ist das Portokasse. Ist das so wirklich gerecht? Ich schleppte die 4 Gummis zurück, Misaki war nur beschäftigt hier wen und dort wen zu grüßen. Insgesamt war sie sonst den Tag über zu mir recht geschäftig und neutral. Du weisst ja, das kann sie sehr gut, das Neutrale. Sie blieb in meiner Nähe wie es die Höflichkeit gebot, kümmerte sich aber auch so weit als Möglich um ihre alten Weggefährten.

In der Box schälte ich mich mühsam aus der verschwitzten Lederkombi, verschwand kurz für kleine Jungs, bekam dann eine Dose der bekannten Brause und eine lauwarme Pizza im Pappkarton in die Hand gedrückt. Noch bevor ich zu Essen begann sah ich mein Moped auf einem Montageständer, wie eben das Hinterrad wieder eingesetzt wurde. Wow. Reifen wechseln und wuchten schneller als ich Pissen kann. Essen, dann dösten alle irgendwo in einer ruhigen Ecke 'ne Stunde vor sich hin. Der allgemeine Weckruf war dann Stilecht das infernalische Brüllen eines Superbikes aus der Nachbarbox.

An diesem Nachmittag bekam ich dann ein privates Training. Theoriestunden an einer Tafel mit bunten Filzstiften. Die Praxisstunden fuhr Misaki mit ihrer RS400, ich auf meiner eigenen 7½-er. Immer zwischendurch, wenn der Lärm der Boliden mal etwas abklang und die Strecke kurz frei war. Misaki klemmte einen Kopfhörer in meinen Helm und steckte einen kleinen Empfänger in die Tasche meiner Lederjacke, sie selber bekam ein Mikrofon mit Sender.

Ich war echt dankbar die Thematik mal so von der ganz anderen Seite dargestellt zu bekommen. Von einer kompetenten Lehrerin, zwischendurch mal von Testfahrern und richtigen Rennpiloten. Die kannte ich leider vom Namen alle nicht. Vielleicht gut so, sonst wäre ich wahrscheinlich vor Ehrfurcht erstarrt. So waren alle nur ganz Freundlich und Kumpelhaft zu mir. Geduldet in ihren Reihen, der Stiefsohn von Misaki, ein harmloser Mopedfreak wie sie selbst eben auch.

Misaki musste bei mir fast von 0 anfangen: „Weißt du, die Moped's fährt man je nach Hubraum recht unterschiedlich. Moto3 und 400-er fährt man mit einer langen weichen Linie. Möglichst wenig bremsen, lange am Gas, viel Schwung mitnehmen. Das ändert sich dann schrittweise je nach Fahrergewicht und Fahrstil bei den Supersport und Moto2. Dein Moped und die Superbike fährt man dann schon Digital, d.h. mit Dampf, man nutzt die brachiale Beschleunigung. Also möglichst Spät bremsen bis weit in die Schräglage hinein, tiefe kurze Schräglage, früh aufrichten und hart ins Gas. Man lenkt viel mit dem Hinterrad, mit Wheelspin und Drift. Dazu kommt eine ziemlich fiese Nebenerscheinung: Highsider! Das ist wenn die Fahrer so spektakulär von ihren rodeoartig bockenden Mopeds in hohem Bogen abgeworfen werden.“

Klar, das kannte ich schon aus dem Fernseher. Sieht schmerzhaft aus. Nickte zustimmend.

„Du darfst bei einem so starken Motorrad nie – und damit meine ich niemals in der Kurve bei einem Drift oder Slide das Gas aprupt zumachen. Der breite warme Reifen bekommt ruckartig Seitenhalt und Schwuuuups – bist du auf der Trage. Das sind die schmerzhaftesten Unfälle. Verlierst du eines der Räder in der Kurve dann fällst du aus einem halben Meter oder weniger schräg auf den Asphalt, die Energie wird beim Rutschen aufgezehrt, du rutscht raus aus der gefährlichen Zone und hast eben paar Brandflecken und Prellungen auf der Haut. Bei einem Highsider hingegen knallst du aus 3 Metern Höhe senkrecht auf die harte Bahn und bleibst mitten im Verkehr liegen. Glaube mir, das willst du nicht wirklich. Deshalb: Wenn es hinten rutscht um Himmels willen vorsichtig am Gas bleiben, nur mit Gewichtsverlagerungen die Kurve beenden.“

Ein seltsames Gefühl solche Worte aus dem Munde einer Frau zu hören. Einer Frau! Meiner Stiefmutter! Und ich dachte Anfangs echt sie wäre ein gewöhnlicher Thailand-Import eines alternden Mannes. Begann mich ob meiner anfänglichen Überheblichkeit etwas zu Schämen. Jetzt waren wir in ihrer Welt und sie ließ sich das kein bisschen heraushängen. Sie meinte es Ernst was sie mir da Vermittelte, sie wollte mein Bestes.

Der Nachmittag begann dann erstmal nur wieder Frustrierend. Wir machten praktische Fahrübungen. Misaki zeigte mir alles auf der Strecke, während sie mir über Funk Anweisungen erteilte. Mal war sie vor mir um zu demonstrieren, mal hinter mir um zu Beobachten. Ich hatte auf dem Papier nahezu doppelte Motorleistung und Misaki fuhr mühelos Kreise um mich herum.

Überholte außen, innen, auf der Bremse. Nicht mal auf der Geraden kam ich wirklich davon, sie hielt sich einfach im Windschatten um mich dann beim Bremsen wieder als Trottel dastehen zu lassen. Was muss diese RS400 wohl wirklich Dampf haben? Die Mechaniker klopften mir in den Pausen nur Aufmunternd und Mitleidig auf die Schultern. Und ich dachte immer ich kann fahren?

Der Tag neigte sich dem Ende zu, die Sonne wanderte langsam hinter die Berge. Wir saßen auf einer Mauer mit reichlich Gummi- und Farbantrag und sahen den japanischen Ameisen beim aufräumen zu, wie die teuren technischen Geräte in diversen Sattelschleppern verstaut wurden.

„Was machen wir jetzt, Miky?“

„Keine Ahnung. Heimfahren?“

„Oder magst du noch bleiben bis morgen?“

„Suchen wir uns ein Hotel?“

„Nein. Wir essen mit den Anderen im Hospitality-Zelt und schlafen im Mobilhome. Nahezu jeder Sattelzug hat eine große Schlafkabine für die Crew, müssen die Mechaniker halt mal ausnahmsweise vorne im Führerhaus auf den Pritschen schlafen. Die sind solche Fälle gewöhnt.“

Ich dachte mir weiter nichts dabei, ein verlockender Gedanke mal alles an eigener Haut zu erleben was Herosport niemals übertrug. Zudem ein weiterer Tag auf der Strecke und in dieser spannenden Atmosphäre. Jedoch der Abend war kurz, alle gingen nach dem Essen erstaunlich früh und unspektakulär zu Bett. An einem Rennwochenende hätten sie jetzt noch ziemlich viel zu Tun gehabt, vor allem wenn Defekte einen Start in Frage stellen. Mich wunderte nur kurz dass Misaki nicht bei ihrem Vater im großen bequemen Mobilhome übernachten wollte, wo doch Familie so wichtig schien?

Zwei Mechaniker waren so freundlich uns ihre Kojen anzubieten. Sie schliefen vorne in der Zugmaschine. Wobei für die kleinen Ameisen die Kojen im Truck eh schon King-Size bedeuten. In der Spitze der Sattelauflieger sind wie kleine Appartements, mit 2 bis 4 Kojen, einer kleinen Küche, Klo und Dusche.

Misaki kam mit zwei verpackten Einweg-Zahnbüsten daher, darauf das Logo einer anderen Reifenmarke. Anscheinend sind überraschende Übernachtungen in dieser Branche üblich? Die Einrichtung des Wohnabteiles war vergleichsweise Luxuriös für die beengten Verhältnisse. Klar. Die Leute wohnen hier drin viele Wochen im Jahr. Für Misaki schien das alles Normal.

Ich stand Anfangs etwas unschlüssig herum, wartete geduldig auf Anweisungen, sah aufmerksam zu. Es gibt kein richtiges Bad, die Zähne werden an der Küchenspüle geputzt, einmütig standen wir nebeneinander und fuchtelten in der Gosche. Ein Chemiekloo steht in der Duschkabine, die Dusche selbst funktionierte jedoch nicht.

„Haben sie wieder vergessen den Schlauch anzuschliessen oder irgendein Spaßvogel hat den Schlauch für sich selber abgezweigt. Das passiert auch ständig.“

„Und jetzt?“

Misaki begann in den Stauschränken zu wühlen. „Ah, hier! Notdusche!“ Drückte mir eine Packung mit feuchten Tüchern in die Hand, auch mit Sponsorenaufdruck. Schälte sich vor mir aus der engen Lederkombi, darunter trug sie nur einen leichten weissen Seidenoverall, sichtlich durchgeschwitzt klebte dieser an den entsprechenden Stellen. Auch diesen zog Misaki völlig vorbehaltlos vor mir aus. Stand tatsächlich Nackt vor mir, nahm nacheinander mehrere Tücher aus der Packung und rieb sich vor mir ab.

„Was ist Miky (Keine Ahnung warum sie mich jetzt immer Miky nennt), so stinkend kommst du mir nicht ins Bett!“

Hmm, abgesehen davon sah ich hinten eh nur zwei Stockbetten. Unschlüssig begann ich mich auch zu entkleiden. Seltsam, obwohl ich meinen Schwanz schon in dieser Frau drin hatte hinderte mich mein Schamgefühl am natürlichen Verhalten.

Misaki hatte offensichtlich keinerlei Vorbehalte. Sogar ihre intimsten Stellen reinigte sie gewissenhaft auch vor mir, so dass ich alles genau sehen konnte. Ging mir zugewandt etwas in die Hocke, spreizte mit zwei Fingern die enge Pflaume und schrubberte an den winzigen Schamlippen herum. Ging noch tiefer in die Hocke, nahm zwei weitere Tücher und reinigte ihren Anus.

Diesmal waren wir in keinem dunklen Pensionszimmer, der Trailer war durchaus hell erleuchtet und diesmal sah ich alle ihre anatomischen Details außerordentlich deutlich. Sowas von Appetitlich aber auch!

„Mensch Miky, du zierst dich wie ein kleines Mädchen! Meinst du ich weiß nicht wie ein Mann aussieht?“

Ungeduldig half sie mir. Mit reichlich feuchten Tüchern rieb sie mich ab, die Lotion der Tücher hinterließ ein frisches Gefühl auf der Haut. Auch vor meinen anatomischen Details machte sie nicht halt, reinigte mit zwei Tüchern meine Kimme, mit 4 Tüchern auch die letzte Hautfalte meines Pimmels. Etwas unterstützte sie dabei wie durch die Manipulation sich der kleine Mike langsam begann aufzurichten.

Was spielt sie so interessiert an meinem Schwanz herum? Der war auch längst Sauber? Trotzdem wollte ich sie nicht daran hindern, obwohl es mich mehr ängstigte als erregte. Dann führte sie mich tatsächlich mit der Hand fest und bestimmt am Pimmelchen in den Bereich mit den Betten. Den ganzen Tag kannte sie mich kaum, war wie eine fast Fremde zu mir, jetzt sowas Intimes. Verstehe mal einer die Frauen?

„Was ziehen wir dann heute Nacht an?“

„Ich weiß nicht ob du mit deiner Lederkombi schlafen willst, ich werde zumindest bei dieser Hitze unbekleidet schlafen.“ Misaki kicherte. „Wo schläfst du, Miky?“

Unsicher sah ich mich um. „Vielleicht da unten?“

„Gut, dann schlafe ich auch da unten.“

Verdutzt sah ich Misaki an. „Nicht etwas eng für zwei?“

„Was ist, stört es dich?“

„Nein, natürlich nicht.“ ich kletterte vorsichtig in die Koje, Misaki folgte. Kuschelte sich sofort eng an mich um nicht die Holzkante ins Gesäß gedrückt zu Bekommen. Um meine Arme besser zu Verstauen umarmte ich Misaki etwas unsicher. Sie nahm ihre Arme zwischen uns, spielte sofort an meinem halbsteifen Pimmel herum.

„Du hast einen ziemlich großen Schwanz, Miky!“

Etwas überrascht Antwortete ich: „Was dir alles auffällt? Keine Ahnung, ich dachte der ist ganz normal. Soviel steife Schwänze sah ich in Original noch nicht? Mir fehlt dazu auch etwas die Motivation.“

Misaki kicherte. „Mag sein dass es in Europa normal ist. In Japan sind die viel kleiner. Der von deinem Vater ist auch nicht so groß, er trinkt und raucht vielleicht dazu bisschen viel, da lässt das mit der Spannkraft etwas nach?“

Irgendwie wollte ich den Gedanken an den Schwanz von meinem Dad jetzt unbedingt vermeiden. Auch den Gedanken dass mein etwas schwergewichtiger Dad diesen göttlichen Körper besteigen würde. „Auf was du alles Achtest, Misaki?“

„Na ja, ich hab's in Italien schmerzhaft gespürt.“

„Und warum hast du nicht einfach weniger tief genommen? Du warst doch oben?“

Nun lächelte Misaki lüstern: „Weil's echt Geil war. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wandelt sich der Schmerz in ziemlich heftige Lust. Ich wusste vorher auch nicht wie sich das anfühlt, hatte noch nie ein Ding so tief in mir. Aber war schon echt gut……“ sie grinste in sich hinein. Und griff fester an meinen Pimmel.

„Du bist ein schöner Mann, Miky. Du gefällst mit echt gut.“

„Das spürt man! Und das Ding da unten hat es dir wohl auch angetan?“

Misaki kicherte. „Miky, ich hab echt schon wieder voll Lust auf dich. Können wir nicht ein bisschen…. du weisst schon, ein Betthupferl…..?“ Zur Verdeutlichung knetete sie ziemlich Eindeutig an meinem Schaft zwischen unseren Körpern, ein schönes Gefühl die geschickten Finger in einer Art Wellenbewegung am Schaft zu spüren, gelegentlich ergänzt durch das Kratzen mit ihren langen Fingernägeln.

Ich hätte es ewig aushalten können, also so vom schönen Gefühl und von der frivolen Situation her. Nicht jedoch mein Pimmel, der diese ungewohnte Behandlung auf seine eigene Art quittierte. Mit einem spektakulären Abschuß. Etwas zucken mit wenig Vorwarnzeit und ein gigantischer Schwall auf Misaki's Bauch. Kein Höhepunkt, einfach eine Eruption. Als hätte ein Sicherheitsventil am Wurstkessel geöffnet.

Misaki kicherte wieder. Ich liebe das kindliche Lachen an ihr, mit dem sie einem jeden Fehltritt verzieh. „Miky, wenn du auf der Strecke nur halb so schnell wärst dann hättest du Rundenrekord!“ dann verrieb sie sich mein reichlich Sperma auf dem Bauch bis unter die Brüste hoch.

„Sorry Misaki, aber deine Hände sind einfach zu gut!“

Sie molk mir den restlichen Saft aus dem Schaft, wie schon in Italien wurde mein Pimmel nicht richtig weich und stand unter den liebevollen Kosungen recht bald wieder auf. Nur, wie soll man in dieser Konservendose ficken? Denn jetzt hatte ich auch Bock. Bisher hatte ich es erst einmal in Italien, das jedoch war so traumhaft schön dass es nach Mehr rief. Mein Po stand hinten an der Wand an, Misaki eingeklemmt halb unter, halb neben mir.

„Miky, ich brauch dich jetzt. Wirklich! Den ganzen Tag muss ich so abweisend zu dir sein obwohl ich so gerne mehr Nähe zeigen würde. Das foltert. Und staut Hormone auf.“

„Warum warst du so kühl zu mir?“

„Einerseits wegen meinem Vater. Er mag keine Europäer, für ihn seid ihr nur undisziplinierte Weicheier und Unkultiviert. Andererseits wegen den Kameras. Überall lungern Fotoreporter mit Teleobjektiven herum, die lauern nur auf das eine sensationelle Foto. Was meinst du wie das in Japan rumgeht wenn ich mit dir Händchenhaltend spazieren würde?“

Dafür knetete sie inbrünstig an meinem Pimmel rum, gut geschmiert noch vom eigenen Sperma.

„Bist du dort so eine Nummer?“

„Heute vielleicht nicht mehr so. Aber ich war mal ziemlich bekannt, ja. Als Frau in einem solchen Sport ist man Interessant für die Käseblätter. Auch deshalb wollte ich immer weg von dort. Einfach unbeobachtet leben. Aber jetzt brauch ich erstmal deinen Schwanz! Ich will dich in mir drin haben. Jetzt!“

Misaki zog und zerrte etwas an mir, es dauerte bis ich begriff was sie von mir erwartete. Ich stemmte mich mit dem Po an den Lattenrost der oberen Koje, Misaki wand sich unter mich hinein, ich kam durch den Trichter ihrer schlanken Beine genau vor das Dreieck geführt auf ihrem zarten Körper zu liegen. Nur auf Ellenbogen und Knie gestützt. Ungeduldig zerrte sie mit einer Hand an meiner Latte herum, zeigte mir deutlich den Eingang. Mit der anderen Hand nahm sie von ihrem reichlich raussickernden Saft auf und verteilte diesen am engen Eingang zur Gruft. Ich brauchte noch etwas um mich zu orientieren, auch beim zweiten Fick im Leben ist man noch kein Profi, egal wie Geil man inzwischen ist.

Die kleine kräftige Hand zog den Schwanz genau zwischen die engen Labien, sie bog das Teil etwas und zog mehrmals die freiliegende Eichel durch die kleine Pflaume. Nicht ein einziges Haar, nicht mal ein Haarstoppel störte das seidenweiche Erlebnis. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht dass sich viele asiatische Frauen dort und unter den Achseln die Haare einfach ausreissen.

Dann merkte ich wie meine Eichel schon fest umschlossen, regelrecht zentriert war. Misaki griff grob mit einer Hand an meinen Po, die Fingernägel schnitten sich tief ins Fleisch. Sie hatte es tatsächlich recht eilig, ich hätte gerne vorher noch etwas gekuschelt um mich für die Situation einzustimmen. Der falsche Zeitpunkt um so etwas auszudiskutieren. Die Hand an meinem Po zerrte, ich ließ mein Gewicht fallen, drang ziemlich hart tief in den schlanken Unterleib.

Diesmal Reibungslos, reichlich mit Schleim geschmiert, nur das feste Fleisch der Muschi wurde fühlbar verdrängt. Misaki stöhnte ordinär auf. Ich lag nur auf ihr, wollte mich dem wohligen Schauer des Eindringens hingeben. Misaki begann unter mir irgendwie ungeduldig zu hippeln. Küssen konnten wir uns so leider nicht, zu groß ist der tatsächliche Längenunterschied zwischen uns. Hohe Schuhe im Alltag kaschieren eben nur Optisch.

„Was ist Miky, worauf wartest du?“ Zur Bestätigung ruckelte sie mit ihrem Becken unter mir, soweit es ihr eben unter meinem vollen Gewicht so möglich war. Ich verstand, der Moment des Geniessens, des inneren Einstimmens war vorbei. Sie wollte Bumsen.

Unglaublich wie eng diese Frau ist, so würde ich mir mangels Erfahrung ein ganz junges Mädchen vorstellen. An Misaki ist alles ein Muskel. Sogar da. Ich musste mit ziemlich Kraft immer wieder in sie reindrücken, die Vorhaut wurde dabei recht grob zurück gerollt, durch reichlich Schleim und ausgesprochen weiche Haut innen drin jedoch lieblich Umschmeichelt. Man ist das schööön!

Etwas ungelenkig stocherte ich in Misaki herum, musste ja erst lernen was ein richtiger Fick ist. Sie schien das nicht weiter zu Stören, es bewegte sich etwas in ihr drin, etwas füllte sie auf und weitete sie. Ihre ordinären Geräusche jedenfalls liessen soweit auf Zustimmung deuten.

Der Unterschied ist faszinierend. Im Alltag so die zurückhaltende diskrete anständige Frau. Im Bett wird sie voll zur hemmungslosen Furie. Bis jetzt zumindest. Ich drückte also meinen harten Schwanz immer wieder langsam in meine Stiefmutter hinein, laute schmatzende furzähnliche Geräusche liessen erahnen was da unten so Verdrängt wurde und welche Mengen Säfte heraus gedrückt wurden.

Was sagte der DJ am Gardasee noch? Die tropft wie ein Kieslaster! Der Vergleich ist derbe, aber irgendwie passend. Ein erfahrener Mann. Durch mein langsames Bumsen wurde der Reiz an der Pfeife trotz der unheimlichen Enge nicht zu stark, ich wollte unbedingt vermeiden dass ich schon wieder zu früh abschoss.

Meinem Eindruck nach schien das für den Moment ganz in Ordnung zu sein. Misaki wand sich unter mir, gab beängstigende Geräusche von sich, riß mit ihren Händen an meinem Kopf herum. So schön wie ihre langen schlanken Fingernägel im Alltag aussahen, so unangenehme Waffen können die beim Sex werden, wenn sie unkonzentriert ihrer Lust nachgeht.

Bald erkannte ich ein gewisses Schema in ihren unflätigen Äusserungen, sie hat im Kopf anscheinend komplett abgeschalten, ihr wimmern und stöhnen orientierte sich nur noch an meinem Eindringen, wenn ich meinen Körper mit ganzem Gewicht auf sie niedersinken ließ und mein Pimmel ihre Gruft spaltete.

Was soll ich sagen? Misaki quietschte doch tatsächlich genauso wie die Asiatinnen in den Pornofilmen. Einfach Geil. So langsam konnte ich auch etwas abschalten, beobachtete Misaki nicht mehr so ganz genau, meine eigene Lust trat in den Vordergrund. Mein Tempo stieg, die Intensivität der Stöße damit auch, in gleichem Maße ihre Lautstärke und das reißen an meiner Kopfhaut. Wollte sie als Trophäe meinen Skalp?

Irgendwann war ich im Kopf frei. Jetzt wollte ich auch was davon haben. Ich bumste so vom Tempo her dass ich meine Erregung langsam steigen fühlte. Misaki wurde mir etwas Egal, mit zunehmender Dauer weitete sich auch die Muschi etwas, der Reiz an der Eichel war nicht mehr ganz so Brutal. Ich verlor jeden Bezug zur Zeit, das laute stöhnen trieb mich weiter. Tiefer, fester. Misaki zog ihr Becken etwas anders unter mir, damit plötzlich wieder das rauhe kratzen an der Eichel zu spüren. Ich stand innen an! Das innen drin war irgend ein anatomischer Anschlag, wie immer der Aussehen möge. Misaki jedoch wurde nochmal lauter, schrie sich mit schriller wimmernder Stimme die Geilheit aus dem Leib. Keine Ahnung wie gut so Kabinen isoliert sind?

Als sie plötzlich leiser wurde fiel mir das auf. Ich wollte sie aber wieder lauter hören und fickte noch fester in sie. Stattdessen wurde sie noch leiser. Nahm den Kopf weit zurück, röchelte nur noch. Wenigstens hatte meine Kopfhaut jetzt wieder eine reelle Chance. Hat sie keinen Spaß mehr? Warum wird sie plötzlich so leise bei dem Radau davor? Ich war ratlos, drückte meinen Pimmel mit voller Wucht in das schmale Becken, welches wegen der harten Matratze kaum nach unten ausweichen konnte. Sie musste meine Stöße voll nehmen. Wurde immer noch leiser. Ihr harter ausgeprägter Schamhügel schlug bei jedem Stoß schmerzhaft über der Schaftwurzel auf.

Mit einem mal fing sie unkoordiniert zum Zappeln an, die Bauchdecke zuckte wild, sie biss sich in meiner Schulter fest, was wohl einen ziemlich heftigen Urschrei notdürftig unterdrückte. Die Muschi zog sie krampfartig fest zusammen, ich musste meine Stange mit ziemlichen Druck in den Unterleib reindrängeln. Der Reiz dabei war heftigst, ihr entrücktes zappeln, ihre ordinären Laute lösten etwas aus in mir. Ich kam auch! Heftig, Gewaltig. Nun zappelte ich auch, mein Schwanz pumpte seine warme Ladung in die Gruft, Misaki fühlte es wohl und zappelte noch mehr.

Das war nicht zu Vergleichen mit den Orgasmen beim wichsen. Dieses war ein unglaublich emotionales Erlebnis. Die Frau dabei zu spüren, ihre Geilheit. Meinen Samen einfach so reinzupumpen, ohne Angst dabei den Laptop zu versauen. Abgemolken zu werden. Ihre schwitzige weiche Haut, der perverse Geruch nach diversen Körperflüssigkeiten. Das Hemmungslose, a****lische. Ich brach erschöpft auf Misaki zusammen. Ufffff!

So lagen wir beide wohl eine ganze Zeit, Misaki streichelte meinen Hinterkopf, sie kann also auch zärtlich. Ich war nur platt. Wobei sie immer wieder weg nickte und aufschreckte. Wir blieben in der verschachtelten Körperhaltung zueinander, ließ meinen Pimmel in ihr stecken, die enge Pflaume hielt den ganz fest. Misaki schlang ihre Beine um mein Becken, wir rollten nur leicht auf die Seite um mein volles Gewicht von ihr zu Nehmen. So schliefen wir ein, ließen uns wirklich Müde wegdämmern. Genauso wachten wir auch wieder auf. Mit meinem Schwanz in ihr drin und eng umschlungen.

Der Sonntag Morgen weckte uns mit einem lauten prasseln auf das Blech, ein kurzer heftiger Gebirgsregen. Irgendwer hatte Unmengen von Croissant und süßen Teilen beschafft, machte sich lautstark draussen an der Trailertüre bemerkbar. Würde ich auch wenn ich im Platzregen stehe müsste. Also nichts mehr mit Good-Morning-Misaki-Fuck. Obwohl mein Pimmel sich gerade eben wieder rühren wollte wurde er unsanft und verschmiert ans Tageslicht gezerrt. Die Morgentoilette nur mit Unmengen der gesponsorten Feuchttücher. Das durchtränkte Laken zog Misaki ab und ließ es in einer Mülltonne unter Öldosen und Pizzakarton verschwinden.

Dann saßen wir nun schon in den Lederkombi's mit den zwei Mechanikern in der Dinette und Frühstückten. Die drei Reisleute unterhielten sich ziemlich fröhlich auf Japanisch. Ich denke Misaki genoß den eigenen Sprachgebrauch mal wieder.

Später leckte die kräftige Sonne schnell das Wasser von der Strecke und das Programm des Vortages wiederholte sich. Verschiedene Rennmopeds heizten um die Strecke, kamen in die Box, ein Laptop wurde angeschlossen und neue Reifen montiert. In diesen Pausen bekam ich meine Nachhilfe von Misaki. Mit jeder Trainingseinheit merkte man einen kleinen Fortschritt. Vor allem mein Hochmut wurde gedämpft, ich konnte jetzt erkennen was ich früher alles falsch machte.

Die letzten Runden des Tages fuhr ich alleine für mich. Das Vertrauen in mein Moped und die Haftfähigkeit der Sport-Reifen war gestiegen. Nun konnte ich sogar gerade eben so mit den Moto3 mithalten, ich orientierte mich von hinten an deren Linie und konnte auf den Geraden wegen dreifacher Leistung wieder etwas aufholen. Genau genommen Lächerlich, mit einer 750-er gegen die Viertelliter. Aber für mich eine enorme Steigerung zum Vortag. Misaki's 400-er stand in der Box, wurde von den Mechanikern gewartet. Statt dessen testete sie das aktuelle Superbike. Das war für mich als wenn mich ein Düsenjäger überholte. Obwohl ich auf der langen Geraden fast 270 Klamotten auf der Uhr hatte stand ich im Weg herum. Keine Ahnung wie oft ich genau überrundet wurde, irgendwann hört man auf zu zählen.

Jetzt sah ich auch was sie meinte >mit dem Hinterrad lenken<. Vor jeder Kurve stieg ihr Hinterrad schwänzelnd auf, echt spektakulär das mal so aus der Nähe zu sehen. In jeder Kurve zog sie lange schwarze Striche auf den Asphalt, hatte beim Beschleunigen Mühe das Vorderrad am Boden zu behalten, kämpfte wie mit einem Rodeopferd. Aber sie ritt die Kanonenkugel voll am Limit.

Mir wurde verdeutlicht was sie wirklich drauf hatte, sie kratzte auf Anhieb nur 2 Sekunden unter den offiziellen Rennzeiten, war nicht signifikant langsamer wie die regulären Rennpiloten beim Test. Sie konnte ihren Stolz und die Anerkennung der Mannschaft nicht verhehlen, der Tag endete mit einem breiten Grinsen von Misaki und einem emotionalen Abschied von der Crew. Nur ihr Vater ging ihr immer noch aus dem Weg.

Sonntag Abend die Heimfahrt war trotz all der neu gewonnenen rennsportlichen Erkenntnisse dann ziemlich langsam und etwas unkomfortabel, da ich den zweiten neuen Reifensatz um den Bauch herum liegen hatte. Dieser rutschte bei jedem Bremsen und Beschleunigen umher, glücklicherweise hatten die Mechaniker mir den in Luftpolsterfolie eingewickelt. Egal, so preiswert werde ich wohl nie wieder zu Nachschub kommen.

Mein Dad war wie immer nicht Zuhause. Niemand wusste wann er kam und wo er war. Misaki zog sich unten kurz aus, holte von unten aus der Wohnung nur eine neue Zahnbürste und ihr Nachthemd, kam in ein langes Handtuch eingewickelt zu mir unter's Dach. Sie fragte nicht mal ob ich den Abend gerne alleine verbringen möchte oder etwas anderes vor hatte. Sie wusste die Antwort anscheinend eh.

Ich hätte nichts mehr ohne sie gemacht und ihre Gesellschaft war mir so unendlich wertvoll geworden. Ihr Anblick sowieso. Wie schnell man sich an einen Menschen gewöhnen kann? Vor allem wenn man solch tolle Erlebnisse zusammen verbrachte? Wahrscheinlich wollte sie auch nicht alleine sein. Auf einen Ehemann warten der eh nicht kam. Irgendwie schien sie zunehmend den Respekt vor meinem Dad zu verlieren, wenn sie einfach so zu mir in die Bude kam, wenn ihr schon sein eventuell mögliches Heimkommen gleichgültig ist.

„Duschen wir zusammen?“ war alles was sie sagte, womit sie sich selber einlud. Welcher Mann würde da ernsthaft widersprechen? Warf das Nachthemd mit einer lässigen Handbewegung auf mein Bett, stellte die zweite Zahnbürste in den Becher neben meine.

Gut dass Misaki so dünn ist, sonst wäre es zu Eng in der Duschkabine geworden, welche auch noch etwas durch die Dachschräge begrenzt ist. Egal, viel Platz brauchten wir eh nicht. Wir standen die meiste Zeit Arm in Arm ganz eng aneinander gekuschelt, ließen das Wasser über die Köpfe prasseln, zwischen die Körper kam eh kaum etwas hindurch. Bestenfalls in die Kuhle zwischen ihren harten Brüsten konnte etwas Wasser rinnen.

Mein Schwanz wurde schon wieder hart, stand an ihrem Bauch und Schamhügel an, wurde unangenehm nach unten gebogen. Misaki erkannte meinen Notstand, klappte das Ding nach oben, bettete es zwischen meinem Bauch unter ihren Brüsten ein. Drückte fest dagegen, rieb sich etwas an mir. Das reizte ihre Brüste und knetete meinen Schaft. Ein schönes Gefühl: Oben liebevoll kuscheln, unten von ihren festen Bauchmuskeln die Nudel geknetet bekommen.

„Schnell fahren hast du dieses Wochenende gelernt. Nur bei uns Beiden müssen wir jetzt üben dass du etwas langsamer wirst.“ Sie sah nach oben, lächelte mich an.

„Das Problem ist wohl dass du so unglaublich eng bist und ich vielleicht in Zukunft öfters ausleeren muss, bevor ich auf dich treffe. Ich wusste ja nicht dass wir wieder miteinander schlafen, ich dachte das am Gardasee war von dir nur Versehen, eine Laune oder eine hormonelle Notlage? Mit letzter Nacht hätte ich nicht gerechnet.“

„Du willst ausleeren? Vielleicht kann ich dir dabei helfen? So wie das aussieht hast du im Moment eher eine Notlage?“ Schielte damit provozierend auf meine Latte.

Noch ehe ich antworten konnte ging sie in die Hocke und schnappte mit dem Mund meinen harten Pimmel, saugte sich kräftig daran fest, knetete mit einer Hand vorsichtig mein Beutelchen, mit der anderen Hand griff sie grob in meine Pobacke und grub tief ihre langen Fingernägel ins Fleisch.

„Jaaaaaaaaa, sooo geht ausleeren!“ mehr fiel mir für den Moment nicht ein. Zu überwältigend war die Reizflut. Sie neigte den Kopf etwas nach hinten, nahm meine Eichel tief in den Rachen, ließ ihre schönen Lippen immer wieder über die gesamte Länge des Schaftes gleiten. Zweimal Reiz an der Stange: Vorne an den Lippen, welche sie mit Kraft zu einem engen Ring formte und tief hinten drin, als die Eichel am engen glitschigen Rachen leicht deformiert wurde. Ich hätte mich niemals getraut ihr den Schwanz so tief in die Kehle zu treiben, sogar ein Blowjob war bisher ausser jeder Reichweite, hätte ich Misaki so nicht zugetraut.

Schööön, sowas von schöön! Ich massierte zaghaft ihre Kopfhaut, das warme Wasser rann über unsere Körper. Jetzt hielt ich mich nicht zurück, sie wollte nur ausleeren. Obwohl ich nach der letzten Nacht eigentlich leer war. Misaki wollte es, wollte mir etwas sehr schönes zukommen lassen. Für mich war es auch ein Vertrauensbeweis, wie Vorbehaltlos sie zu mir stand. Ich denke ein Schwanz im Mund einer Frau ist entweder eine emotionslose abgezockte berechnende Handlung oder ein unendlicher Beweis von Liebe. So wie es Misaki machte war es eindeutig echte Zuneigung.

Sie verlor etwas ihren Atem, nahm den Pimmel nicht mehr ganz so tief. Saugte sich statt dessen an der Eichel fest, lutschte heftig daran. Eine Hand massierte den harten Schaft, die andere kraulte inzwischen mein haariges Beutelchen. Das war so intensiv, so liebevoll. Ich ließ mich einfach gehen, musste ja keine Frau befriedigen. Sie wollte mich befriedigen. Sie nuckelte regelrecht an der Eichel. Mit heftigen Folgen.

Mein Schwanz zuckte, ich wollte es garnicht zurückhalten oder hinauszögern. Alles an dieser Aktion war auf schnelles Ergebnis ausgelegt. Als Misaki das pochen und pulsieren spürte wichste sie nur noch grob an der Stange, sah direkt auf die Nille vor ihrem Gesicht. Sah nicht mal weg als der Samen aus der kleinen Öffnung schoß. Nahm alles regungslos mit offenen Augen voll ins Gesicht. Jaaaaaaaaa, DAS ist ausleeren!

Sie kämpfte sich in der engen Kabine ins stehen, wusch sich das Gesicht und anschließend die langen Haare, als wenn überhaupt nichts gewesen wäre. Sah mich mit ihrem berüchtigten Neutralen Gesichtsausdruck an.

„Danke Misaki, das war sehr schön!“ mehr fiel mir leider nicht dazu ein.

Sie grinste nur kurz. Aber ich hatte auch nicht den Eindruck als wenn sie bereute, sie wirkte einfach etwas geschäftig nun, mit der Körperhygiene beschäftigt. Ich drückte mich in eine Ecke, sah ihr interessiert zu, wie sie sich abseifte, ihre harten kleinen Brüste durch die Hände gleiten ließ, wie sich dabei die winzigen Brustwarzen verhärteten. Alles an dieser Frau ist einfach nur Lust!

Meine Dusche musste warten bis Misaki aus der Kabine war, ging dann zweckmäßig in zwei Minuten. Nach dem Duschen rubbelten wir uns mit Handtüchern gegenseitig ab, dann zog Misaki ihr Nachthemdchen an. Obwohl, das hätte sie sich auch sparen können, das Nichts von Stoff, der Hauch von Gewebe betonte eher als er verbarg, mir blieb schon wieder die Luft weg. Misaki genoss ganz offensichtlich meine Verlegenheit, sonnte sich in meiner schüchternen Bewunderung. Es verunsicherte mich eher als es mich Aufgeilte. Trotzdem ein traumhafter Anblick an dem Man(n) sich schwer satt sehen wird. Ich blieb unbekleidet.

Wir gingen zu Bett, obwohl es noch garnicht so spät war. Misaki kuschelte sich an mich, streichelte mich im Gesicht. Ihre nassen langen Haare klebten am Kopfkissen. Ich fühlte zögerlich die aufregenden Rundungen unter dem glatten knisternden Stoff. Sie war dünn und schlank, aber die Proportionen an ihrem Körper stimmten in sich wieder. Die Brüste absolut gesehen eher klein und dafür ziemlich fest, wegen den schmalen Schultern wirkten sie wieder größer.

Wohin ich an ihrem Körper auch sah, alles wirkte jugendlich und schön. Ich drückte Misaki auf den Rücken, wollte sie noch genauer erforschen. Begann mich vom Bauch aus über den ganzen Körper zu Küssen, erst noch auf dem Nachthemd. Wobei der Hauch von Stoff keine Barriere bildete. Zuerst wanderte ich nach unten über den Bauch bis zum ausgeprägten harten Schamhügel, mit dem ich schon schmerzhafte Erfahrungen machte. Auch dieser intensive Geruch kam mir bekannt vor. Sie wird doch nicht schon wieder nass sein?

Um die zarten Beckenschaufeln mit meinen Küssen zu erreichen hob ich etwas den Spitzenrand des Nachthemdchens an. Saugte mich an der straff gespannten Haut fest, folgte der Kontur des Knochens darunter. Diese Frau hat vielleicht 45 Kilo, wo nahm sie nur immer die immense Energie her? Misaki stöhnte ganz leise.

Die schlanken Oberschenkel sind im Vergleich zum zierlichen Körperbau schön fraulich geformt, auch wenn man die harten Muskeln deutlich durch die Haut durchfühlt. Jede kleinste Bewegung lässt das Muskelspiel durch die glatte Haut scheinen. Die kleinen Knie mit ein paar Narben, die man wegen der gleichmässig dunkleren Haut kaum sah. Weiter unten die kleinen neckischen weichen Füßchen, vielleicht Größe 35, höchstens 36. Sorgsam gepflegte Nägel, liebliche Knabberzehchen.

Am anderen Bein küsste ich mich langsam nach oben, nahm auf halbem Weg das weite Nachthemdchen weiter mit hoch. Diese wunderschönen Brüste wollte ich schon länger mal ausgiebig inspizieren. Sie hat eigentlich winzige Brustwarzen wie ein Mann, nur mit sehr aktivem Eigenleben. Stöhnte Misaki leise dabei oder war es nur ein lautes Atmen? Sie drängte jedoch ganz deutlich ihre harten Brüste gegen meinen Mund. Ich saugte, leckte, spielte abwechselnd mit flinker Zunge an den schwarzen Spitzen des Genusses.

Mit einem Ruck drehte ich Misaki auf den Bauch, zog dabei das Nachthemdchen bis an die Schultern, dann begann die komplette liebevolle Erkundung mit meinem forschenden Mund auf der Rückseite. Die Wirbelsäule, der kleine steinharte Po, der auf so begeisternde Weise einen Badeanzug fressen kann. Die weissen Kniekehlchen, die grazilen Fesseln, wieder die zarten weichen Füsschen. An so einer Frau kann man sich nicht satt sehen!

Auf dem Weg mit dem küssenden Mund nach oben blieb ich von einem magischen Geruch zwischen den Beinen Gefangen. Ohne Zweifel, das ist ihr Saft! Soweit kenne ich das schon. Sie geniesst also meinen Mund? Ich knetete etwas fester die harten Pobacken, bei Misaki muss man da etwas rustikaler hingreifen, möchte man einen Blick in ihre Kimme erhaschen.

Als ich mit den Händen die Backen etwas entzweite kam ein winziges blasses Kringelchen ans Licht, weil der Po so klein war konnte ich das mühelos mit der Zunge erreichen, spielte ein bisschen daran. Sie öffnete wie auf Kommando darauf ihre Beine etwas weiter. Also mochte sie das! Keine Ahnung warum, so eigentlich war das nicht mein Ding. Nur bei der zarten und sauberen Misaki zog mich das magisch an. Ich spielte lange und ausdauernd, leckte, kein unangenehmer Geschmack oder Geruch trübte mein Erlebnis, das Kringelchen war bisschen Rauh. Rauh wurde auch ihre Stimme beim Stöhnen. Erhebliche Mengen von Speichel rannen von mir in Misakis Kimme hinab, fing sich an der Pflaume und tropfte dann ins Laken ab. Irgendwie schafften wir bisher noch keine trockenen Betten?

Immer weiter drängte sie mir ihren Po entgehen. Immer deutlicher auch ihre blanke Ritze zu sehen, die von meinem reichlich Speichel einladend glänzte. War das schon wieder eine Einladung, eine Aufforderung von Misaki? Kurz drückte ich meinen Pimmel gegen die Matratze, er war hart! Sowas von appetitlich aber auch der Anblick. Sowas von hoffnungsvoll auch die Erinnerungen der Erlebnisse mit dieser sagenhaften Muschi. In mir keimte ein Trieb. Lieber später um Entschuldigung bitten als vorher um Erlaubnis.

Ich kniete mich beidseitig ihrer schlanken Beine hin, hob ihr Becken etwas grob weiter an, sie streckte es mir bereitwillig entgegen. Bog meinen Schwanz etwas nach unten und fädelte in die Kimme, Misaki hob ihr Becken so dass die Spitze meines Pimmels genau vor dem Eingang lag, ich musste nur noch reindrücken. Kam vielleicht bis zur Hälfte rein, Misaki umschloß mit ihren Muskeln meinen Schwanz feste, ließ ihr Becken auf die Matratze sinken.

Dort drückte ich meinen Schwanz ganz in sie. Nicht ganz reibungslos, aber mit paarmal zurückziehen war ich dann in der Muschi drin. Die festen Pobacken deutlich fühlbar an meinem Becken. Diesmal durfte ich das Eindringen, das Verharren feierlich genießen. Es dauerte eine ganze Weile bis mich Misaki mit einem kreisenden Becken an den Zweck des Besuches meines Pimmels in ihr drin erinnerte. Ach ja, ficken war auch noch!

Meine Matratzen sind etwas weicher, ihr Becken federte bei jedem Stoß etwas nach unten weg, was den Reiz in der engen Gruft nicht ganz so heftig wirken liess. Misaki nahm einen Arm unter ihren Körper, dieser zuckte dann etwas und ich fühlte leichte Vibrationen, ein schwaches Rütteln am Pimmel. Offensichtlich stimulierte sie sich zusätzlich selber, war ihr der Pimmel in dieser Stellung nicht strong genug?

Trotzdem wieder das quietschige Stöhnen und Wimmern. Als wenn man bei ihr was kaputt machen würde. Dennoch die kreisenden anfeuernden Bewegungen ihres Beckens, das Quietschen hing eindeutig mit den Stößen zusammen. Es war wohl gut für sie. Für mich auch. Weil meine Beine die Öffnung ihrer Beine begrenzten blieb ihre Muschi recht eng. Mit entsprechend starkem Reiz für mich. In dieser Position konnte ich auch recht genau steuern wie schnell oder wie tief ich in sie rein wollte.

Überflüssig. Denn ich wollte rein. Tief, schnell, oft. Ficken eben. So zierlich wie die Frau gebaut war so heftig konnte sie es auch vertragen, sie machte nicht den Eindruck von Zerbrechlichkeit. Ihre stimulierende Hand unter dem Körper wurde fleißiger, das Rütteln der Fotze spürte ich mittlerweile ganz deutlich im Schwanz. Auch das Zucken ihres Unterleibs kam mir in dieser Weise bekannt vor. Ich wollte mich nicht mehr zurückhalten. Hämmerte mit aller Kraft in die Frau hinein, merkte ein pochen im Schwanz, ein zucken im Beutel, ein krampfen in der ganzen Leistengegend.

Ja, Jaaaaa, Jaaaaaa, Jaaaaaaaaaaa……. wooooosch…… wieder schoß ich meinen warmen Saft in ihre Körperhöhle, kaum zu glauben dass nach diesen Wochenende überhaupt noch was kommen konnte. In diesem Moment kam auch Misaki. Sie riß ihren Arm unter dem Körper hervor, es warf sie unkontrolliert auf der Matratze umher soweit es mein Pfahl in ihr und das Gewicht meines Körpers eben zuliess. Ihr Orgasmus war leise, denn sie brüllte alles ins Kopfkissen hinein. Gut so, denn ich weiß ja nicht ob mein Dad inzwischen Zuhause war. So wie ich ihn hörte würde er mich auch hören. So derbe muss es ja dann doch nicht sein.

Ich brach einfach auf der Frau zusammen, die sich ihrerseits ermattet in die Matratze sinken ließ. Sie zwickte Muschi und Beine fest zusammen um mich nicht aus sich heraus zu verlieren. Unsere Herzen rasten, wir pumpten wild um Luft. Ich drehte mich zur Seite, zog Misaki Löffelchen mit mir, sie kuschelte sich an mich. So lagen wir dann also atemlos, ich begann ihre festen Brüste und ihr Gesicht etwas zu streicheln.

Sie fand als erstes ihre Worte wieder: „So habe ich mir das mit dir immer vorgestellt, Miky! Einfach liebevoller körperbetonter Sex.“

„Keine Ahnung, ich kenne nur das was du mir zeigst?“

„Japanische Männer haben oft einen Drang zum Perversen, sie meinen immer mit irgendwelchen hochtechnischen Spielzeugen punkten zu müssen. Stochern mit irgendwelchem Zeugs in dir herum. Dabei gerät der eigentlich Sinn der Begattung völlig in den Hintergrund. Liebe machen. Das vereinigen, das verschmelzen miteinander.“

„Ganz einfach Misaki. Ich bin ein völlig unbeschriebenes weisses Blatt, es liegt nur an dir was du mir zeigen magst, ich passe mich gerne an dich an. Das was bisher war fand ich einfach nur schön!“

„Miky, vielleicht waren das alles bisher keine Launen oder nur ein dicker Hals bei mir. Es ist die Hoffnung auf ein anderes Leben. Vielleicht liebe ich dich inzwischen tatsächlich? Konnte mir nur nicht so schnell klar über meine – oder unsere Gefühle werden? Immerhin steht dein Vater und ein Trauschein zwischen uns, nicht irgendeine bedeutungslose Affäre, den man auf die schnelle Ablegen kann.“

„Echt, du liebst mich auch?“

„Ja Miky, ich kann nicht mehr dagegen ankämpfen. Ich hatte früher immer reifere Männer, in Japan ist das Normal. Japanische Männer sind jedoch auch oft etwas Roh und Grob beim Sex. Deine erfrischende Jugendlichkeit inspiriert mich sehr, ich fühle mich auch wieder jung, kann mit dir einen Teil meiner Sturm- und Drangzeit nachholen. Das Erleben der ersten Male, das gemeinsame forschen und entdecken. Du behandelst mich wie deinen wertvollsten Schatz! Außerdem kann ich mich in der Öffentlichkeit absolut mit dir sehen lassen, ich denke wir sind ein hübsches Pärchen.“

Darauf wollte ich nichts mehr sagen. Ich küsste Misaki zärtlich, sie kuschelte sich in meine Arme und wir schliefen langsam ein. Das selbe immer öfters die folgenden Wochen. Unser Verhältnis zueinander intensivierte sich immer mehr. Wir mussten uns selber mahnen in der Öffentlichkeit vorsichtiger zu sein. Sie legte schon großen Wert darauf in meiner Gesellschaft gesehen zu werden, dass die Leute merken wir gehören irgendwie zusammen. Nur den letzten kleinen Zweifel ließ sie bestehen: Ist das nun ihr Stiefsohn oder der Freund?

Wir verbrachten im Grunde schon jede freie Minute zusammen, jede Mahlzeit, jeden Einkauf, jeden Ausflug. Da wird der Umgang immer Selbstverständlicher. Aufmerksame Beobachter erkennen bald die Zusammenhänge. Es ist ein Unterschied zwischen Stiefmutter und Geliebter. Die Art wie man miteinander spricht, wie man sich unbedacht berührt, wie man sich ansieht, wie sie sich für mich anzieht. Mehrmals ertappten wir uns dabei wie wir fast in der Öffentlichkeit Händchen gehalten hätten. Sowas ginge schnell rum in so einem kleinen Ort, wo Misaki eh durch ihre exotische Andersartigkeit auffällt.

Die Jungs ahnten wahrscheinlich schon was war. Sie fragten nie genauer nach. Baggerten aber auch nicht mehr bei Misaki. Mein Dad war nie ein Hindernis, dem hätten sie die Frau jederzeit ausgespannt. Bei ihrem Kumpel war das etwas anderes. Anscheinend respektierten sie unsere mehr oder weniger heimliche Beziehung. Und beneideten mich insgeheim. Misaki zog sich nun meist etwas jugendlicher an, trug fast immer ziemlich hohe Schuhe, lachte viel und oft. Neben mir fiel der Altersunterschied kaum noch auf. Wohl auch weil mich die Leute kaum beachteten und nur Augen für Misaki haben.

Es ging sogar so weit dass wir regelmässig im Alltag nur noch mit einem Moped fuhren. Manchmal mit der 750-er, oft mit dem Roller, ich freiwillig hinten drauf. Dann konnte ich mich an ihren Rücken kuscheln, hatte mal den Blick frei für die Umgebung. Ich genoß die traumwandlerische Sicherheit wie sie absolut jedes Zweirad bewegt. Flott, Zügig, mit einem guten Auge für's Verkehrsgeschehen, immer rechtzeitig auf der Bremse und einem Blick für Notausgänge.

Eines Samstag Morgens kam Misaki mit frischen Brötchen zur mir hoch unter das Dach. Sie schien etwas bedrückt. Ich setzte Teewasser auf, deckte den Tisch, Misaki saß am Sofa, beobachtete aufmerksam.

„Bald musst du vielleicht für drei aufdecken?“

„Warum, kommt Dad auch zum Frühstück?“

„Nein. Vielleicht verschieben sich die Rollen im Haus und jemand anderes wird auch Dad?“

Ich stand echt auf der Leitung. „Verstehe ich nicht. Wer soll das sein?“

Misaki legte sich zurück im Sofa, streichelte ihren Bauch. Ich verstand immer noch nicht. „Was ist los? Hast du Bauchschmerzen? Hast du deine Tage?“

„Ich werde für etwa ein Jahr keine Menstruation mehr haben.“

Immer noch verstand ich nicht. Misaki setzte sich an den gedeckten Tisch und köpfte ein Brötchen. Ich kam von der Kochnische mit der Teekanne, setzte mich daneben. „Wieso solltest du keine Menstruation haben?“ Das geht erst wenn du in die Wechseljahre kommst.“

„Oder?“ ergänzte sie misstrauisch, lauernd.

„Wenn du Schwanger wärst.“

„Oder Schwanger bin?“

Meine Augen wurden groß. Sehr groß! „Bist du?“

Abwartendes vorsichtiges Nicken.

„Wow!“ war alles was mir dazu einfiel. Etwas später: „Und wie sagen wir es Dad?“

„Du gehst also davon aus dass es von dir ist?“

„Schon……., ja! Wir waren wohl etwas leichtsinnig?“

Intuitiv stand ich auf, stellte mich hinter Misaki. Sie lehnte ihren Kopf zurück an meinen Bauch, ich begann zärtlich ihren Kopf und die Öhrchen zu kraulen.

„Was sagst du dazu?“ bohrte Misaki nach.

„Ich find's gut……. Irgendwie…… jetzt so langsam keimt eher Freude auf.“

„Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Wenn ein Kind dann jetzt, ich werde nicht jünger. Es sollte wohl so sein. Ich mag dich auch echt gerne, du bist sehr sensibel, Miky. Ich kann mir gut vorstellen dass wir das zusammen durchziehen.“

„In einem halben Jahr habe ich ausgelernt, dann wird es auch mit der Kohle leichter. Mit paar Überstunden, wenn wir sparsam sind kann es reichen.“

Misaki griff nach meinen Händen. „Lieb von dir Miky, an deiner Reaktion sehe ich du akzeptierst es?“

„Akzeptieren? Nein, es wird immer mehr Freude! Vor allem wenn du dann fest mit mir zusammen bleiben willst?“

„Klar, wenn dann machen wir das richtig! Jetzt müssen wir das nur noch mit deinem Dad irgendwie regeln. Nicht sofort, nicht morgen. Aber in drei Monaten wird das nicht mehr zu übersehen sein. Dann muss ich Erklärungen liefern.“

„Wir! Wir müssen erklären!“

Misaki stand auf, hängte sich an meinen Hals. Verschloss meinen überraschten Mund mit einem lang anhaltenden zärtlichen Kuss. „Miky, ich habe wirklich das Gefühl du bist der richtige Mann für sowas. Du hast ein Herz und trotz deiner jungen Jahre Verantwortungsgefühl.“

„Und ich liebe dich aufrichtig!“ Ergänzte ich eilig, bevor meine Lippen wieder von ihrem Mund verschlossen wurden.

Die nächsten Wochen wurden dann ziemlich Anstrengend für mich. Einerseits Geistig, wir überlegten krampfhaft eine verträgliche Lösung, wussten nicht wie mein Dad reagieren würde. Könnten wir im Haus bleiben oder sollten wir eine Wohnung suchen? Bleiben wir in Deutschland oder gehen nach Japan? Lauter so Sachen wurden Diskutiert. Alles hing davon ab was mein Dad macht, eine unangenehme Aussprache stand unvermeidlich bevor.

„Ich vermute sogar deinem Dad ist das nur Scheißegal, wie alles im Leben?“ dachte Misaki laut. Ich konnte oder wollte ihr nicht widersprechen.

Andererseits wurde es Körperlich anstrengend, selbst für einen jungen Mann wie mich. Die Hormonumstellung bei Misaki hatte heftige Folgen: Sie wollte nun ständig! Nicht dass ich da prinzipiell was dagegen hätte. Aber zweimal am Tag ist mörderisch. Morgens nach dem Aufwachen und Abends vor dem Einschlafen. Ich muß ja auch noch regulär arbeiten. Vor allem wenn kein Platz mehr für eine Entwicklung der Situation ist, wenn man schon weiß dass es jetzt erwartet wird, dass es gerade jetzt sein muss.

Paarmal ertappte ich mich dabei wie ich mich mit der Zunge aus der Affäre zog, sie intensiv leckte. Misaki mag das gerne, ein Orgasmus brachte sie auch wieder ein paar Stunden auf den Teppich zurück. Wenigstens 12 Stunden, bis wir wieder irgendwie auf der Matratze oder dem Sofa lagen.

Ihr Körper veränderte sich jetzt auch was ich ziemlich interessant fand. Ihre Brüste wurden weicher und Voluminöser, die Brustwarzen etwas größer. Sie bekam Akne im Gesicht und auf dem Po, was sie eher witzig fand. In der Jugend blieb ihr das erspart, jetzt lernt sie es eben noch auf ihre alten Tage wie das ist. Es tat ihrer Attraktivität jedoch keinen Abbruch, ich wusste ja warum das so ist, war daran nicht ganz Unschuldig.

Wenn ihr meine Zunge eben dann nicht mehr reichte zeigte sie mir das deutlich. Für Misaki ist die Vereinigung wichtig, das Eindringen und verschmelzen. Flugs hatte sie meinen Schwanz im Mund und sie schaffte es meine Bedenken zu zerstreuen. Immer! Trotz aller Vorbehalte steckte ich dann doch irgendwann in ihr drin und fickte sie. Zu dieser Zeit war ich ziemlich Ruhig und Ausgeglichen. Streit in der Arbeit de facto mit mir nicht mehr möglich. Ich lächelte nur noch und schenkte ein neutrales Gesicht. Vielleicht das wertvollste was ich von der Japanerin lernte.

Misaki machte immer noch viel Sport: Joggen, Schwimmen, Mountainbike. Bis die weisse Fahne kommt. Keine Ahnung wo sie immer nur diese Motivation und Disziplin hernahm. Wenn man aktiv Rennen fährt mag ja diese Quälerei in Ordnung sein. Aber doch nicht als Ruheständlerin? Als „brave“ Ehefrau, als werdende Mama? Öfters begleitete ich sie dabei. Wenn sie joggte fuhr ich mit dem Rad. Fuhr sie Rad nahm ich den Roller und wir trafen uns im Biergarten. Ging sie schwimmen am See nahm ich ein Ruderboot zur Miete. Welcher normale Mensch sollte diesen exzessiven Sport sonst durchhalten?

Paar Wochen später ein ungewöhnlicher Tag: Dad wollte unbedingt einen Ausflug machen. Wir zu dritt. Ein seltsames Gefühl: Mit Dad und seiner Gattin zusammen einen Familientag zelebrieren, die im Grunde schon fast meine Frau war, ein Kind von Mir im Leib trug? War jetzt der Zeitpunkt gekommen es ihm zu Sagen? Oder einfach den Tag nur Gleichgültigkeit vorspielen und Pflichtbewusstsein? Wenigstens wollte er nicht in den Tierpark, sondern wählte eine neutrale Veranstaltung: Rasenmäherrennen.

Und wenigstens hatte Misaki Verständnis für mich und vermied jegliche intime Geste mit meinem Vater, wie Händchenhalten oder Bussi's. Oder ihr Verhältnis zueinander war tatsächlich so abgekühlt. Überhaupt hatte ich den Eindruck dass sie mit meinem Dad nicht mehr geschlafen hatte seit wir damals am Stausee mit den Jungs waren. Wissen tu ich's natürlich nicht, gehört hatte ich aber auch nichts mehr, nur so ein Gefühl. Das traue ich ihr einfach nicht zu, dass sie sich zwei Schwänze nacheinander reinzieht. Oder zu zwei Männern zärtlich sein kann. Dazu kommt die Zärtlichkeit viel zu tief aus ihrem Herzen heraus.

Mein Dad war ja selten genug Zuhause und die Wohnung unten auf 2 Etagen groß genug um sich aus dem Weg zu Gehen. Dann war dies vielleicht von Dad einer der letzten Versuche so etwas ähnliches wie Familienleben zu heucheln? Ein seltener Anfall von Harmoniebedürfnis? Sein jährliches Familienandenken? Na ja, war schräg aber noch ganz witzig. Misaki und ich danach ganz froh dass wieder für eine Zeit Ruhe war. Nur was machen wir mit unserem Kind? Lange würde sie ihren Bauch nicht mehr verbergen können.

Es kam dann doch noch alles ganz anders, ich machte mir viel zu viele Gedanken wie man das alles lösen könnte. Das würde meinem Dad niemals passieren, er lebt einfach in den Tag, in den Augenblick hinein.

Am Freitagabend 2 Wochen später hatte Misaki ein langes sehr heftiges Telefongespräch. Auf Japanisch, natürlich verstand ich nichts. Teilweise schrie sie hysterisch. Wahrscheinlich mit ihrem Vater, dem Tonfall nach. Wenigstens stand sie nicht stramm vor ihm. Wenn sie mit ihrer Mutter sprach klang ihre Stimme immer ganz weich und warm. Als Misaki auflegte wischte sie ein paar Tränen aus den Augen, lächelte mich dann etwas gekünstelt an. Wir unterhielten uns noch recht lange, sie wirkte aber reichlich Geistesabwesend, musste mehrmals meine letzten Worte nachfragen. Erzählen wollte sie aber auch nichts. Wir gingen dann früh zu Bett.

Schliefen aber erst sehr viel Später. Auch nicht so ungewöhnlich bei uns, vor allem seit ihrer Schwangerschaft. An diesem Tag hatte ich eher den Eindruck sie wolle sich mit Sex ablenken und trösten. Egal, die letzten Monate hatte sie zweimal täglich immer eine andere Begründung. Selbst wenn sie auf dem Rücken lag war das kleine Bäuchlein nun gut zu erahnen, der kleine Babymike inside im Alltag nur noch durch weite Bekleidung zu kaschieren.

Misaki zog mich aus, blieb selber noch angezogen. Ein weites langes Shirt und eine enge blaue Leggin. Ich liebe diese elastischen Gymnastikhosen, welche immer von Pflaume und Arsch gefressen werden und damit mehr betonen als verhüllen. Sie weiß das.

Ohne Umschweife beugte sie sich über meinen Schwanz, auch das geschah öfters so. Diesmal jedoch nicht um den bloß zu versteifen. Sondern um mich ausgiebig zu Verwöhnen! Sie knetete mein Beutelchen, spielte mit dem Zeigefinger und wenig Druck etwas an der Rosette. Saugte, lutschte wie ein Kälbchen am Euter. Mit genau den selben Geräuschen. Reichlich Speichel floß an der Stange hinab um von geschickten Händen am Sack einmassiert zu werden.

Der erste Schuß mit einem relativ flachen Orgasmus ging voll in den Mund. Misaki schluckte alles. Das tat sie vorher noch nie! Der Schwanz wurde nicht mal weicher, sofort nachdem der letzte Tropfen Sperma ausgesaugt war ging es weiter. Im weiteren Verlauf benutzte sie zusätzlich die Hand um neben dem Saugen noch den Schaft zu wichsen. Die Haut durchweichte langsam von dem vielen Speichel. Misaki saugte mit einem Unterdruck in der Mundhöhle dass die Plomben rausgezogen werden könnten. Normal kam immer spätestens jetzt das Ficken. Nicht diesmal. Ihre langen Haare lagen über den Kopf und Bauch gebreitet, ich sah also nicht was sie da so genau machte, spürte es aber umso deutlicher. Ein unendlich langes liebevolles, fast hingebungsvolles Blasen. Nur anfassen durfte ich nichts.

Wieder ein Höhepunkt! Auch etwas flach, aber eben schon der zweite in dieser kurzen Zeit. Misaki schluckte wieder. Irgendwie hätte ich sie gerne ebenfalls verwöhnt aber sie wich meinen suchenden Händen stets aus. Dafür saugte sie weiter. Diesmal war es ein echter Kampf den geforderten Pimmel wieder aufzurichten. Ich hätte die weisse Fahne geschwenkt. Misaki begann jetzt erst richtig.

Irgendwie schaffte sie es mit enormen körperlichem Einsatz doch noch den Pimmel hart zu bekommen. Ich schreibe das jetzt etwas lieblos, aber genauso war es in diesem Moment. Misaki war wie eine Lustmaschine. Als er stand zog sie Leggin und Slip etwas hinab, gerade so dass ihre Muschi frei wurde. Hockte sich verkehrt herum auf mich, stützte sich mit einer Hand auf meinem Knie ab. Führte den harten Schwanz in sich und begann vehement zu reiten. Ganz tief durfte ich in dieser Zeit nicht mehr rein, einfach zu wenig Platz mit dem Fötus im Leib. War sie oben konnte sie die Tiefe selber besser regulieren.

In dieser Position konnte ich wenigstens ihren knackigen Po in Ruhe tätscheln, ein wenig an dem kleinen Kringelchen von Rosette spielen. Normal mochte sie das gerne, diesmal keinerlei Regung. Dafür ritt sie mich energisch. Zog mit aller Kraft ihren Unterleib zusammen, als wolle sie den Schwanz aus dem Unterleib herauspressen. Ging aber nicht weil sie sich den gleichzeitig wieder reindrückte. Immer fester umgriff sie mit ihrer engen Grotte den Eindringling, der Reiz war heftigst. Als sie dann noch meinen Beutel massierte konnte ich nicht mehr.

Dieses mal war mein Höhepunkt ziemlich heftig. Auch wenn sicher nicht mehr viel rausspritzen konnte. Aber ihre Muschi ist einfach Göttlich. Diese absolute Kontrolle des Unterleibs. Keiner meiner Kumpels hatte je etwas ähnliches angedeutet. Wer will da nach dem Tod noch 20 Jungfrauen wenn er im Leben sowas haben kann.

All dies ein wenig wie die Wochen vorher, nur diesmal war unser Sex besonders körperlich und auffallend Ausdauernd, fast schon leistungsorientiert. Misaki gab keine Ruhe, auch wenn ich sie mehr in den Mittelpunkt nehmen wollte bog sie geschickt ab. Es ging nur um mich und mein Erleben. Nicht mal beim Ficken kam sie. Ich wollte danach echt kuscheln, sie jedoch hatte sofort wieder meinen schmierigen Schwanz im gierigen Schlund. Nicht schon wieder! Bedingungslose Kapitulation!

Mal kurz ist sowas ok, aber nicht einen ganzen Abend lang. Mir ist wichtig dass eine Partnerin was davon hat. Ich liebe ihre Reaktionen, ich bin stolz wenn sie durch mein Zutun einen Orgasmus hat. Dieses Erfolgserlebnis ist ein wesentlicher Bestandteil meines unerfahrenen Empfindens.

Misaki saugte erneut. Ewig lange lutschte sie an der weichen Nudel herum, das malträtierte Fleisch der Vorhaut brannte ein wenig.

„Misaki!“

„Misaki! Lass uns ein wenig kuscheln, bitte!“

Keine Reaktion, außer stärkeres saugen. Dann bot sie mir ihr entblösstes Hinterteil zum Spielen was ich ausgiebig nutzte. Ich fädelte eine Hand unter das weite Shirt, spielte an den Brüsten. Ihre Brustwarzen waren weich. Mit der anderen Hand spielte ich an der wenig schleimigen Grotte, zog etwas von der Pampe an den Anus hoch und massierte sanft das Kringelchen. Die Wirkung war bei mir stärker als bei Misaki, langsam erwachte mein ausgelaugter Schwanz nochmal.

Misaki wichste und sog vehement. Der Anblick ihres Hinterteils und die zwischen den Pobacken und den Oberschenkeln rausspitzende Pflaume sind einfach zu schön, ich konzentrierte mich mehr auf den Anblick als auf das rabiate schaffen am Schwanz. Keine Ahnung wie Misaki das wiederholt schaffte: Ich bekam nochmal einen Höhepunkt. Klappe runter, das war's!

Mit der Folge: Ich absolut geplättet. Sowas von Ausgesaugt, im wahrsten Sinne des Wortes. Trockengelegt, beim letzten Orgasmus kam wahrscheinlich nur noch eine kleine Rauchwolke aus der Pfeife. Schlief danach erschöpft sofort ein, wie im Koma.

Ich wachte morgens glücklich und fröhlich auf, den unglaublich phänomenalen Beischlaf vom Vorabend noch im verschwitzten Körper. Nur der Pimmel brannte ein wenig. Misaki neben mir war weg. Schon? Wo ist sie hin? Was hat sie vor? Ich tappte in der kleinen Wohnung suchend umher, nur ein Zettel lag am Schuhschrank:

>>>Lebe wohl! Bitte Entschuldige, Miky! Ich kann es nicht erklären! Übernächsten Sonntag, 22 Uhr Herosport. Misaki.<<<

Erst dachte ich an einen üblen Scherz. Aber Misaki würde mit so etwas nicht scherzen. Das gibt’s doch nicht, sie kann sich doch nicht einfach so….. Verpissen….? Auch unten in Dad's Wohnung waren all ihre persönlichen Sachen verschwunden. Ich rannte in die Garage, ihr wertvolles Motorrad stand noch drin.

Ein Zettel auf der Sitzbank: >>>Für Mike, meine große Liebe! Schenke ich dir zum Andenken an mich. Halte es in Ehren!<<<

Mist! Sie ist Weg? Aber warum? Alles war gut, wir hatten uns doch Prima verstanden? So viele Pläne geschmiedet! Sie hatte nie auch nur die kleinste Andeutung der Unzufriedenheit gemacht? Im Gegenteil, ich dachte sie wäre Glücklich? Stolz auf ihren jungen Lover? Wir freuten uns doch so auf das Kind? An's Mobilphone ging sie nicht. SMS wurden nicht beantwortet. Hatte sie überhaupt diese Nummer noch?

Ich schwankte zwischen Wut, Verzweiflung und Panik. Sie wusste es beim letzten Fick bereits dass es unser letzter sein würde? Sieht so ein Abschiedsfick aus? Sie betäubte mich um in Ruhe ihre Koffer zu packen? Gütiger, ich fasse es nicht! Die Situation überforderte mich Emotional. Das scheiß Telefongespräch! Sie hat geweint und ich war nicht für sie Da? Hätte ich noch etwas herum reißen können wenn ich die Situation erkannt hätte?

Die 2 Wochen vergingen endlos Langsam bis es endlich Sonntag wurde. Mein Dad war auch nie da, wahrscheinlich bemerkte er noch nicht mal das Fehlen seiner Gattin. Dafür fehlte sie mir umso mehr! Unglaublich, Liebeskummer kann körperliche Schmerzen verursachen. Unzählige Male hörte ich mit Kopfhörer „unser Lied“: Chi Mai. Stellte mir wehmütig dabei vor wie sie mich immer dazu berührt, gestreichelt und geküsst hatte. Sonntag schon um 9 saß ich vor dem Fernseher. Dann um 10 ging es endlich los:

„Guten Abend sehr verehrte Zuschauer auf Herosport, wir bringen heute Abend eine kurze Zusammenfassung des 3.Laufes der Langstrecken-Endurance-Meisterschaft aus Japan, wo wir ein paar Neuigkeiten zu Vermelden haben. Das werksunterstützte Horitake-Team hat für die aktuelle komplette Saison einen neuen Fahrer nachgenannt: Haruto! Ältere Zuseher werden ihn Kennen, er war längere Zeit von der Bildfläche verschwunden. Aber nun ist er wieder da mit einem Paukenschlag, aber sehen sie selber….“

Ins Bild kamen mehrere Fahrer nacheinander beim Zeittraining. Einer war auffallend schmächtig, die Figur und der Fahrstil kam mir irgendwie bekannt vor.

„Gleich zu Beginn des Zeittrainings zeigte der neue alte Fahrer Haruto die viertbeste Zeit des Feldes und die Beste seines Teams, was das Horitake-Team mit aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen ließ, sie blieben daher von den Wirren der ersten Kurve weitgehend verschont und konnten sofort regelmässige schnelle Runden ohne bremsende Zweikämpfe absolvieren…..“

Dann wurden eine Stunde lang mehrere Szenen des Langstreckenrennens übertragen, Fahrer- und Reifenwechsel, Druckbetankung, Zweikämpfe, Stürze…. am Ende natürlich die Siegerehrung.

Voller Erwartung stierte ich auf den Bildschirm. Die drei Fahrer des Horitake-Teams standen ganz oben auf dem Stockerl, jeweils drei Fahrer auf den anderen Plätzen. Acht Mann freuten sich wie die Kinder, dem Anlass angemessen. Der kleinste Fahrer des Horitake-Team hielt sich auffallend im Hintergrund. Versteinerte Miene, unfokussierter Blick, Kamerascheu. Sie zoomten ganz auf den Fahrer, voll ins Gesicht.

Bääääng!

Es traf mich wie ein Faustschlag an's Kinn. Misaki! Eindeutig! Der Mund, die Lippen, die Augen, das Kinn! Hier im Bild nur zur verbissenen Fratze verkniffen. Die Haare ganz kurz rasiert, Ungeschminkt. Mit Bauch! Sie fährt Schwanger?

Oh Gott, Nein! Warum macht sie das? Schwanger! Es ist auch mein Kind! Ein tiefer Schmerz drang in mein Herz. Warum nannten sie Sie immer Haruto? Das war doch ihr Bruder? Dann zoomten sie auf ihren Helm, den sie unter den Arm geklemmt hielt….

Der Kommentator gab zu allem seinen Senf ab: „Haruto scheint sich nicht sonderlich über den Sieg zu Freuen, obwohl er es durch sein gelungenes Comeback dem Team erst ermöglichte. Wahrscheinlich ist er wie früher nur enttäuscht dass es nicht mit Rundenrekord geschah. Dort ist ein ungewöhnlicher deutscher Schriftzug mit Edding auf den Helm geschrieben: >>>Bitte verzeih mir Miky!<<< Wir wissen leider nicht was das zu Bedeuten hat, vielleicht erzählte Haruto beim Interview den Kollegen vom japanischen Fernsehen etwas oder wir fragen beim nächsten Rennen in 2 Wochen selbst mal nach und berichten ihnen sofort wenn es etwas neues gibt…..“

Die Kamera zoomte auf den ganzen Körper zurück, was man eben hinter den anderen beiden so sehen konnte.

„Haruto ist offenbar noch in einer kleinen Formschwäche, vielleicht erklärt das seine üble Laune, wir glauben von unserer Kabine aus noch einen kleinen Bierbauch zu erkennen, oder vielleicht kocht Mama so gut….“

Alle spritzten mit Sekt umher. Misaki übergab ihren Pokal dem seitlich stehenden Teamchef (= ihrem Vater), kletterte die Treppe hinab und schlich möglichst unauffällig hinten durch die Werbeplakate von der Bühne. Wurde wohl nichts mit Interview….

Ich saß immer noch Fassungslos vor dem Bildschirm, den Tränen nahe. Die Siegerinterviews interessierten mich nicht, eh alleweil das selbe Geschwafel. Das also bedeutet in Japan Disziplin. Das also ist der Druck vor dem sie immer fliehen wollte. Das bedeutet in Japan Familienbund. Was ist nur aus dieser liebenswerten Frau geworden? Aus meiner großen Liebe? Was haben sie aus ihr gemacht?

Kalt, Emotionslos, Roboterartig: Einen Sportsoldaten.

Ich konnte das alles nicht glauben, trug immer noch unendlich Hoffnung in mir. Wie lange kann sie das machen? Welche Chancen habe ich sie wieder zu sehen? Wann wird das System sie wieder freigeben, sie ausspucken? Egal, ich habe Zeit! So einen wunderbaren Menschen treffe ich mein Leben nicht mehr, diese Frau kann und will ich nicht vergessen.

Mit einem Mal verstand ich: Ihr maskulines Aussehen, ihr männliches Auftreten, der verhärtete Gesichtsausdruck, das ablegen aller Dinge die ihre Identität ausmachten. Alles ergab auf einmal einen Sinn: Misaki gab es nicht mehr! Sie hatten sie gebrochen. Misaki war fortan tatsächlich Haruto, nämlich der Sohn den sich ihr Vater immer erwartete, dessen Verlust ihn so sehr schmerzte, jenen Verlust den er der jungen Frau unterschwellig immer vorhielt und nie verzieh. Sie muss jetzt ihren Bruder buchstäblich ersetzen.

Und trotzdem! „Misaki, ich verspreche dir jetzt hier und heute: Ich werde bis in die Ewigkeit auf dich warten!“

Dann erwachte mein Trotz. Warum warten? Warum soll ich das so hinnehmen? Ich hatte nichts falsches getan. Plötzlich war sich Michael in mir sicher, er war sich absolut sicher, er will – er muß alles mögliche Unternehmen um sie wieder zu sehen! Wenn Misaki Schluß macht soll sie Michael das ins Gesicht sagen. Verpissen tun sich nur Weiber. Misaki ist außer ihrem traumhaften femininen Körper sonst wie ein Mann.

Ich überlege krampfhaft wie ich sie finden kann. Stürze mich in Arbeit, erkenne meine Lösung erstmal darin meine Ausbildung möglichst gut zu beenden um ein gutes Angebot zu erhalten. Jetzt nicht auch noch den Job verlieren! Das wäre der GAU!

6 Wochen später kam mein Vater plötzlich in meine kleine Wohnung hoch, „ob ich Misaki gesehen hätte?“ Ich flippe völlig unangemessen aus: „Fuck Alter, Du brauchst volle 2 Monate damit dir auffällt dass deine Frau nicht mehr da ist?“

Dad wundert sich über die extrem heftige Reaktion, tritt einen Schritt zurück. „Wenn du sie sehen solltest frage sie ob sie die Scheidung möchte und wo ich ihr die Papiere hin schicken soll.“ Dabei legte er einen Umschlag auf meinen Küchentisch. Also soll ich das wohl wegschicken? Warum sagst du es nicht so? Dann trollte er sich, scheinbar etwas schuldbewusst….

Ich stürze mich in die Arbeit. Lernen. Ablenken. Sogar mein geliebtes Motorrad und meine Kumpels kamen zu Kurz. Nur Franz schaute mal Abends eben vorbei, er machte sich Sorgen weil man garnichts mehr von mir hörte. Er ist halt eine gute Seele. Meine nächste wichtige Aufgabe ist eindeutig die Lehre erfolgreich beenden. Wie sollte ich sonst jemals eine Familie ernähren? Und Englisch lernen, das mindestens so Intensiv wie Wirtschaftslehre und Buchungssätze.

Nebenbei suchte ich intensiv Kontakt zu Misaki. Suchte im Netz, auf sozialen Medien. Aber nichts zu machen, alles in Japanisch. Wer soll sowas lesen können? Stoße jedoch bei den Nachforschungen auf einen englischsprachigen Fanclub von Haruto. Schreibe mehrfach an den Fanbetreuer, bitte flehentlich ob er einen direkten Kontakt vermitteln könne. Dieser verspricht eine E-Mail von Mike direkt weiterzuleiten, wenn Haruto antworten wolle wird er antworten.

>>Pling!<< Eines Abends erreichte mich völlig unerwartet eine Textmail von Haruto über einen Messenger, jedoch ohne absendende Nummer: Woher weiß ich daß du der echte Miky bist? Das könntest du auch an meinem Helm gelesen haben.

>>Pling<< This is Italy. Not Amerika. No Superbike! Meine Antwort.

>>Pling<< Der Ton ging an. „Miky! Wie geht’s dir denn?“ Unverkennbar ihre Stimme, ihr Bild wurde auf meinem Display sichtbar, mein Herz ging auf.

„Nicht gut, Misaki. Ich respektiere deine Entscheidungen, mache dir keine Vorwürfe. Vermutlich trafst du deine Entscheidung unter Druck. Kannst du es mir vielleicht trotzdem so erklären dass ich es verstehen kann? Du würdest mir vieles damit Erleichtern!“

„Als erstes: Mir geht es auch nicht gut, ich verstehe dich. Es lag definitiv nicht an dir! Doch mein Vater hat mich nach Hause befohlen. Das Team war dabei auseinander zu brechen, in der Zweitklassigkeit zu versinken. Sie brauchen für die Mannschaft beim Langstreckenrennen 3 Fahrer, die hatten sie auch. Alles brave Schufter fürs Team. Sie fuhren beständig im Mittelfeld, drohten aber die Werksunterstützung zu verlieren. Es fehlte der Leader, der herausragende Motivator. Der alle mitreißen, polarisieren kann, an dem sich die anderen Fahrer messen wollen und zu dem sie aufsehen. Der die eine gute Zeit für den Startplatz machen kann oder zurückliegende Zeit mit einem Gewaltakt aufholen kann.“

Ohne Luft zu holen plapperte sie weiter, als wenn ein riesiger Druck eine Quelle sprudeln ließ:

„Jetzt Arbeiten 40 Leute im Team mit 3 Millionen Dollar Jahresbudget. Als Privatteam brauchen sie nur noch 4-5 Leute und müssen das ganze Budget aus privaten Mitteln aufbringen. Dazu bekommen sie nicht mehr das erstklassige Material vom Werk. Mein Vater erpresste mich mit dem Job der Angestellten und den Familien dahinter. Ich muß solange fahren bis das Team ein oder zwei herausragende Nachwuchsfahrer hat und der nächste Werksvertrag soll dann über 2 Jahre gehen, aber nur wenn in der Meisterschaft mindestens der 3.Platz erreicht wird und dann auch noch der Abstand zum 4. oder zum nächsten Privatteam deutlich genug ausfällt. Ich kann erst weg wenn die Zukunft des Teams gesichert ist und alles andere muss sich dahinter unterordnen.“

Im Hintergrund des Bildes wurde ihr Vater sichtbar, plötzlich brach die Verbindung ab.

„Verfluchte Sch……!“ Ich hämmerte wie ein Irrer mit der Faust auf meinen Schreibtisch ein. Nichtmal die 5 Minuten….! Aber sie sagte eindeutig es lag nicht an mir. Ich schöpfte große Hoffnung. Risikobereitschaft erwachte.

Ich überlegt sehr lange wie ich Misaki treffen kann. Alleine während eines Rennens überhaupt in die Boxengasse zu gelangen ist fast unmöglich. Zudem war mir klar dass ihr Vater ein Treffen unbedingt verhindern will, er kann keine Komplikationen bei seinem Sportsoldaten gebrauchen. Ich lasse mir den Veranstaltungskalender der Rennserie und alle bekannten öffentlichen Auftritte von Haruto schicken.

Dann die Abschlußprüfung als Kaufmann. Die war vor lauter Misaki nur ein lästiges Ereignis nebenbei. Drei Tage. Am ersten Tag allgemeine Fragen, Sozialkunde, Fachkunde, Recht. Am zweiten Tag eine komplette Bilanz. Glücklicherweise war ich sehr gut vorbereitet, es lief alles leicht von der Hand. Nach der Mündlichen Prüfung am dritten Tag wurde uns gesagt: Bestanden oder nicht Bestanden. Die genauen Noten kommen mit der Post zum Ausbilder. Noten waren mir Egal, mir reichte erstmal der globale Erfolg.

Dann fällt mir doch noch eine List ein: Unsere Spedition muss oft auf Messen kurzfristig noch Exponate oder Dekoration liefern. Da gehen unsere Fahrer dann direkt durch bis an den Stand, bekommen einen temporären Passierausweis. Sollte das vielleicht am Ende bei einer Rennstrecke auch klappen? Aber dazu müsste ich erstmal in Japan sein?

Schon am nächsten Tag stand ich im Reisebüro. Ein Schock: Der billigste Flug mit der Streikhansa nach Tokio kostete 1600 Takken. Teuro's, nicht Yen. Ein Flug in die Nähe der Rennstrecke fast unmöglich, alles Ausgebucht. Klar! Nur Business-Class waren noch zwei Plätze frei. Ich buchte einen ohne zu wissen woher ich die horrende Summe nehmen sollte. Aber was blieb übrig?

Zuhause überlegte ich krampfhaft woher das Geld kommen kann. Paar Flachbildschirme aus der Lagerhalle schleppen… einen Container an die Mafia verschachern… Nein, das kommt nicht gut! Das einzige was sich schnell zu Geld machen ließe ist ein Motorrad. Die 400-er? Niemals, die ist Heilig! Der Roller? Das reicht nicht mal für die S-Bahn zum Flugplatz. Die 750-er? Fuck, die habe ich doch gerade erst 3000 km?

Der Händler nutzte meine Notlage schamlos aus. Das Ticket konnte bezahlt werden und ich hatte noch 1000€ für Reisekosten. Nicht viel in Japan. In der Spedition nehme ich unter deutlichem Protest meiner Chef's alle 6 Wochen Urlaub am Stück, ich weiß ja nicht wie lange ich Misaki würde stalken müssen. Als Azubi noch vor einem halben Jahr hätten sie garnichts gesagt.

Mein Reisegepäck war dürftig, alles passte in einen großen Rucksack. Zahnbürste, paar Unterhosen und Socken. Ein Reisewörterbuch und ein furchtbar dringlich aussehender kleiner Karton mit den Sonda-Emblemen, innen drin nur ein Backstein. Ein dicker Umschlag. Das wichtigste: Meine Arbeitskleidung! Wer sonst fährt mit seiner Arbeitskleidung in den Urlaub? Am Mittwoch kam ich in Kansai International Airport an, fand zufällig noch einen Platz in einer Jugendherberge in Kyoto, einiges von der Strecke entfernt. Etwas Essen, paar Bustickets, schon war das erste viertel der Reisekasse aufgezehrt. Für bisschen Reis und rohen Fisch.

Den ganzen Donnerstag nutzte ich zur Erkundung der Strecke, wo waren die Eingänge, wo wurde regelmäßig etwas angeliefert? Wo sind Zuschauer- was sind die Lieferanteneingänge? Die schweren Sattelschlepper der Teams standen in den Paddock's alle schon in einer Reihe am Zaun entlang, nur die 8 Sattelzüge des Horitake-Team's standen neben den Gebäuden, unerreichbar für Zurufe vom Zaun. Ein weiter Weg außen herum um den Zaun. Und eine späte Rückkehr in die Herberge.

Am Freitag früh bestieg ich gleich den ersten Bus nach Suzuka, hoffnungslos überfüllt. Trug meine Arbeitskleidung, ein Hemd wo am Kragen ein Logo eingestickt ist und ein auffälliger Blouson, am Rücken mit dem weltweit bekannten Logo der Henker-Group. Ich ging an einen Lieferanteneingang, wartete seitlich bis noch ein anderer Lieferwagen vorfuhr, die mussten alle draußen halten. Ich tat dann so als wenn ich auch aus einem Van ausgestiegen wäre.

Ging hinter dem Kollegen von Wuups dreist zur Wache, zeigte meinen Firmenausweis (eigentlich meine Stempelkarte), hielt dem Security das Päckchen direkt unter die Nase und sagte: „Urgent Expressdelivery for Horitake!“ Und…. er trat zur Seite. Einfach so. Ich war hinter dem Zaun, konnte es nicht fassen. Ohne jegliche Diskussion.

Ich wurde Mutiger. Fragte mich durch zur Box von Horitake. Das dauerte ziemlich lange, nicht jeder in Japan spricht Englisch. Dann stand ich in den heiligen Hallen. Der eine oder andere Mechaniker zögern etwas, sehen mich fragend an, erkennen mich dann doch. Niemand rechnete dort mit mir. „Ach Hallo – der Fahrschüler aus Österreich! Misaki – also Haruto fährt gerade!“

Sie wissen natürlich Bescheid! Die Mannschaft arbeitet so eng zusammen, die merken den Bluff sofort. Wissen aber auch um die Bedeutung von der Verschwiegenheit für ihren Job. Seit Misaki wieder da ist fahren sie ganz Vorne. Neue Motivation riss sie mit. Ich sehe den alten Horitake, Misaki's Vater. Er kramt sichtlich in seinen Erinnerungen, wirkte dann reichlich Überrascht.

„Was willst du hier?“

„Ich habe mit ihnen zu reden.“

„Es gibt nichts zum reden!“ Dreht sich einfach weg.

„Du borniertes Arschloch hörst mir jetzt mal zu, sonst regeln wir das unter Männern!“ Ich nahm ihn am Ärmel und drehte ihn zu mir. Die Mechaniker sahen auf, sichtlich auf dem Sprung.

Er schüttelte sich von mir los. „Was bildest du dir eigentlich ein…….“

Ich fiel ihm ins Wort: „Du Kindermörder! Misaki ist Schwanger und du lässt sie diese Scheiße da draußen machen? Was ist wenn sie Stürzt? Hast du den letzten Rest an Menschlichkeit verkauft?“

Wieder dreht er sich einfach weg. Ich greife ihn, holte gerade mit der Faust aus als ich grob von Hinten gepackt und auf den Boden gerissen wurde. Mehrere der kleinen Ameisen warfen sich auf mich, mindestens an jedem Arm und Bein einer. Das Gesicht in einer Lache von hellgrüner Kühlflüssigkeit.

Ich schrie ihm hinterher: „Hast du alter Mann Eier in der Hose? Musst dich hinter deinen Knechten verstecken? Wenn du nicht mit mit sprechen willst dann erzähle ich meine Geschichte eben dem Reporter da draussen. Siehst du ihn? Der mit der großen Kamera! Den dein Knecht gerade so eifrig Abschirmt.“

Er stockte, stand ganz kurz still. Drehte sich, sah mich an. Auf seine Handbewegung hin hoben sie mich vom Boden weg auf die Beine, die Arme auf den Rücken gedreht.

„Er hat das Herz eines Löwen aber das Maul eines Wasserbüffels. Wenn er sich auch benehmen kann dann bekommt er 15 Minuten in meinem Mobilheim.“

Die Mechaniker sahen mich fragend an, ich nickte. Zögerlich ließen sie mich los. Der Alte ging, ich folgte, zwei Aufpasser hinter mir. Die warteten aber draußen vor dem Mobilheim.

„Was hast du da gesagt von wegen Schwanger? Sie ist einfach nur Fett, außer Form!“

„Nein alter Mann. Du irrst! Misaki ist schwanger, sie trägt deinen eigenen Enkel im Leib! Wenn du mir nicht glaubst dann frage sie selber oder lass sie über einen Teststreifen pissen.“

„Von wem? Von ihrem unsäglichen Ehemann oder von dir? Ich weiß nicht was mich mehr anekeln würde?“ Trotzdem wurde er Nachdenklich. Nimmt sein Walkie-Talkie vom Gürtel und spricht hinein. Ich verstehe nur zwei Worte: Misaki und Motorhome. Dann reicht mir der Alte eine Küchenrolle um mein Gesicht zu Säubern.

Zehn Minuten später kommt Misaki ziemlich Mißmutig ins großzügige Wohnmobil, ihr Tonfall wirkt etwas ärgerlich. Der Vater zeigt nur gelangweilt mit dem Daumen auf mich.

Misaki dreht sich, erstarrt, sieht mich an wie einen Geist. Fängt stark zum zittern an. Zwei Schritte Anlauf, springt mir um den Hals, reisst mich nieder. Ich liege also heute schon zum zweiten mal auf dem Boden. Fast wie der alte Pabst an jedem Flugplatz. Diesmal wenigstens auf dem Rücken und nur eine Frau auf mir. Statt 5 Männern.

Misaki stiert mich an. Fassungslos. Zittert vor Aufregung, hat eiskalte Hände. Ein Kahnbein mit dickem Pflaster. Streichelt mich endlos im Gesicht. Miky, Miky, Miky. Du bist es, du bist es! Misaki schwankte zwischen Ohnmacht und Durchdrehen. Ich war peinlich berührt, konnte mich für den Moment nicht richtig freuen, zu groß die Unsicherheit und Angst.

Der Vater steht ziemlich nachdenklich da und beobachtet seine Tochter genau. Diese spontane heftige Reaktion hat er niemals erwartet. Jetzt musste er sogar selber zugeben dass er seine Tochter immer völlig falsch Eingeschätzt hatte. Doch was nun?

„Miky…… Warum…..Was……Wieso……“ Mischte Deutsch und Englisch, brachte einfach keinen kompletten Satz zustande.

Ein weiterer Funkspruch. Der Vater rüttelte Misaki leicht an der Schulter, sagte was auf Japanisch zu ihr. Sie ignorierte. Sagte wieder etwas, zog sie grob am Kragen vom Boden hoch, ich rappelte mich auch auf. Misaki sah mich an, besann sich.

„Miky, versprich mir nicht davon zu Laufen! Ich muss raus, nochmal eine Zeit fahren. Warte auf mich in der Box. Ich will dich sehen wenn ich zurück komme.“

Misaki eilte durch die Wagenburg, mich an der Hand in die Box zurück, setzte mich in der Kommandozentrale neben die Monitore. Sonst beachtete mich niemand, der zweite Fahrer war gerade mit dem Ersatzmotorrad auf der Strecke. Misaki setzte ihren Helm auf, man half ihr mit dem Handschuh über das Pflaster. Ihr Blick durch das offene Visier veränderte sich beängstigend. Sie schlüpfte in ihre Rolle. Wurde angeschoben, fuhr los.

Die Mechaniker merken sofort dass etwas anders ist, stehen alle fasziniert an den Monitoren. Das Moped von Anfang an nur noch am schwänzeln, driften, steigen. Das Vorderrad fast nur noch zum Bremsen am Boden. Das ist Normal, die geübten Augen jedoch sahen den Unterschied. Misaki prügelt schon in der Aufwärmrunde das absolut letzte raus. Auch eine Art die Reifen zu wärmen?

Sie fährt im Anschluss 4 volle gezeitete Runden beständig am absoluten Limit. Ihrem Limit, das der Maschine schien lange Überschritten. Was geht. Mehrfach schlug der eine oder andere Mechaniker die Hände über dem Kopf zusammen. Wildes Pendeln des Vorderbaus beim Beschleunigen, tiefschwarze Striche am Asphalt. Eine Lehrstunde für >mit dem Hinterrad lenken<. Atemberaubende Schräglagen, rücksichtsloses Prügeln über die Curbs.

Bis die speziellen Qualifier-Reifen schlagartig abbauen. Misaki kam mit dem Superbike in die Box. Als erste in der offiziellen Rangliste. Die Mechaniker applaudieren. Das Motorrad stinkt nach verbranntem Gummi und überhitztem Öl. Misaki geht voller Abscheu an ihrem Vater vorbei, der sich unbemerkt mit an die Monitore gesellte.

„Hier hast du deine scheiß Zeit!“ Sagte es auf Englisch, dass ich es auch mitbekommen sollte. Geht zu mir und führt mich an der Hand in die Umkleide, ließ mich zusehen wie sich ein Rennfahrer langsam in einen Zivilisten verwandelte. Die feine Unterwäsche extrem Feminin, die Oberbekleidung wie ein Mann. Ich hatte keinen Blick für ihren Körper, sah mich die ganze Zeit um ob jemand hereinkäme. Misaki sagte derweil kein Wort, wirkte aber Entschlossen. Ich wusste auch nichts zu Sagen. Zu seltsam der Moment.

Kurze Zeit später in Zivil führte sie mich wieder an der Hand durch die Reihen der parkenden Sattelschlepper im Paddock. Plötzlich ohne jede Scheu vor den massenhaften Kameras.

Im gehen gegen Ende des ersten Zeittrainigs sehe ich auf der großen Anzeigentafel dass Misaki zum Schluß noch auf den zweiten Platz geschoben wurde, das zweite Zeittraining am Nachmittag schwänzte sie damit Einfach. Jedoch aus der ersten Startreihe sollte sie nicht mehr verdrängt werden. Es war ihr absolut gleichgültig. Sie schnappte sich irgendeinen Scooter im Fahrerlager, in Sonda-Werksfarben lackiert. Vom Klang her wohl ein Achtelliter. Wir verliessen ohne Helme das Streckengelände. Ein Polizist wollte uns Anhalten, sah ihr ins Gesicht, stutze, salutierte und winkte uns weiter.

Wir fuhren ziemlich lange. Ich kuschelte mich an den muskulösen Rücken mit ausgeprägtem Nacken, vermisste schmerzlich das wirbeln der ehemals so kräftigen langen Haare in meinem Gesicht. Der Wind war etwas kühl, die Witterung Bedeckt mit schnell ziehenden Wolken. Mein Blouson für Moped eigentlich zu dünn. Sie befuhr kleinste Nebenstraßen, ich verlor jede Orientierung.

Sie hielt erst an als wir in den Bergen waren. Ein kleiner Parkplatz, ein eisernes Eingangstor. Ich kenne mich mit dem Buddhismus nicht aus, glaube auch nicht an so sakralen Krimskrams. Misaki wurde plötzlich sehr Andächtig und Ehrfürchtig, mir erschien es deshalb als ein heiliger oder spritueller Ort. Sie führte mich zu einer Pagode mit drei steinernen Wänden aus einzelnen gemeisselten Steinplatten. In der Mitte eine steinerne Bank, wir setzten uns, die Anspannung fiel ab. Endlich konnten wir reden. Endlich!

Mir fiel echt nichts besseres ein: „Du bist ziemlich schwer geworden, Misaki?“

Sie kicherte. „Du bist soo Galant, Miky! Ja, ich musste in der Folterkammer ziemlich Muskelmasse auftrainieren damit ich das starke Motorrad auf Dauer halten kann. Ich habe jetzt 60 kilo, also 15 mehr wie du mich noch kennst.“

„Und was machen wir hier, was ist das?“

„Hier in diesem Schrein dort ist die Urne von Haruto und die meiner Großeltern aufbewahrt. Ich komme manchmal hierher zum Nachdenken oder wenn ich nicht mehr weiter weiß.“

„Und dann redest du mit den Toten?“ Es fiel schwer ein ernstes Gesicht zu bewahren.

„Ja. Buddhisten glauben an Geister. Siehst du das kleine Holzhäuschen da drüben auf dem Pflock?“

Ich drehte meinen Kopf und nickte.

„Dort wohnen die bösen Geister. Hier unter diesem Dach wohnen die guten Geister. Sie begleiten die lebenden.“

„Aber wie soll das ……. Funktionieren?“ Gerade noch fand ich ein höfliches Wort.

Misaki stand auf, nahm mich feierlich bei der Hand, führte mich zur besagten Steintafel. „Miky, du musst auch deine Hand da drauf legen!“

So bildeten wir zwei einen kleinen Kreis. Nebenan verbeugte sich eine alte Frau zu uns, verließ die Pagode. „Wir rufen jetzt die Geister an.“ Es fiel mir immer schwerer nicht loszulachen. Misaki schloß die Augen und senkte den Kopf. Begann mit leisen Worten in Deutsch:

„Haruto, wir sind heute hier weil ich nicht mehr weiter weiß. Miky ist gekommen zum Beweis seiner aufrichtigen Liebe. Ich spüre er will mit mir zusammen bleiben. Ich gab meinem Vater ein Versprechen. Mit Mike an meiner Seite werde ich das nicht halten können. Bitte hilf mir, hilf uns bei einer Entscheidung!“

Mehrere Minuten um uns herum Stille. Gespenstische Stille. Nichtmal Vögel pfiffen oder Eidechsen huschten über den Boden. Ich nahm das als Bestätigung für Hokuspokus. Dann wurde langsam meine Hand warm. Ich begründete das erst noch mit dem festen Druck gegen den rauhen Stein. Langsam Riss die Wolkendecke auf und die späte Abendsonne leuchtete flach durch die offene Seite der Pagode. Meine Hand, beide Hände wurden immer wärmer, ich fühlte einen heftigen Schauer meinen Rücken hinab laufen, eine schier unglaubliche Energie strömte durch meinen Körper hin zu Misaki.

Sie griff meine Hand ganz feste wie ein Schraubstock. In meinem Körper breitete sich unfassbare Zuversicht aus. Alles wurde Warm und Frei. Alles schien plötzlich so klar, so Eindeutig. Ich sah Misaki direkt an, ein Sonnenstrahl beleuchtete genau ihr Gesicht, ließ es wieder so wunderschön erscheinen wie ich sie in Deutschland traf.

Ihr verzagender Gesichtsausdruck erhellte sich zunehmend, der verbissene Ausdruck um den Mund herum, der Druck auf ihren Schultern löste Sich, sie stellte sich Aufrecht und Erhaben, atmete befreit tief durch, öffnete weit den Brustkorb für frische Luft. Zog das neue Leben tief in ihre Lungen. Lächelte. Jedes Zeitgefühl ging verloren, keine Ahnung wie lange die Szene dauerte. Eine oder 20 Minuten? Eine Zeit der wertvollen Erkenntnis. Auch für mich.

„Danke Haruto, du hast mir mit deiner Weisheit wirklich sehr geholfen! Ich hoffe ich muss deine Ruhe künftig nicht mehr stören!“

Misaki hielt mich weiter bei der Hand und führte mich auf den weissen Kiesweg zurück. Schweigend liefen wir nebeneinander her. Die Wolken zogen wieder zu und es begann zu Dämmern.

„Fuck Misaki, was war das eben? Du machst mir Angst!“

Die kleine Frau neben mir lächelte mich Glücklich an. „Miky, was hast du jetzt für ein Gefühl?“

„Angst!“

„Und was noch?“

Ich blieb stehen, drehte sie zu mir und wollte sie küssen.

„Nicht hier, dieser Ort ist Heilig!“

Aber hinter dem Eisentor küsste sie mich. Auf dem Parkplatz. Unendlich lange, unendlich zärtlich. Nur ein leises Knabbern der Lippen, abwechselnd ein sanftes Aufeinanderpressen. Atmen in die andere Mundhöhle hinein. Ohne Zunge, es war ein liebevoller, versöhnender, verschmelzender Kuss. Wieder dieser warme Schauer über meinen Rücken, das war es nach was ich mich die letzten Monate so sehr gesehnt hatte. Das was jede Mühe und jeden Aufwand rechtfertigte. Misaki in meinem Arm. Mehr brauche ich nicht zum Leben.

„Miky, muss ich noch etwas sagen?“

„Nein Misaki! Aber lass mich bitte nie wieder alleine!“

Sie kletterte auf den Roller. „Heute wird das nichts mehr, im Dunklen finde ich den Rückweg nicht zuverlässig. Unten bekommen wir etwas zu Essen und ein Nachtquartier.“ Ich quetschte mich mit auf die Sitzbank, der Anlasser orgelte und mit leisem Motorgeräusch glitten wir langsam zurück auf die Straße. Ein paar Serpentinen, dann bog sie in eine kleine Einfahrt.

Eine Ansammlung winziger Bungalows schmiegte sich an den Berghang, mitten drin ein gemauertes Gebäude mit einem geschwungenen Dach wie auf der Pagode. Es roch nach Essen. Immerhin schien hier jemand was zu Kochen, nicht wieder kalten Reis und rohen Fisch. Jetzt wurde mir auch bewusst welch großen Hunger ich hatte.

Zum Essen sprachen wir kaum, ich bekam nur wohlgemeinte Vorschläge für mein Verhalten und eine Einweisung in japanisches Essen. Eine steinalte Dame war Koch, Bedienung und Rezeption in Personalunion. Sie wirkte reichlich misstrauisch als Misaki nach einem Zimmer fragte. Erst als sie ihren Ausweis vorlegte bekamen wir ein Zimmer zusammen. Ja, aussehen tut sie immer noch verdächtig nach Mann, es brauchte reichlich Fantasie um die ehemals so schöne Frau erkennen zu wollen. Gut, die Stimme vielleicht…..

Wir übernachteten in einer Art größerem Strandkorb, einer kleinen Hütte aus Bambus, kräftigem Papier und geflochtenen Weiden. Mit dem Rauschen des Windes in den Blättern der umgebenden Bäume als Kulisse. Bitter kalt schon so weit im Herbst. Als Licht nur eine große Petroleumlampe, auch der steinerne Krug mit kaltem Wasser lud nicht wirklich zur Hygiene ein. Die Notdurft verblieb in einer flachen Pfanne, welche man einfach vor die Schiebetüre stellte.

Innen drin ein großer harter Futon und eine flauschige Daunendecke. Die brauchte es auch.

Misaki zog sich ihre Herrenbekleidung aus, endlich betonte zarte seidene Unterwäsche einen…. naja, zarten Frauenkörper kann man wohl nicht sagen…. Ich sah nur Berge gut konturierter Muskeln und selbst ihre Brüste, vom seidigen Stoff des Unterhemdchens umschmeichelt glichen auch mehr einem Muskel. Nur der runde Bauch dehnte den Bund des zarten Slips. Eilig schlüpften wir unter die Decke, rollten uns ganz eng zusammen. Seltsam, ich hatte intuitiv eine andere Frau in Erinnerung. Also ich meine mehr Frau.

„Liebst du mich noch, Miky? Nach allem was ich dir angetan habe?“

„Ich mache dir keine Vorwürfe, ich akzeptiere es wie es ist. Erkläre es mir nur so dass ich es auch verstehen kann.“

„Es lag nicht an dir, Miky. Du warst gut zu mir, du warst gut für mich. Du gabst mir meine Jugend zurück. Es lag an den Umständen, der Situation.“

Als ich nur dumm dreinsah fuhr sie fort: „Ich wusste nicht was ich tun sollte. Auf der einen Seite mein strenger Vater der mir die Rückkehr befahl. Meine Freunde. Auf der anderen Seite dein Vater, mein Gatte, der jegliches Interesse an mir verlor. Bei dir hatte ich zwar den Eindruck du magst mich, jedoch hast du das klärende Gespräch mit deinem Vater immer weiter hinaus geschoben. Als wenn du auf etwas gewartet hättest. Als wenn ich auch nur ein nettes Spielzeug für dich war. Ich begann auch an deiner Liebe zu zweifeln. So ging ich dahin was ich schon kannte, auch wenn ich nicht glücklich damit war.“

Zustimmendes Nicken. „Ich habe von meinem Dad einen Umschlag für dich bekommen, eigentlich sollte ich dir den mit der Post schicken. Der ist noch im Rucksack im Zimmer. Erinnere mich bitte daran falls ich es Vergesse.“

Misaki nickte. Streichelte mich zart im Gesicht, soweit das mit so harten Händen geht. Sogar ihre ehemals so langen schlanken Fingernägel hatte sie sorgsam gestutzt. Ich fühlte mit meinen flachen Händen an ihrem Bauch ein gelegentliches leichtes treten oder boxen.

„Was hast du eigentlich die letzten Wochen gemacht, Miky?“

„So gesehen muss ich dir dankbar sein. Denn ich habe echt viel gelernt für den Abschluss. Zum Trotz und zur Ablenkung. Sonst hätte ich wohl mehr mit dir am Stausee verbracht.“

„Dann hast du Bestanden?“

„Bestanden Ja, nur das genaue Ergebnis weiß ich noch nicht. Aber so schlecht sollte es nicht gewesen sein.“

„Buddha sei Dank, dann ist wenigstens das gut ausgegangen. Was macht dein Motorrad?“

„Verkauft.“

Sie sah mich verwundert an. „Warum das denn?“

„Flug.“

Misaki senkte peinlich berührt den Blick. „Wegen mir…….“ Ich wollte das Thema abbiegen, fragte sie Eilig:

„Und wie hast du den Schwindel mit Haruto durchgezogen? Warum ausgerechnet Haruto und nicht Dein Name?“

„Weisst du Miky, im Rennzirkus ist alles nur ein riesiger Bluff und Schwindel. Es geht um Werbung, sich zu Präsentieren, Kunden für das eigene Produkt zu begeistern. Die Menschen sollen Kaufen, viel Geld ausgeben, sich mit ihrer Marke identifizieren. Die Rennfahrer sind Helden und Vorbilder solange sie ins Schema passen. Das Team stand auf der Kippe zur Zweitrangigkeit. Es brauchte einen Helden der das Ruder herum reisst. Misaki ist damals einfach gegangen, hat sich Verpisst. Das Team im Stich gelassen, so sahen es die Fans. Um Haruto rankten sich immer noch geheimnisvolle Legenden. Die konnte man viel einfacher auferstehen lassen.“

„Aber eine Unmenge von Leuten weiß doch Bescheid?“

„Klar, das ganze Team und der Vorstand des Sonda-Konzern, zumindest die welche für den Rennsport zuständig sind. Alle wissen es und halten den Mund. Und alle verdienen daran. Ihnen ist egal wer die Punkte einfährt. Hauptsache viele Punkte, viele Werbeminuten im Fernsehen. Eine Meisterschaft, auch wenn wir die dieses Jahr wohl als Vize beenden. Die Marke im Fokus. Ich bin nur eine Marionette dabei.“

Ich streichelte über den Bauch. „Misaki, musst du morgen wirklich fahren?“

Es kam ein entschlossenes keinerlei Widerspruch duldendes „Hai!“

„Aber jetzt bin ich einfach nur noch Froh dass du bei Mir bist, es hat zusammen gefunden was zusammen gehört! Bald sind wir eine richtige Familie. Du hast mich nicht als Rennfahrer beurteilt sondern als Frau. Auch wenn du es nicht glaubst: Du hast mir gefehlt, Miky! Deine fröhliche unkomplizierte Art, dein lausbubenhafter Humor, dein jugendlicher Körper, dein großer Schwanz. “

Ich grinste: „Das Thema hatten wir schon, der ist nicht groß! Und von Frau scheinst du im Moment etwas weit weg?“

Misaki nahm eine Hand aus meinem Gesicht an ihrem Bauch vorbei, streichelte über die Beule in meinem Slip.

„Soooo? Nicht groß? Da habe ich aber einen ganz anderen Eindruck?“

Dann nahm sie ein Bein vorbei an meinem Oberschenkel, rieb ihre steinharte kleine Pflaume an meinem Bein. Der seidige Stoff des feinen Slip schon leicht feucht. Gütiger, ist das da unten bei ihr alles Hart geworden, alles nur noch Muskel. Oberschenkel wie Saftpressen, Arschbacken wie Nussknacker. Die Pflaume klein und fest. Wie soll da ein Kind von innen durchkommen können oder ein Pimmel rein? Wie pisst diese Frau eigentlich noch? Wie ein Duschkopf? Wenigstens ihre weiche Stimme ließ sie für mich wieder zu.

„Wie fühlt sich das an, Miky? Nicht wie bei einer Frau?“

„Hmmmm…. spannend auf jeden Fall. Schon schön. Auch wenn es vorher irgendwie Aufregender war.“

„Das kommt schon wieder, Miky. Alles zu seiner Zeit. Du bist vielleicht etwas dünner geworden? Und zum Friseur könntest…….“

Ihren Mund verschloss ich mit einem Kuss. Endlich wieder diese Lippen, der so typische angenehme Geruch ihres Atems, die kleine flache Nase die meiner kaum im Weg steht. Nur der Hals fühlte sich so anders an, eine enorm kräftige Nackenmuskulatur. Noch im Kuss öffnete ich meine Augen, sah sie etwas schielend an. Nein, es ist eindeutig meine Misaki! Sie küsst auch noch genauso schön wie früher!

Ich hatte es nicht eilig. Küssen und nochmal küssen. Schmusen und Knutschen. Seltsamerweise hatte mir nicht das Bumsen gefehlt. Klar macht das Spaß! Aber am meisten fehlte mir die Zweisamkeit. Wärme, Nähe, Zärtlichkeit. Genau das was sie so gut schenken konnte. Auf der einen Seite die Powerfrau konnte sie sich trotzdem ganz in meine Arme fallen lassen. So wie in diesem Augenblick. Als unsere Gesichter verschmolzen und Speichel sich vermischte.

Etwas seltsam wenn ich in den Haaren wühlen wollte. Es kratzte in meinen Handflächen nur eine kurz rasierte Bürste. Also schnell die Hände in ihr feines Gesicht, das kannte ich noch aus Erfahrung. Durch meinen Slip fühlte ich die Hand forschend tasten, mit den Falten des Pflasters. Kurz nahm ich den Kopf zurück.

„Sag mal, was ist eigentlich mit deiner Hand passiert?“

„Ach, nur bisschen aufgescheuert. Ich habe das Vorderrad beim freien Training verloren und bin mit der Hand zwischen Kupplungshebel und Lenker blöd hängengeblieben. Bin ein Stück mit gerutscht. Ich war aber nicht so schnell.“

„Mädchen, du machst Sachen….Tut das nicht höllisch weh?“

„Ich sehe es als Mahnung das nächste Mal besser aufzupassen.“ sie grinste. „Aber sprechen wir doch lieber über das was bei mir noch Heile ist?“

Sie griff direkt an meinen Schwanz, befreite diesen aus dem Slip. Knetete daran herum. „Oder zum Beispiel was man mit diesem wundervollen Körperteil für wunderbare Freuden spenden kann?“

Ich konnte nicht antworten, konzentrierte mich auf die Bewegungen und Gefühle an meinem Pimmel. Spielte an ihren kleinen Öhrchen, popelte sanft in den Ohrmuscheln.

„Keine Ahnung warum, aber dein Ding gefällt mir. Es ist so schön proportioniert. Die Hand ist voll, der Unterleib ist voll. Ein richtig schönes Spielzeug. Oder ein Kunstwerk.“

„Wir können ja einen Abguss machen lassen und du kannst dir den ins Regal stellen?“ flachste ich.

Misaki lachte laut los. „Und genau diesen spitzbübischen Humor schätze ich so an dir. Magst du das Ding nicht woanders abstellen?“

„Wo zum Beispiel?“

Misaki drehte sich Löffelchen zu mir, lag auf meinem Arm. Drückte ihren Rücken weit durch, streckte mir damit ihren winzigen steinharten Po entgegen. „Da zum Beispiel?“

Mit der einen Hand begann ich den seidenen Stoff des Unterhemdchens zu betasten, besser das was sich darunter so abzeichnete. Die winzigen Brustwarzen waren noch gleich, auch genauso hart und spitz wie früher. Brüste waren so gesehen nicht mehr zu ertasten. Ich meine sie hatte auch vorher nicht so wirklich viel, trotzdem war in den ersten Wochen der Schwangerschaft die Oberweite etwas angewachsen.

Jetzt war alles weg trainiert. Ein harter Muskelstrang von Schulter und Hals herab ersetzte ehemals so knackige Titten. Bewegte sie ihre Arme spürte man auch diesen Muskelstrang sich verhärten. Darunter ein Sixpack am Bauch von dem ich nur träumen konnte. Wenn sie sich Nackt hinstellen würde müsste man schon genau überlegen ob das ein männlicher oder weiblicher Oberkörper wäre. Nur das seidene Unterhemdchen brachte für den Moment eine feminine Note.

Meine andere, freie Hand lag auf ihrer Hüfte, zeichnete die schmalen Träger des hauchzarten Slip nach. Verfolgte mit der Fingerspitze den Saum des Höschens nach in den Schritt hinein. Tief atmete sie ein, Fest presste sie den Po gegen meine harte Männlichkeit. „Jaaaaaaaa Miky, du hast so gute Hände…“

Als ich etwas unbeholfen am Slip zerrte hob sie ihr Becken an, ich bekam diesen bis an die Knie. Nahm meinen Schwanz in die Kimme, weil der Po so klein ist war die Muschi nicht sehr tief. Ich stocherte in das Dreieck zwischen Kimme und Oberschenkel hinein, alles war Nass und Glitschig. Eine bekannte Duftwolke schlug mir entgegen, auch das war noch gleich geblieben, diente als Erkennungsmerkmal. Nicht das ich doch versehentlich Haruto vor der Flinte hätte….

Ich spürte an der Eichel den Eingang der engen Pflaume, drückte etwas nach. Nichts. Misaki drückte ihren Po ganz weit heraus um mir den Eingang zu erleichtern. Der haarlose Eingang war ganz deutlich zu spüren, ich war sicher an der richtigen Stelle. Drückte noch mehr. Die harte Pflaume öffnete sich etwas, trotz reichlich Schleim war wieder Schluß. Ich musste tatsächlich meine Hand an ihre Hüfte nehmen und gegen halten. Drückte ganz fest, es schmerzte etwas wie die Vorhaut so rabiat zurück geschoben wurde, dann gab es nach.

Ganz kurz zuckte sie mit ihrem Körper, verkniff einen Mucks. Dann steckte ich endlich in ihr, allerdings nicht mehr ganz, vielleicht noch zu ¾-tel. Hätte da schon fast das erste Mal abgespritzt. Traute mich keinen Millimeter zu bewegen. Hielt ganz ruhig. Nur wildes Atmen von beiden. Alles an ihr war fest, fast hart. „Misaki, warum bist du nochmal enger geworden? Kommt das vom wachsenden Kind in dir?“

„Nein Miky, vom Bodybuilding. Es gibt da eine ganz bestimmte Übung, die sich nebenbei auch auf den Beckenboden mit Auswirkt. Fühl mal!“ Sie begann Bauchmuskeln, die Oberschenkel und was weiß ich noch abwechselnd anzuziehen. Mein eh schon so gespannter Schwanz wurde wie von einer Geisterhand kräftig gedrückt. Nur wenige Minuten. Sie hielt mich mit einer Hand an meiner Beckenschaufel in sich in Position, damit ich nicht aus ihr rausgerückt wurde. Mit der anderen Hand suchte sie die meinige vor ihrem Oberkörper und verschränkte die Finger.

Immer weiter spielt sie mit den Muskeln im Unterleib. „Nicht Misaki, hör auf! Ahhhhh ist das Wahnsinn, Misaki nicht! Hör auf, das war es sonst….. Jaaaaaaaaaaaaaa……….“

Abgeschossen. Samen in die Fut gejagt. Ohne jede Bewegung der Körper zueinander, ohne jegliches Ficken. Ich umarmte sie heftig und kämpfte noch mit meinem Gefühlsflash, mein Herz pumpte wild. Ich blieb in ihr stecken, mein Schwanz wurde kaum weicher so heftig war der weitere Reiz in ihr. Die harten Pobacken drückten feste gegen mein Becken.

Misaki kicherte wie ein kleines Mädchen. „Egal Miky, ich weiß es geht nochmal, du bist noch jung! Für mich selber fühlt sich das auch toll an. Ich kann das alleine machen bis ich komme, ich muss nur etwas im Kopf abschalten können. Das geht sogar in der U-Bahn und niemand merkt es. Das hat mir sehr geholfen in meiner mannlosen Zeit hier.“

„Echt, du hast dich nicht vergnügt?“

„Nein Miky, so abgebrüht bin ich dann doch nicht. Du warst noch zu sehr in mir verankert, ich habe nur ziemlich viel Masturbiert. Auch um Spannung abzubauen. Ich kann nicht einfach so von einem Mann zum nächsten springen. Mit deinem Kind im Unterleib. Das mit deinem Dad war etwas anderes, er hat mich dazu förmlich getrieben und wir Beide sind ja langsam zusammengewachsen, aus unserer Vertrautheit heraus. Aber ich merke schon….“ Sie bewegte etwas ihr ganzes Becken mit meiner steckenden Latte…. „Da tut sich schon wieder was?“

Klar tat sich was, und wie! Als der Schwanz wieder hart war begann ich vorsichtig zu Ficken. Innen drin war deutlich zu fühlen wo Schluß war, sie zuckte auch zusammen wenn ich daran anstieß. Es musste eine erhebliche Kraft aufgewendet werden um in sie zu dringen, bei jedem Stoß wieder. Deutlich fühlte ich wie sich das schmierige Fleisch um meinen Prügel schmiegte, wie es regelrecht verdrängt wurde, nur unmutig dem Eindringling weichen wollte.

Ich meine ich wollte mich ja zurückhalten. Ehrlich! Tat paarmal langsamer oder hielt an und wartete. Es half nichts. Diese Gruft ist einfach eine Melkmaschine. Schon nach wenigen Minuten jagte ich wild stöhnend wieder meinen Saft in den Unterleib, noch bevor Misaki erst richtig zum Stöhnen begann. So wird das nichts!

Ich zog den schmierigen Schwengel heraus, jetzt wurde er weicher. Drehte Misaki auf den Rücken, Zog den zarten Slip ganz von den Beinen spreizte weit ihre Oberschenkel. Tauchte mit dem Gesicht tief in das völlig verschleimte Dreieck. Normal mag ich meinen eigenen Saft nicht so, ich vermied ihn eher wenn es ging. Aber da musste ich jetzt wohl durch, ich kann doch die arme Frau nicht einfach so liegen lassen?

Der Geschmack war Gräußlich, der fischige Geruch übel. Nicht aber ihre heftige Reaktion. Sofort als ich meinen Mund über die Pflaume stülpte stöhnte sie Derbe auf. Das spornte an. Muss wohl sein jetzt, für Kaiser und Vaterland! ?????

Mit zwei Daumen griff ich die harten Labien und spaltete die Pflaume. Garnicht so einfach bei soviel Schlonze. Hervor trat eine zartrosa empfindliche Haut, ganz kleine zarte weiche Hautfalten und eine winzige Knospe von Clit. Aussen so grob und innen so verletzlich. Ich ließ reichlich Speichel aus meinem Mund laufen als ich Misaki leckte. Das wusch etwas das Sperma von der Ritze, ließ es über das winzige Kringelchen von Anus rinnen und in das Bettlaken abtropfen. Obwohl abwaschen…. Ich kostete etwas vom Schleim bewusst auf meiner Zunge…. naja, zumindest etwas verdünnen.

Egal. Lecken. Sie will es, sie braucht es! Und ich will sie erleben. Mehrfach hielt ich sie kurz vor dem erlösenden Höhepunkt gefangen, verweigerte ihr den letzten Reiz um zu kommen. Fing dann wieder provozierend ganz langsam mit einer zart kreisenden Zungenspitze von Vorne an um mich nur sehr zögerlich in der Intensität zu steigern. Beim letzten Mal fluchte sie schon ziemlich Derbe.

„Miky, du fieser Scheißkerl, willst du mich Foltern?“

„Vielleicht habe ich noch eine Rechnung mit dir offen?“

„Aber nicht so! Ich bitte dich!“ wimmerte sie weinerlich. „Ich kann nicht mehr!“

Ihre Finger krallten sich tief und grob in meine Kopfhaut. Gut dass sie ihre Fingernägel so kurz trug, sonst hätte sie mir den Skalp abgezogen. Zum vielleicht fünften Male begann ich mit der Zunge das flinke Werben um die winzige Knospe von Kitzler. Für meine schmierigen, inzwischen von der vielen Feuchte schrumpelig aufgeweichten Finger wurde es immer schwieriger die harte Pflaume für meine Zunge offen zu halten, musste mehrfach grob nachfassen, spreizte ersatzweise mein Kinn zwischen die Labien. Mein grober Griff, das rücksichtslose Spalten der Fut schien sie nicht zu stören. Diese Frau steht vielleicht wirklich auf Schmerzen?

Der Reiz der Zungenspitze reichte nach den mehrfachen Unterbrechungen nicht mehr, als Misaki leiser wurde knabberte ich mit den Zähnen an der Clit, stülpte meinen Mund über die Knospe und saugte mich fest. Da kam sie. Laut, Hart, Explosionsartig. Schrie etwas auf japanisch, vielleicht besser dass ich es nicht verstand. Einen fiesen Schwall aus Sperma und Muschischleim drückte es in mehreren Schüben aus der Gruft. Sie zappelte, riß ungestüm an meinem Kopf herum, presste die Oberschenkel zusammen dass mein Schädel etwas deformiert wurde und der Atem knapp. Die Fut wurde mir aus der Hand und vom Gesicht geglitscht. Das war kein Orgasmus, das war von der freigesetzten Energie eher mit einem Vulkanausbruch vergleichbar.

Mein Pimmel stand durch diesen enormen visuellen und akustischen Reiz nochmal auf. Taub genug von 2 Höhepunkten. Ich robbte zwischen ihre Beine hoch, stützte die Ellenbogen neben den Kopf. Drängelte den Schwanz erneut in die schleimige Grotte, kam gleich beim ersten Stoß versehentlich wieder zu Tief. Misaki zuckte heftig – aber stöhnte dabei. Ich begann zu Ficken. Ziemlich heftig.

Nahm auf die Tiefe keine Rücksicht mehr, denn jedesmal wenn ich innen Anstand zuckte sie zwar auf – aber stöhnte. Merkte selber dass ich es auch diesmal nicht soo viel länger aushalten würde, aber das schien es wohl nicht zu Brauchen. Sie hatte noch reichlich Erregung vom Höhepunkt mitnehmen können. Sie riß mit ihren kräftigen Händen ungestüm an meinen Pobacken herum, trieb sich die Stange selber mit einer enormen Wucht in den Unterleib. Dann kam sie nochmal. Nicht mehr so heftig, eher mit einem glückseeligen weinerlichen Aaaaaaahhhhhhhhhhh. Der wild zuckende Unterleib molk an meinem Schaft.

Eben als ich mich mental auf meinen Abschuß vorbereiten wollte wurde energisch an unserer Schiebetüre von Aussen gerüttelt, eine Stimme sagte laut: „Psssstt Hatatttaaaattttahatttanarokasama!“ Oder so.

„Was will sie? Mitmachen?“ Mein Pimmel schrumpfte ein.

„Schlafen! Wir sollen gefälligst Leise sein.“ Wir mussten beide loskichern. Natürlich leise, wie gewünscht. Die Stimmung war raus, wir rollten uns Müde zusammen und ließen uns wegdämmern.

Früh morgens, gleich nach Sonnenaufgang standen wir auf. Das Bett sah aus wie eine Inkontinenzunterlage oder der Boden in einer bäuerlichen Besamungsanstalt. Wir mussten zurück, es war Schweinekalt. Wir schwatzten der Dame am Empfang etliche alte Zeitungen ab und zwei Stirnbänder mit der Werbung für ein Skigebiet, obwohl sie auf uns noch etwas sauer schien. Wickelten das Papier um die Arme in die Ärmel hinein, stopften damit die Brust auf, das ließ die Kälte erträglicher werden. Trotzdem wurden die Bäckchen sehr sehr rosig und die Augen Tränten.

Als wir in die Nähe des Geländes kamen der obligatorische Stau, ein Polizist erkannte Haruto, schaltete an seinen Motorrad das Blaulicht ein und führte uns die letzten 10km bis zum Tor. Das Team war komplett nervös, nun schwer erleichtert dass Misaki gerade noch rechtzeitig ankam. Vorwürfe wurden verbal keine Ausgesprochen, die Blicke jedoch sagten Alles.

Überall aufgeregtes Getümmel. Das Rennen selbst würde um 15 Uhr starten. Ein Langstreckenrennen über 24 Stunden, das Team setzt dazu 3 Fahrer ein. Um 11 Uhr das Warmup, die letzte Gelegenheit alle Einstellungen für das Rennen zu Prüfen.

Ich schlenderte möglichst Unauffällig umher, machte mich Unsichtbar um ja niemandem im Weg zu Stehen. Zufällig traf ich den Chefmechaniker an der Kaffeemaschine. Er fängt von sich aus ein höfliches Geplauder an und ich nutze es um ihn zu Bitten meine Entschuldigung für mein Benehmen an die Mechaniker auszurichten.

Er sieht vorsichtig über seine Schultern und entschuldigt sich tatsächlich dann bei mir dass sie mich so hart anfassen mussten. „Was meinst du Mike was wir in den Boxen schon Schlägereien erlebt haben? Du kannst wenigstens kein Karate. Der Alte hätte längst mal eine ordentliche Abreibung gebraucht, aber dann hätten sich alle einen neuen Job suchen können. Die Mechaniker stehen hinter dir. Sie wissen auch wie du zu Misaki stehst. Das halbe Fahrerlager in Österreich hat sie damals Nachts schreien gehört.“ Dann grinste er Verständnisvoll, klopfte mir wohlwollend auf die Schulter.

„See you later!“

„For sure!“

Als nächstes traf ich den Alten persönlich, einen Assistenten im Schlepptau, auf den hätte ich gut verzichten können. Es schien fast als hätte er mich gesucht. Horitake sprach mich höflich an, seine Töne plötzlich verdächtig Versöhnlich.

„Wie gefällt's dir bei uns?“

„Ziemlich Aufregend alles, sowas sieht man ja sonst aus dieser Perspektive nie.“

„Was bist du eigentlich von Beruf?“

„Speditionskaufmann. Ich habe aber auch ein Praktikum im Lager, ich kann Stapler fahren und verpacken.“

„Wir haben viel zu transportieren und Export/Import. Vielleicht können wir dich Einsetzen?“

Der Assistent ruft den Logistiker des Teams über Funk. „Prüfen sie ob wir diesen jungen Mann gebrauchen können. Wenn ja setzen sie sich mit seinem Arbeitgeber in Verbindung und verhandeln sie wegen einstweiliger Personalüberlassung.“

Ich glaubte falsch zu Verstehen, war froh wie der ganze Troß unerwartet von jemandem Anderen mit Kopfhörer abgelenkt wurde, ich machte mich in deren Rücken aus dem Staub. Ging durch ein paar Gänge, fand mich unabsichtlich im Sawakaki Zelt wieder. Irgendwelche junge Frauen in grünen kurzen Kleidchen scheuchten mich höflich aber bestimmt weiter.

Misaki traf ich eher nochmal zufällig, wie sie nach dem Mittagessen im Bademantel aus dem Physio-Trailer kam. Eine Hand sorgfältig mit weissem starren Tape abgeklebt.

„Hey Miky, schön dass ich dich nochmal sehe!“

Ich hauchte ihr einen eiligen Kuss an die Wange. „Du stell dir vor, dein Vater hat mir eben einen Job angeboten!“

„Nein Miky!“ sagte sie entschlossen. „Das machst du keinesfalls. Mein Vater will dich Kaufen. Lass mich dieses eine Rennen noch fahren, dann überlegen wir gemeinsam wie es weiter geht. Kein Pakt mit dem Teufel! Versprich mir dass du wartest, dass du vorher nichts mehr Unternimmst. Morgen 15 Uhr, dann habe ich Zeit und einen freien Kopf für dich.“

„Für uns?“ fügte ich fragend an.

Misaki rieb sich über den ohne strenges Leder deutlich sichtbaren Bauch. „Für uns Alle!“

Ich fieberte auf 15 Uhr hin als wäre es mein eigenes Rennen. Mein eigen Fleisch und Samen fuhr ja sozusagen mit. Misaki bestritt den kritischen Start und fuhr die ersten nur 50 Minuten bis zum Tankstopp, denn sie starteten nicht mit vollem Tank und auf Superweichen Reifen um sich etwas abzusetzen. Übergab das Motorrad auf dem 2.Platz. Die nächsten etwa 4 Stunden während die anderen beiden Fahrer heizten durfte sie nicht gestört werden, sie saß still in einer ruhigeren Ecke und meditierte. Wie sie zu ihrem Stint an mir vorüber ging wandelte sie wie ein Geist. Völlig in ihre Aufgabe gefangen. Übernahm das Motorrad an 7. Stelle und das Rennen ging in die Dunkelheit hinein. Hatte sich nach ihren 2 Stunden wieder auf den 3. Rang vor gekämpft. Man sah, sie war der Leistungsträger, der Motivator im Team.

So wurde mehrfach getauscht, in der Nacht werden die Fahrzeiten Kürzer. Jedesmal wenn Misaki übernahm waren Plätze verloren, sie kämpfte sich wieder mühsam in Podest-Reichweite. Um halb sechs Uhr wurde es langsam wieder Hell, um 7 das gleissende Flutlicht abgeschalten, die absolut gefährlichste Zeit ist dann überstanden. Das Rennen trotzdem noch lang. Irgendwann nach 8 Uhr dann eine kleine Katastrophe. Hatte sich der Fahrer verschalten oder Riss die Kette, man wollte es nicht wissen. Noch nicht.

Klar war nur: Der Fahrer kam nicht Vorbei auf der langen Geraden. 20 Sekunden, 30 Sekunden. Dann sah man ihn im Fernseher im Laufschritt das Motorrad schieben. Glücklicherweise nicht so weit von der Boxeneinfahrt entfernt. Unglücklicherweise mit einem Motorschaden, das sahen sie an den Telemetrie-Aufzeichnungen. Die Drehzahlkurve fiel nicht langsam ab sondern steil nach unten. Ölstand und Kühlwasser auf null, also Kurbelgehäuse gebrochen. Somit wahrscheinlich der Motor fest gegangen.

Wie der völlig erschöpfte Fahrer das Motorrad an die Crew übergab stand schon ein neuer Motor auf der Palette bereit. Ich sah noch nie wie sich ein Mensch wegen Überanstrengung übergeben musste. Und die Fahrer sind echt trainiert! Der arme Kerl kotzte Galle in seinen Helm hinein.

Und ich sah noch nie im Leben wie in 16 Minuten ein kompletter Motor gewechselt wurde. Etwas vor neun Uhr früh übernahm Misaki das Motorrad. Auf dem vorletzten Platz. Eigentlich Aussichtslos. Ich weiss garnicht ob sie so wirklich mitbekam was geschehen war in ihrer meditativen Trance.

Oder vielleicht doch, denn Misaki steigerte sich nochmals, liefert das Rennen ihres Lebens. Musste schon 10 Minuten früher reinkommen zum Tanken, denn sie hatte deutlich mehr Benzin verbraucht. Das bedeutet dass sie noch mehr Leistung abgefordert hatte. Das sah man auch an ihren phänomenalen Rundenzeiten. Den Fahrerwechsel lehnte sie ab. Wehrte sich regelrecht dagegen. Ihre Rundenzeiten waren alle bis auf 3/10 Sekunden identisch, sie fuhr wie ein Uhrwerk. Die schnellsten Zeiten! Den Rundenrekord wechselte sie immer wieder ab mit dem Team auf Platz eins, einem japanischen Werksteam.

Um 13.30 Uhr der letzte Tankstopp, der Kotzer wartete, schien regeneriert. Misaki war schon auf Platz 7 Vorgerückt. Eben wollte er das Motorrad übernehmen. Jedoch Misaki schrie: „Ich fahre! Gebt mir weiche Reifen!“

„Hinoru fährt!“ sagte der Taktiker. Der ablösende Fahrer griff an den Lenker, wartete dass Misaki das Bein über die Sitzbank schwang.

„Nein! Ich fahre! Sie stieß den Fahrer gewalttätig zurück, trat sogar mit dem Stiefel nach ihm. Gebt mir den weichen Reifen!“

„Aber der hält nicht bis zum Schluß!“

„Fuck, bin ich der Fahrer oder wer?“ Kreischte sie unter dem Helm hervor. „Front medium – rear soft! Right Now!“ Ein militärischer Befehl.

Sie rannten an den Reifenständer, holten die gewünschten vormontierten Felgen, setzten diese in Gabel und Schwinge, verbanden die Schnellverschlüsse. Der andere Fahrer machte nochmal einen Versuch, wurde jedoch erst von Misaki's bitterbösen Blick gehindert, danach von der Druckbetankungsanlage. 21 Liter Hochoktan in 12 Sekunden.

Misaki fuhr mit einem Messer zwischen den Zähnen. Konkurrenten konnten es sich aussuchen: Entweder aus dem Weg fahren oder auf den Asphalt geschickt werden. Selbst Überrundungen fuhr sie wie Positionskämpfe. Und immer wieder konstant niedrige Zeiten, die selben wie vor 5 Stunden schon. Was hatte die kleine Frau nur für eine Power? Was machte sie so unglaublich Aggressiv?

Die Mechaniker zitterten. Hält der Reifen? Vor allem so wie sie fährt? Gut, sie ist der leichteste Fahrer im Feld. Aber sie fabriziert auch die schwärzesten Striche im Feld. Fing zweimal nur knapp in extremer Schräglage durch blitzartiges Aufrichten ein rutschendes Vorderrad auf, normal unmöglich. Das Rennen wurde ein einziger Thrill. 10 Minuten vor Schluß schnupfte sie mit einem Gewaltakt den bisherigen vierten Platz. Nur noch 16 Sekunden Abstand bis zum dritten.

Auf einem Monitor lief das japanische Fernsehen, auf dem anderen vermutlich ein australischer Sender. Beide Kommentatoren überschlugen sich mit ihren Berichten: „Momentan ist Haruto fast 2 Sekunden pro Runde schneller als der Vordermann, eine halbe Sekunde schneller wie der Leader. Das heisst er braucht 8 Runden hinter's Podium und muss noch vorbei kommen. Ist sowas überhaupt zum Schaffen? In 10 Minuten? Die anderen sind ja auch keine Sitzbisler.“

Er kommentierte sich in Rage: „Von der absoluten Rundenzeit her unmöglich! Aber was war bisher für möglich gehalten worden?“

Auf dem Teammonitor konnte ich sehen: Das Benzin wurde auch knapp, sie verbrauchte einfach zuviel. Misaki fuhr kein Langstreckenrennen. Sie fuhr Qualifikation. Seit fast 6 Stunden. Dann sah sie ihren direkten Vordermann, das spornt nochmal an. Doch sie sah auch die Zielflagge.

Eine tiefe Erleichterung ging durch das Team. Wohl dass sie diesen Höllenritt überlebt hatte. Freude? Weniger. Eher ziemlich schlechte Stimmung. Trotz viertem Platz nach einer Fastpleite. Die Mechaniker nahmen ihre feuerfesten Hauben ab, zogen sich die Overalls über die Schultern und verknoteten die Ärmel vor dem Bauch. Keine Gratulationen. Nur ratlose Blicke zu den anderen beiden Fahrern und zum Teamchef. Irgendwie wartete jeder auf Konsequenzen.

Anders auf der Strecke. Die Zuseher tobten, der Streckensprecher redete wie ein Maschinengewehr. Keine Ahnung was, immer wieder hörte man den Namen >Haruto<. Wir sahen nicht den irren Stunt bei der Zieldurchfahrt, keiner beachtete mehr die Bildschirme.

Nur der Streckensprecher flippte richtig aus: „Haruto hüpft mit den Füßen auf die Sitzbank, an dieser Stelle vor dem Zielstrich dürfte er im 4.Gang sein. Zieht das Vorderrad hoch, macht einen Wheelie! Hält sich nur noch mit der rechten Hand am Gas fest, mit der Linken winkt er zur Tribüne! Das bei geschätzen 240 Sachen! Nur Doctor Valentino kann das noch besser!“

Die Lautsprecher übersteuern: „Kurz vor dem regulären Anbremspunkt springt Haruto auf den Sitz zurück, überbremst das Vorderrad, das Hinterrad steigt weit auf. Er macht einen spektakulären Stoppie, kurz vor dem Überschlag. Haruto bremst nicht bis zum Stillstand, er schaltet zurück und lässt das Hinterrad bei gezogener Vorderbremse durchdrehen, zwingt das Motorrad in einen Donut, stehend mit beiden Füßen auf den Fußrasten!“

Man hörte den Motor bis in die Box hart im Begrenzer über die Strecke schreien, um Gnade winseln, der Sprecher und der Motor plärrten um die Wette. „Haruto schaltet die Scheinwerfer an, zwei Lichtkegel dringen durch die beissende dichte Qualmwolke. Noch einen Donut, noch einen. Er schafft fast 5 Kreise bis der Hinterreifen platzt, die Fetzen aus der Wolke fliegen, dann ist es Still. Der Motor ist aus, vielleicht das Benzin leer. Es dauert etwas bis der Wind die Qualmwolke auseinander trieb. Dann sieht man Ihn. Den Hero! Das Superbike liegt rauchend seitlich auf dem Boden, Haruto mit verschränkten Armen steht lässig auf Tank und Verkleidung.“

„Die Fans toben, stürmen die Strecke und heben ihn auf die Schulter. Im Hintergrund sieht man die Streckenposten wie sie das Motorrad sichern und zu einem Sammeltransporter schieben. Der Jubel über die ersten Drei geht fast in diesem Spektakel unter. Mit diesem vierten Platz im Einzelrennen hat das Horitake-Team den zweiten Gesamtplatz in der Meisterschaftswertung halten können. Was für eine Wendung in diesem Rennen, wer hätte so etwas je für möglich gehalten?“

Nachdem ich über die Lautsprecher immer nur >Haruto< hörte sah ich wieder auf einen Fernseher. Der Reporter im englischsprachigen Fernsehen überschlug sich ebenfalls. „Haruto ist im Endergebnis zwar nur Vierter, aber absoluter Sieger der Herzen. Mit seiner furiosen Aufholjagd verkörperte er die japanische Tugend. Aufstehen und sein Bestes geben! Egal in welcher Situation: Stand up and fight! Das wollen die Menschen sehen. Und seine gnadenlose Fahrweise. Trotz seines deutlichen Bierbauches hatte er mit einer konditionellen Energieleistung und einem mentalen Kraftakt mal wieder gezeigt wo im Team der Hammer hängt. Haruto ist zurück. Wo wäre er gelandet wenn das Rennen nur eine Stunde länger gedauert hätte? Was können wir von ihm erwarten wenn er sein altes Kampfgewicht wieder hat?“

Die schlechte Stimmung in der Box schien zum Greifen, alle räumten Missmutig irgendwelches Zeugs in irgendwelche Kisten, putzten Werkzeuge, ordneten Kabelstränge. Ich verdrückte mich Unauffällig, suchte die Umkleide. Irgendwann musste sie hier aufkreuzen? Sie hatte all ihre Sachen noch im Spint, denn sie meidete das Motorhome ihres Vaters wie ein Teufel das Weihwasser. Schlief eigentlich mit der Küchencrew zusammen in einem Trailer.

Misaki kam dann erst eine Stunde nach Rennende an die Box zurück, ganz still und heimlich mit dem „Lumpensammler“. Einem Golfcart des Veranstalters, welches in regelmässigen Runden Fahrer einsammelt oder Offizielle wo hin bringt.

Sie zog sich Eiligst um, kickte die Stiefel von den Füßen achtlos in eine Ecke. Pulte sich mit wilden Bewegungen aus der engen Lederkombi, behielt den stark verschwitzen seidenen Unterzieh-Overall einfach an, zog nur zivile unauffällige Klamotten darüber. Stopfte ihr Rennzeugs achtlos in den Blechschrank, warf den Helm scheppernd oben drauf. Eine Base-Cap vom konkurrierenden Rennstall und eine scheußliche große Sonnenbrille komplettierte die „Tarnung“. Weg, schnell weg schien die Devise. Auf allerlei abenteuerlichen Umwegen erreichten wir den Paddock 4, wir nutzten kurz beide eine öffentliche Toilette.

Ein Mitarbeiter des Teams und guter Freund von Ihr nahm uns in sein Auto, als hätte er bereits gewartet. Ein sportlicher Van mit tief getönten Scheiben. Dann ordneten wir uns in den obligatorischen Stau vor der Strecke. Wenigstens schien es nicht mehr zu Eilen.

„Wo hast du eigentlich Geschlafen, Miky?“

„In der Jugendherberge in Kyoto.“

Kurz gab sie dem Fahrer auf Japanisch eine Anweisung, der tippte etwas in sein Navi ein, dann Stauten wir uns gemütlich weiter. Ich sah Misaki nur fragend an, wollte sie in keine Richtung bedrängen. Zögerlich fing sie zu Sprechen an:

„Das war heute mein letztes Rennen, Miky. Diesen endgültigen Entschluss traf ich am Start. Du hast alles Aufgegeben nur um mich zu sehen. Deine Freunde, dein Umfeld, hast deine berufliche Zukunft in Frage gestellt. Jetzt weiß ich: Wir gehören zusammen. Ich hingegen gebe nur etwas auf was ich eh nicht mehr liebe. Ich hatte keine Freude mehr am Fahren, alles war nur noch ein Zwang. Ich bin zu Alt für diesen Scheiß, sollen die anderen sich um Blechvasen streiten. Nach dem Rennen heute habe ich in der Crew eh Verschissen weil ich unkollegial war.“

„Aber nur durch dich kamen sie überhaupt noch so weit vor!“

„Trotzdem habe ich die beiden anderen Fahrer brüskiert. Das macht man nicht. Ich war egoistisch, wollte etwas Beweisen. Das war keine Teamleistung.“

„Du hast auch etwas bewiesen. Du bist die Beste im Team. Vielleicht heute sogar der beste Fahrer auf der Strecke?“

„Ich WAR die Beste. Und ebenso schnell wie Haruto früher, ich habe es meinem Vater eindrucksvoll demonstriert. Jetzt aber kommt ein neuer Lebensinhalt.“

Dann kicherte Misaki. „Ich bin bloß froh dass ich nur ein Rennen in der halben Saison gewonnen habe. Denn alle Sieger und der Zweitplatzierte müssen automatisch immer zum Pinkeltest wegen Doping, beim dritten ist es Ermessenssache der Stewards. Bei dem einen Sieg konnte ich mich mit viel Glück davor drücken, weil ich früher davon geschlichen bin. Beim nächsten Rennen fragte niemand mehr danach. Unüblich! Das wäre ein Spaß geworden wenn sie meinen Urin getestet hätten!“ Bei diesem Gedanken mussten wir beide herzhaft lachen, der Fahrer sah fragend in den Rückspiegel. Klar, Deutsch versteht er nicht.

„Warum hast du bei diesem scheiß Rennen dein Leben riskiert? Für die goldene Ananas? Für mich sah das oft aus wie einen Schritt vor der Holzkiste? Selbst die abgebrühten Mechaniker erschraken häufig oder hielten sich die Augen zu.“

„Ich habe die Ehre von Haruto wieder hergestellt. Er versank nach dem heimlichen Unfall ohne jeden Laut von Heute auf Morgen in der Versenkung, die Leute dachten vielleicht er wurde vom Team ausgebremst, vergaßen ihn langsam. Er kam wieder mit einem Paukenschlag und lieferte das beste Rennen der Saison, verschaffte dem Team die Vizemeisterschaft und damit die Voraussetzungen für einen neuen Werksvertrag. Er geht jetzt als Held und freiwillig, nicht weil er es nicht mehr drauf gehabt hätte. Jetzt will man sich lange an ihn erinnern. Und ich wusste es wird mein letztes Rennen. Ich wollte es allen und mir selber nochmal beweisen. Man geht leichter auf seinem Höhepunkt.“

Dann versank sie wieder in Schweigen und sah zum Fenster hinaus. Nahm nur meine Hand und legte diese auf ihrem Oberschenkel ab. Wo zum Teufel bleibt die Ehre von Misaki? Dachte ich bei Mir. Verstehe einer die Japaner? Langsam wurde der Verkehr flüssiger, wir bogen auf eine Schnellstraße.

In der Jugendherberge raffte ich nur kurz mein weniges Zeugs zusammen, leerte den Schrank. Dann nochmal eine längere Fahrt in einen Vorort von Tokyo. Wir sprachen vor allem über das Rennen, Misaki sezierte alle Szenen bis ins Detail, unterbrochen von gelegentlichen Einwürfen unseres offensichtlich fachkundigen Fahrers. Wohl ihre Art sich mit dem künftigen Ruhestand auseinander zu setzen und die Vergangenheit zu Verarbeiten.

„Wo sind wir hier?“ fragte ich als wir ein eine Einfahrt bogen.

„Bei Noriyuki und seiner Familie. Ich lebte hier die letzten Wochen in meiner wenigen Freizeit. Mit ihm ging ich damals schon zur Schule. Er ist echt ein ganz ein Lieber, seine Frau auch. Du wirst schon sehen.

Im Haus wurden wir von vier Kindern bestürmt, wie die Orgelpfeifen. Sie wurden nur für den Moment etwas schüchtern wie sie mich sahen. Seine Frau war auch supernett. Klein, zierlich. Total förmlich mit dem traditionellen Auftreten gegenüber einem Gast. Sie hatten mit dem Essen auf uns gewartet.

Wir saßen am Boden um einen niedrigen Tisch herum, ungewohnt für uns Europäer. Die Dame des Hauses war sehr aufmerksam, sie reichte mir ein dickes Kissen als ich mich unbequem wand und eine Position für meine Füße suchte. Sie unterhielten sich in Japanisch, Misaki übersetzte das wichtigste oder wenn Fragen an mich gerichtet wurden. Es war nett, trotzdem anstrengend.

Deshalb war ich froh als wir uns zurückziehen durften. Es war ein kleiner Pavillon im Garten, wieder im typisch japanischen Stil. Ursprünglich wohl mal ein Gartenhaus, innen nur ein Bett und ein Schreibtisch, davor ein Bürostuhl, darauf ein moderner Laptop, darunter ein kleiner elektrischer Heizlüfter. Misaki's wenige Sachen in einem großen Koffer am Boden. Die Dusche im Freien hinter der Hütte, das Klo daneben ein Plumpskloo hinter einem Vorhang, das ganze auf einem hölzernen Lattenrost. So lebt also ein Star.

Eine Herausforderung für den Winter, denn es gibt in Japan Schnee wie bei uns auch. Offensichtlich nutzte sie die Zeit hier zum Nachdenken, zur Selbstfindung und zur Orientierung. Ich legte den Umschlag meines Dad's auf den Tisch, holte frische Unterwäsche und Waschzeug aus dem Rucksack, stopfte den dann unter das Bett.

Griff mir das Handtuch, welches über der Lehne des Bürostuhles hing, entkleidete mich. Wahrscheinlich hatte ich noch nie so schnell in meinem Leben geduscht, sogar zum Pissen ließ ich einfach laufen. Hauptsache schnell bevor sich mein Pimmelchen nach innen umstülpte. Eilig in die frische Unterhose gesprungen, mit klappernden Zähnen eilte ich in die Hütte, hechtete unter die Bettdecke.

Misaki saß auf dem Tisch, war gerade dabei den Umschlag zu durchforsten. Darin: Ihr Familienbuch, eine notariell beglaubigte Scheidungseinwilligung auf der Rückseite einer Kopie von Dad's Ausweis, noch zwei andere gesiegelte Urkunden. Ein handschriftlicher Brief.

„Miky, hör mal zu was dein Dad schreibt: Liebe Misaki, jetzt da du nicht mehr da bist bin ich sehr Erleichtert. Du hast dein Leben wieder in deine eigenen Hände genommen, das ist gut so. Ich war dieser Verantwortung nicht gewachsen. Es war ein Fehler dich zu Heiraten. Nicht in deiner Person, du bist echt schwer in Ordnung. Und unglaublich schön. Das war es was mich den Fehler begehen liess. Du hättest damals Unterstützung gebraucht die ich dir nicht geben konnte.“

Kurz sah sie mich an, ob ich auch zuhörte. „Jetzt kommt es!“

„Im Grunde bin ich Asozial. Also nicht im wirtschaftlichen Sinne, sondern in meiner sozialen Kompetenz. Kontakte mit Menschen sind für mich schwierig, jedes Jahr ziehe ich mich mehr zurück. Darunter musste auch schon Michael und seine Mutter leiden. Ein Wunder dass der Junge so normal wurde. Ich werde Konsequenzen daraus ziehen und künftig alleine Bleiben. Dir wünsche ich dass du einen Menschen findest der zu Dir passt, wenn du den nicht schon gefunden hast.
Anbei alles schriftliche was du zu einer Scheidung brauchen könntest. Die Adresse meines Anwalts, falls Notwendig: Blablabla. Er wird dich bei allem Notwendigen unterstützen, ich möchte dass es mit Würde und Anstand endet wo es so schön begann. Du hast dir nichts Vorzuwerfen. Von Herzen und Aufrichtig alles Gute für deine Zukunft!“

„Wow!“ Ich staunte.

„Ja Wow! Hättest du ihm so etwas zugetraut? Im Grunde war das auch eine Entschuldigung an Dich?“

„Niemals dachte ich sei er zu so etwas fähig.“ Ich drehte mich auf den Rücken, starrte an die Decke.

Misaki zog sich aus, warf die Klamotten achtlos in eine Ecke. Der weiße verschwitzte seidene Underall hatte deutlich sichtbare Schweißränder. Misaki löschte das Licht bevor sie ganz ablegte. Als sie die Türe öffnete beleuchtete kurz der Mondschein von draußen ihre Silhouette, betonte besonders einen rundlichen Bauch. Ich dachte nach. Über meinen Dad. Misaki duschte draussen hörbar. Für vielleicht 15 Minuten, Eiskalt. Diese Frau ist echt eine Kampfsau.

Mit leise patschenden Füßen und kichernd kam sie in das Gartenhaus zurück, schloß die Türe. Verriegeln ging wohl nicht, aber vor wem sollten wir Angst haben? Ich hatte ja meinen Bodyguard. Ob sie wohl auch Karate oder Kung Fu kann? Das lernen in Japan viele Schüler in der Schule. Ich kann nur Mikado und Sudoku.

Sie schlüpfte Nackt unter die Bettdecke. Eiskalt. Aber die Haut fühlte sich aufregend an. Im schmalen Bett wurde es ziemlich eng, die steinharten Brustwarzen ritzten fast meinen Oberkörper und der feste runde Bauch drückte an den meinen. So wirklich weiblich ist ihr Körper nicht. Zumindest im Moment. Wäre da nicht die göttliche Muschi und der schwangere Bauch, ich hätte Bedenken bekommen das Ufer gewechselt zu haben. Denn dieser wohlige Schauer der mir in dem Moment über den Rücken lief zeigte mir: Ich liebte sie immer noch! Vielleicht sogar mehr wie je zuvor, obwohl ihre früher so femininen Reize fehlten. Ich liebte also eindeutig den Menschen Misaki, ihren Intellekt, ihre Interessen.

Sofort griff sie mir wieder mit einer Hand an die Beule im Slip. Knetete etwas daran.

„Was denkst du, Schatz?“

„Über meinen Dad. Weil er so in sich gefangen ist und nie aus sich heraus kam.“

„Zumindest sieht er es. Man weiß jetzt: Auch wenn es sein Umfeld schmerzt, er macht es nicht bösartig. Das lässt es verzeihlicher erscheinen.“

„Genauso sehe ich das auch. Unsere Gedanken ähneln sich auffallend oft?“

„Ja, scheint so. Und was denkst du hierbei?“ Sie knetete meine Beule heftiger.

„Hmmmmmmmm…… Ich denke nicht, ich geniesse!“

„Zieh doch mal dieses Ding hier aus, das brauchst du doch jetzt nicht?“ sie rüttelte ungeduldig an meiner Unterhose. Langsam wurden ihre Haut und ihre Füße auch wärmer.

Als Mein Pimmel befreit war reagierte er sogleich mit einer teilweisen Auferstehung, Misaki konnte ihn mit der ganzen Hand umgreifen und sanft daran drücken. Ich streichelte nur ihr Gesicht.

„Du bekommst wohl nie genug davon?“

Man merkte das Grinsen in ihrer Stimme: „Ich kann auch nichts dafür und du musst Verständnis für mich aufbringen. Das sind meine Hormone, die sind Schuld! Sonst wäre ich längst in ein Kloster gegangen, denn Sex ist ätzend! Versaut nur die Figur und macht dicke Bäuche.“

Ihren Humor! Ich vergaß in der Aufzählung ihren liebenswerten Humor zu Erwähnen. Schmiegte meinen Schwanz in ihre Hand hinein. Misaki verkantete etwas, bog am Schaft. Vielleicht um die Härte zu prüfen?

„Du Miky, ich glaub ich könnte schon wieder!“

„Ich weiß schon, nur wegen den Hormonen! Armes gequältes Mädchen…“

Misaki drehte mich ganz auf den Rücken, kniete sich über mich. Ohne jedes Vorspiel zog sie sich die Eichel durch die Pflaume. Sie kann wirklich schon wieder! Nach dem reichlich Schleim zu Urteilen der meine Eichel und Vorhaut benetzte. Hielt die Spitze in passende Position, dann senkte sie das Becken. Das erste Eindringen war etwas schmerzhaft für mich, bei ihrer Anatomie müssten wir uns künftig vielleicht noch eine Regelung einfallen lassen? Dann begann sie ihr Becken zu heben und zu senken. Ganz langsam. Der Schleim verzog sich am Schaft, die Gruft umschloß mich fest.

Diesmal ritt sie ganz Leise und Vorsichtig auf mir. Mit einer Hand auf meinem Bauch, die kalten kleinen Füßchen neben meinen Knien. Sie kontrollierte aufmerksam die Tiefe. Mit der anderen Hand und flachen Fingern kreiste sie mit hohem Druck auf ihrer Clit, ich spürte das Rütteln bis an meinen Schwanz. Spielte mit ausgestreckten Armen an ihren harten Brüsten, mit Daumen und Zeigefinger an den winzigen Brustwarzen. Sie weiß dass ich es nicht lange in ihr aushalten könnte. Wenn das für den Moment ein kleiner Kompromiss ist dass sie sich selber dabei behilft….

Ich begann mich in Gedanken fallen zu lassen, den Ritt zu Geniessen. Stellte mir in Gedanken ihre Brüste vor wie sie noch Zuhause waren. Handschmeichler, knackig und Fest. Busen eben die diese Bezeichnung verdienten. Die kalten Füßchen rieben an meinem Oberschenkel, irgendwann stöhnte sie für ihre Verhältnisse ungewöhnlich leise, wollte wohl Noriyuki nicht verärgern.

Das Rütteln der Finger an der Fut ergab ein leises schmatzendes Geräusch, die andere Hand krallte sich nun fest in meine Brust. Wieder gut dass die Nägel jetzt kurz waren. Misaki kam erstaunlich früh. Ganz Sanft und Weich. Leise vor allem. Man hörte nur ein schnelles tiefes Einatmen und ein langsames lautes Ausatmen. Der Unterleib zuckte innerlich leicht und die Muskeln kneteten etwas pochend am Schaft, das ließ mich erst den Höhepunkt vermuten.

„Erster!“ kicherte sie in die Dunkelheit.

Ich musste brüllend loslachen. Das Ficken vergaß ich. Misaki legte ihren Oberkörper auf meine Brust, wurde vom Lachen noch etwas geschaukelt. Ich nahm sie einfach in den Arm und drückte sie ganz feste. Ließ den Pimmel stecken, der schrumpfte ganz langsam ein. Trotz des immensen umfassenden Drucks um ihn herum. Trotzdem war ich einfach nur Glücklich.

„Miky, ich liebe dich so sehr!“

„Ich dich auch, Misaki. Ich dich auch!“

Ich zog nur die Bettdecke an den Seiten Dicht und so schliefen wir dann ein, sie liegend auf mir, ich kraulte sanft ihren Nacken, der weiche Schwanz noch eine ganze Zeit in die feste Muschi gekeilt. Wie lange noch? Keine Ahnung.

Misaki übergab den Papierkram paar Tage später irgendeinem Anwalt, keine Ahnung was genau daraus wurde. War mich auch egal. Dass wir beide, also Misaki und Ich heiraten wollten schien irgendwie beschlossene Sache zu Sein. Ohne eine echte Diskussion oder einen förmlichen Antrag. Es ging nie um ob oder ob nicht. Es ging seit unserem Wiedersehen nur noch um wie und wann. Sie redete oft davon, über das wie.

Und sie begann mit Vorbereitungen. Erst subtil, begann dann immer offener mich in die Planungen mit einzubeziehen. Sie verknüpfte das mit Plänen wie das mit der Geburt ablaufen könnte. Die Ehe mit meinem Dad war nur auf dem Papier, sowas ist halt in Europa wichtig. Misaki aber wollte ausdrücklich meinen Eid im Tempel. Vor Buddha. Das ist etwas ganz anderes, unabhängig vom Papier.

Die Geburt war absehbar, ein Termin abgeschätzt. Im Grunde hatten wir nichts zu Tun, dennoch waren unsere Tage voll mit Besorgungen und Organisieren. Ein historisches traditionelles Brautkleid für sie, ein Anzug für mich. Einladungen schreiben, mit den Mönchen im Tempel reden. Für mich war alles nur WOW! Die Kultur und der Alltag sowas von anders wie alles was ich bisher sah, die einzige Konstante blieb Misaki, die sich Menschlich langsam wieder dahin zurück verwandelte wie ich sie aus Deutschland kannte. Vor allem im Bett. Sie ist ja immer noch Schwanger und ihre Hormone…..

Viermal musste Misaki noch als Haruto offiziell auftreten für Autogrammstunden. Saß nur dicht hinter einer hohen Theke und unterschrieb Basecaps, Fotos, Poster und Programmhefte. Verbarg damit ihren beträchtlichen Babybauch. Redet möglichst wenig, denn ihre Stimme könnte sie verraten. Dann verebbte auch dieser Rummel. Ich denke sie war Froh darum. Endlich so etwas wie Freiheit und Normalität. Wenn auch nur bedingt. Zumindest ab diesem Zeitpunkt ließ sie ihre Haare und die kräftigen Fingernägel wieder wachsen. Eine Rückreise nach Deutschland wurde kein einziges Mal Diskutiert.

Es wurde langsam Winter. Wenigstens das kannte ich aus Europa. Ich bekam eine wattierte Jacke über Noriyuki, mit dem Logo von Sonda. Kostenlos. Das war gut, denn ich war Pleite und lebte nur noch von Misaki. Meine Reisekasse war längst aufgebraucht, an eine „Anschlussfinanzierung“ hatte ich nicht gedacht. Mein Arbeitgeber wird längst die Lohnzahlungen eingestellt haben, das müsste ich auch noch dringend regeln. Sie waren immer fair zu mir. Also Chef, solltest du das lesen, das ist eine aufrichtige Entschuldigung!

Ich drängte mehrfach dass sie mir helfen sollte wegen einem eigenen Job, sie wiegelte ab und verschob es hinter die Geburt. „Du darfst noch nicht Arbeiten, du bist als Tourist hier. Japan hat genug eigene Arbeitslose, die Arbeitgeber sind auch nicht unbedingt scharf auf Ausländer.“

Im Gartenhäuschen kämpfte der kleine Heizlüfter tapfer aber fast vergebens gegen die Temperaturen. Duschen gingen wir nur noch in einem Hallenbad in der Nähe wo Misaki auch ihren obligatorischen Sport erledigte. Aus Solidarität schwamm ich mit. Ich 20 Bahnen, sie 100. Oder mehr. Trotz ihrer beträchtlichen Wasserverdrängung. Wie Moby Dick: Wal, da bläst er!

So heiraten Misaki und Ich nur Buddhistisch in einem alten Tempel. Misaki wenige Tage vor der Niederkunft mit einem spektakulär prallen Bauch. Bei dieser Frau ist wohl alles im Leben spektakulär? Auf dem Papier und im Pass trugen wir eh schon die selben Nachnamen. Wen interessierte schon der Rest?

Es kamen nur 3 Kumpels aus dem Morgenland: Konrad und Eddy, völlig überraschend auch Franz. Ich war gerührt, mein Dad schickte tatsächlich Franz und seine Glückwünsche zur Hochzeit. Keine Ahnung wie er das erfuhr, wahrscheinlich hatte er noch Kontakte ins alte Team und die steckten ihm das. Irgendwer muß doch auf seinen Jungen aufpassen. Für die Verhältnisse meines Dad's waren das ungeahnte Gefühlsausbrüche. So saß also unser gemeinsamer Kumpel an seiner Stelle mit vor den Mönchen am Boden.

Eine buddhistische Hochzeit ist ein recht bewegendes Ritual. Die anwesenden werden viel mit einbezogen. Die Mönche singen ihren monotonen brummenden Gesang und es wird bei einem Gebet langsam Wasser aus einem Krug in eine kleine Schale gegossen. Das muss jeder Anwesende machen. Mir taten Arsch und Beine höllisch weh weil man viel Sitzen und Knien muss. So gesehen habe ich meine Ehe hart erarbeitet. Daran würde ich noch lange denken.

Hinter dem Tempel ist das Feuerhaus, wo die Toten verbrannt werden. Neben dem Tempel ist eine Halle mit einer großzügigen Kochmöglichkeit im Freien. Diese Halle wird für alles mögliche genutzt. Wandernde Mönche wohnen manchmal darin oder Obdachlose bekommen eine warme Mahlzeit. Trauerfeiern oder Geburten, Gemeindeversammlungen, was auch immer. Oder eben unsere Hochzeitsfeier.

Die Mönche hatten alles sehr schön organisieren lassen, offene flackernde Ölfeuer heizten und beleuchteten die mystische und kunstvolle Einrichtung. Gekocht wurde von allen anwesenden Frauen gemeinsam auf 4 riesigen Wok, das war echt Toll. Und alle aßen gemeinsam im Kreis am Boden. Nur die vier Europäer mit einem Kissen unter dem Po.

Franz sagte mir später auch dass mein Dad das mit Misaki lange ahnte, meine höchst aggressive Reaktion auf die Nachfrage nach seiner Frau hätte ihm das bestätigt. „Er versteht das, trägt dir nichts nach. Er ist inzwischen Umgezogen in eine kleine Wohnung, bleibt wohl alleine. Alles wichtige aus deinem Zimmer und alles aus deiner Garage hat er in einen Container packen lassen, dieser lagert gegen eine monatliche Gebühr bei deinem Arbeitgeber auf dem Gelände. Jetzt kannst du in Ruhe überlegen was du machen willst.“

Gänzlich unerwartet erschien später dann der alte Horitake auf der Feier, die Zeremonie hatte er wohl absichtlich geschwänzt. Mit einem Transporter, rückwärts direkt an die historische Halle neben dem Tempel. Er öffnete die Ladebordwand, zog eine große Holzkiste mit dem Hubwagen aus dem Aufbau über den kunstvollen Fliesenbelag. Alle wunderten sich. Misaki wirkte genervt, ich war eher Neugierig.

„Dad, was soll das?“

„Ich habe dein letztes Motorrad neuwertig herrichten lassen. Ich wollte es Euch schenken als Andenken an das spannenste Rennen in der Stallgeschichte.“

„Dad, ich will das nicht!“

„Misaki, lass ihn, ich denke er meint es gut. Das ist eben seine Art etwas zu Zeigen.“

Der Alte fuhr an Mich gerichtet fort: „Mit Lichtanlage und einem neuen Motor, den ursprünglichen hatte meine wilde Tochter beim abschließenden Donut auf der Strecke verheizt. Nur die Zündung etwas zurück genommen für Tankstellen-Sprit und eine leisere Auspuffanlage, damit dich Nachts nicht die Nachbarn vom Bike schießen. Hat aber immer noch mehr Dampf als alles was du im Laden kaufen kannst.“

„Nein Miky. Das ist nichts für junge Männer, solche Motorräder machen Witwen.“ Misaki redete Deutsch mit mir. „Mich würde nichtmal wundern wenn uns mein Vater sogar genau deswegen das Bike schenkt. Ich will auch nicht mehr an diese Zeit erinnert werden. Mir wäre es am liebsten wenn wir es in der Kiste lassen wie es ist und als Notgroschen für schlechte Zeiten aufheben. Ich habe überhaupt nichts gegen deine 750-er, aber das hier ist eindeutig zu krass.“

Weiter konnten wir nicht mehr entgegnen, der Alte hatte sich am nächsten Tisch eine Flasche Reiswein gegriffen, sah sich in der Menge um. Erkannte in dem ahnungslosen Franz einen der wenigen Gleichaltrigen und „beglückte“ diesen erstmal mit seiner Gesellschaft. Legte Kumpelhaft seinen Arm um dessen Schulter und führte ihn etwas Abseits: „Hallo, ich bin Hori. Wie gefallen ihnen denn die japanischen Frauen? Ich wüsste vielleicht für später noch ein interessantes Etablissement……“

Wie immer auf solchen Feiern hatte das Brautpaar wenig Zeit zusammen. Die Gäste forderten Aufmerksamkeit. Ich weiß nicht wie Misaki in einer der wenigen Pausen für uns ausgerechnet auf dieses Thema zu sprechen kam:

„Miky, unser gemeinsames Haus bringe ich mit in unsere Ehe. Egal wo es stehen wird. Ich erwarte von dir nur das Essen für unsere Familie. Ein Auto bekommen wir von meinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Sonda-Werk gestellt. Sie werden sich nicht lumpen lassen.

„Wo hast du das Geld für ein Haus her?“

„Stell dir vor, ich habe mit meinem Job mal richtig Kohle verdient? Miky, mir ist gleichgültig was du machst. Ob du in deinem erlernten Beruf arbeitest, als Müllmann oder wir kaufen eine Farm die du bewirtschaftest. Ich will nur dass mein Mann arbeiten geht wenn das Kind da ist. Von 8 bis 17 Uhr.“

„Darf ich auch Überstunden machen?“ flachste ich.

Misaki lächelte obszön. „Nur wenn du dabei deine häuslichen Pflichten nicht vergisst. Wir wollen für unsere Tochter noch ein Geschwisterchen?“

„Echt, du weisst schon was es wird? Ah, ich vergass du stehst auf Schmerzen. Und nirgends geht es so strong zu wie bei einer Geburt?“

Sie klapste mir auf den Hintern. „Komm zu den Gästen!“

„Moment noch, Misaki!“ Sie zögerte kurz. „Ich darf wirklich machen was ich will?“

„Solange du keine Hanfplantage machst oder Moonshine brennst….“

Ich musste Lachen. Langsam festigte sie auch ihren Humor wieder.

„Was ist mit einem Motorradgeschäft?“ fragte ich?

Misaki sah mich überrascht an, dachte den einen kurzen Moment zu lange nach. „Darüber werden wir noch ausführlicher sprechen, aber nicht jetzt!“

Wir gingen also zurück zu den Gästen, mir fiel nicht auf dass sich Misaki gezielt zu ein paar Leuten vom Sonda-Werk trollte, welche in einer Clique um einen Häppchen-Tisch lungerten. Sie fing ein Gespräch an, separierte dann unauffällig einen ganz bestimmten Mann. Redete wohl eine halbe Stunde ziemlich Intensiv mit diesem, bis ihre Mutter sie loseiste: „Kindchen, so lass doch mal die Arbeit Ruhen, heute ist ein Freudentag!“ Der Mann kritzelte sehr Eilig noch etwas auf eine Visitenkarte die Misaki annahm und geschwind in ihrem winzigen Handtäschchen verstaute.

Die Tage nach der Hochzeit verbrachten wir schon im Krankenhaus. Mit warten und dem Lesen der vielen Gratulationskarten, mit dem Aussuchen von Bildern für ein kleines Heftchen, welches wir den Gästen schicken wollten. Der Nachwuchs drängte eigentlich raus. Ging aber nicht so einfach, denn meine europäischen Gene hatten das Ungeborene für asiatische Verhältnisse unerwartet groß werden lassen. Dazu ihr muskulöser Körper und ihre kleine Muschi. Viele Stunden heftigste Wehen, schon beim Zusehen und Mitfiebern eine Qual. Was musste es dann erst für Misaki sein? Bevor sie platzte – nein – eine körperliche Versehrtheit von Mutter oder Kind zu befürchten war wurde Misaki durch einen Kaisserschnitt befreit.

Als die kleine Yoko das Licht der Welt erblickt hatte war das wie ein Neuanfang. Die Stunde 0 von dem was wir sehr viele Wochen herbeigesehnt hatten. Damit begannen wir uns auch mehr konkrete Pläne statt nur Gedanken über die gemeinsame Zukunft zu Machen. Vor allem: WO wollten wir in Zukunft leben, wie sollte es nun weiter gehen? Misaki überraschte mich mit einem Besuch eines reiferen Herren noch auf der Neugeborenenstation. War das nicht der Mann mit dem sie bei der Hochzeit so ungewöhnlich intensiv diskutiert hatte?

Er legte einige Papiere auf den Rollwagen neben dem Bett, die ich natürlich nicht lesen konnte. Sie wechselten ins Englische. Er hätte sich in der Hauptverwaltung nach einem geeigneten Vertriebsgebiet erkundigt. Es gäbe da noch mehrere blinde Flecken auf der Landkarte wo die Marke unterrepräsentiert ist. Misaki sah interessiert über die Papiere, anscheinend Exposé vom Vertrieb. Dann hielt sie mir ein Blatt davon unter die Nase. Ich konnte es immer noch nicht lesen.

„Miky, was ist mit Neuseeland? Wäre das etwas für uns?“

„Keine Ahnung? Soll schön sein da.“

„Laut dieser Beschreibung geht es hier um eine Kleinstadt auf der Nordinsel. Ich fände das Toll! Neuseeland ist gut, wunderschöne Natur, klares Wasser, normale Menschen, gemäßigtes Klima, keine Kernkraftwerke. Dort kann man Kinder noch im Vorgarten spielen lassen ohne sie mit der Pumpgun bewachen zu müssen.“

Ich schmunzelte. Neuseeland….. Down under….. Auf der Rückseite des Exposé waren einige Zahlen. Eine Landkarte. Einzugsgebiet, Einwohnerzahlen, Altersstruktur, Wirtschaft in der Stadt. Eine seriöse Vermutung über Absatzmöglichkeiten. Wow. So also werden in den oberen Etagen Geschäfte gemacht. Eine völlig neue Welt für mich, aus meinem provinziellen Speditionsbüro heraus.

„Was ist Miky?“

Ich zuckte unschlüssig mit den Schultern. Der Mann fragte:

„Sie haben eine kaufmännische Ausbildung? Technischen Verstand?“

Ich nickte eifrig. „Kaufmann. Mit Zeugnis!“

„Sie würden nicht im Regen stehen. Sie bekommen vom Werk die Werbematerialien wie Leuchtreklame, Prospektständer, Teppiche mit Logo, Aufkleber für die Scheiben und Plakate. Dazu Werkstatthandbücher und Produktschulungen hier in Japan. Eine Ersatzteil-Grundausstattung welche sie das erste Jahr auf Kommissionsbasis führen, erst danach kaufen müssen. Einzige Bedingung von uns: Einen Exclusiv-Vertrag mit uns akzeptieren. Wenn sie von der Qualität unserer Produkte überzeugt sind sollte das kein Problem sein, oder?“

Ich sah Misaki fragend an.

„Also nichts mehr mit Huzuki in Zukunft…. ! Abgesehen davon würde ich dir das zutrauen, Miky. Du schraubst schon ewig an Bikes, du kannst mit etwas Anlauf die Buchführung machen und ich kenne mich auch etwas mit Mopeds und in der Branche aus? Für mich sind das gute Voraussetzungen. Nicht?“

„Können wir uns das vorher mal in Ruhe ansehen?“ Fragte ich den japanischen Mann mit der kleinen runden Brille.

„Müssen sie sogar! Sie handeln als Unternehmer absolut eigenverantwortlich auf eigenes Risiko. Sie haften mit ihrem Privatvermögen. Sie müssen dort leben, die erforderlichen Genehmigungen selber beschaffen. Geeignete Räumlichkeiten stellen. Kredite beantragen. Wir fördern sie etwas, aber Pampern sie nicht.“

So saßen wir schon bald darauf im Flugzeug. Zuerst nach Auckland, danach weiter mit einem gemieteten Camper. In die Sonne hinein und ins warme Klima, mitten in den Südhalbkugel-Sommer, gerade rechtzeitig noch für frische Erdbeeren. Unglaublich wie schnell Misaki die Geburt körperlich wegsteckte. Nur mit unseren elterlichen Aufgaben haderten wir noch etwas unbeholfen, aber das gab sich langsam. Eine verschissene Windel bei einem zappelnden Baby wechselt sich eben anders als Zündkerzen. Und warum fing die kleine Göre grundsätzlich zu Pissen an wenn die Windel aufging? Ich sollte einen Regenmantel beschaffen.

Misaki übernahm ganz diskret alle anfallenden Lebenshaltungskosten. Lässig, mit einer kleinen Plastikkarte. Über Geld hatten wir nie gesprochen, ebenfalls nicht in Deutschland. Zumindest schien es auch jetzt kein Problem zu Sein. Misaki mietete ein Wohnmobil. Gegen unser Gartenhaus bei Noriyuki war das ein Traumpalast. Durch das warme Wetter konnten wir auch sehr viel draußen machen.

Wir fuhren nicht direkt an unser Ziel, Misaki wollte sich das Land insgesamt etwas Ansehen, wir umkreisten sozusagen das Ziel Spiralförmig und kamen ihm mit den Wochen immer Näher. Als wir in der Kleinstadt ankamen hatten wir schon ein recht gutes Bild von Land und Leuten. Ein schönes Land, nette unkomplizierte Menschen. Deutschland vermisste ich keinen Augenblick, alles was mir im Leben wichtig war kam mit im Camper.

Die kleine Yoko verschlief die meiste Zeit. Gut für die unerfahrenen Eltern, die damit langsam in ihre Rollen hineinwachsen konnten. Nur den Säugling bekam Misaki auf natürlichem Wege nicht satt, wir mussten eigentlich von Anfang an mit dem Fläschchen „Zufüttern“. Muskeln geben keine Milch. Ein bisschen kam sicher, jedoch nicht annähernd genug. Ob ihre schönen Busen jemals wieder kommen würden? Wir werden sehen.

Trotzdem beschäftigte ich mich ausgiebig mit Misaki's winzigen Brustwarzen, da diese bei entsprechender Bearbeitung die Eintrittskarte in die Lustgrotte darstellten. Nuckeln und ein paar wenige Tropfen Milch ergattern, zartes Knabbern, flitzende Zungenspitze, deftiges Saugen. Wenigstens empfindlich sind sie geblieben. Wenn auch die Brust als solche eher maskulin wirkte. Die Eltern hatten für sich im Heck des Campers eine erstaunlich großzügige Liegefläche, Yoko nächtigte in einem großen Körbchen aus geflochtenen Weiden (eigentlich ein riesiger Wäschekorb) auf der Dinette.

So konnten wir in Ruhe und ohne jedes schlechte Gewissen…. uns gegenseitig Gute-Nacht-Geschichten Vorlesen. Die ersten Male musste ich sie wirklich immer regelrecht ausdauernd verführen, da sie wegen der langen Naht am Bauch wohl erhebliche Bauchschmerzen beim Ficken hatte. Ich begann mit ausgiebigem Streicheln und Küssen, im Gesicht, am Körper, an den Beinen, betonte mehrfach dass ich ja garnicht wollte, nur bisschen Kuscheln.

Ihr Körperbau war die ersten Wochen aufgrund des vorangegangenen heftigen Trainings immer noch ziemlich Männlich, da sie zwar nun weniger Sport machte aber trotzdem etwas Sport nahmen die Muskeln nicht wirklich ab. Geblieben sind ihre zarten Füßchen mit den Knabberzehchen und die gute wohlriechende Haut. Auch ihre schönen Fingernägel ließ sie wieder wachsen.

Der Geruch und Geschmack ihrer Muschi blieb ebenfalls gleich, also war genug an ihrem Körper wie früher um sie wieder zu erkennen. Vor allem ihre Muschi! Ich liebte es sie mit der Zunge zu verwöhnen! Einerseits die heftigen Reaktionen ihres Körpers zu erfühlen, wenn sie kam und meinen Kopf zwischen ihren kräftigen Oberschenkeln einpresste war das im wahrsten Sinne des Wortes Atemberaubend.

Andererseits hatte ich auch eine diabolische Freude daran ihre Mischung aus Schmerz und Lust zu Sehen, denn sie hatte auch Schmerzen im Bauch und in der Narbe nur durch den Orgasmus, weil sie so kräftige Bauchmuskeln hat. So war nie ganz zu Unterscheiden ob der gequälte Höhepunkt nun ein Lust- oder Schmerzschrei war. Seltsamerweise verzichten wollte sie aber auch nie darauf, obwohl ich das natürlich stets voller Fürsorge und Mitleid angeboten hatte. Ich wollte ja garnicht (offiziell), ich könnte jederzeit aufhören wenn sie das will. Jaaa, so bin ich eben!

Hörte ich tatsächlich auf, rein aus Fürsorge (?) presste sie sofort ungeduldig meinen Kopf mit der Hand tief in den Schritt. Nur bisschen Muschi schlecken noch, Misaki? Schau mal wie du rinnst und tropfst, das kann man doch nicht alles in die Matratze sickern lassen? Im Camper muss man etwas Wasser sparen, dann könnte ich mich doch auch an deiner Quelle laben? Nur nichts vergeuden!

Hatte sie sich erst mal etwas arrangiert mit dem Wundschmerz vom Schnitt konnte ich etwas forscher an der kleinen Pflaume werden. Musste immer mit höchster Disziplin vermeiden loszukichern wenn sie mit lautem Auauaua ihren Höhepunkt bekam. Meinen Kopf aber kein ein einziges Mal aus dem Schritt hinaus schob. Weder vor noch nach dem Höhepunkt.

Im Gegenteil, ab einem bestimmten Zeitpunkt war sie so wie früher, ich durfte das magische Dreieck nur nach Oben hin robbenderweise Verlassen, denn das Ding musste rein. Mein Ding. Rein in ihren Körper, in diese schleimige glitschige Höhle hinein, in das was sie noch von einem männlichen Körper unterschied. Ab einem bestimmten Zeitpunkt schien das dann kein Problem mehr zu sein, die Frau steht anscheinend wirklich auf Schmerzen?

Glücklicherweise war sie innerlich nun etwas Weiter geworden. Ein kleines bisschen jedenfalls, trotz des Schnittes bei der Geburt. Ich merkte das weil ich nun statt 5 Minuten volle 7 Minuten durchhalten konnte. Gefühlt, oder so, gestoppt habe ich das natürlich nie. Na ja, wie beschreibt man das als Nicht-Gyno? Innen, der Anschlag war nicht mehr so hart. Nur die Pflaume vorne umschloß den Schwanz noch kräftig, nach innen hinein wurde es einen Hauch nachgiebiger. Ehrlich, mir ist das lieber so.

Meist schliefen wir an Campingplätzen, da man dort prima Duschen kann und oft auch für Kleinkinder alle notwendigen Installationen vorhanden sind. Die sind in Neuseeland meist genauso groß und großzügig ausgelegt wie das Land selber ist. Das war gut so, denn wir suchten uns immer einen Platz am Rande des Geländes. Mir reichte das Grinsen des Mechanikers wie er mir erzählte dass er Misaki in Österreich Nachts durch das halbe Fahrerlager plärren hörte. Nun, sie ist nicht wesentlich leiser geworden. Es klang zu dieser Zeit nur anders. Ahhhhh, Auaauaaua, Jaaaaahhhh! Jedoch mit den Tagen verheilte natürlich die Narbe.

Ich wurde dadurch um einen fiesen diabolischen Teil meiner Freude gebracht und auch um meine Selbstbestimmung beim Bumsen, denn Misaki wollte von sich aus um so öfter, wie der Schmerz im Bauch dabei nachließ. Davor schob sie es immer auf die Hormone während der Schwangerschaft. Jetzt auf die Hormonumstellung nach der Geburt. Das Ergebnis war stets das Selbe. Bumsen!

Im Alltag betonte sie durch besonders feminine Garderobe ihre restliche weibliche Note. Da es in Neuseeland meist angenehm warm ist, zumindest im Tiefland, bietet sich sommerliche Kleidung einfach an. Kurze Röckchen, knappe Höschen. Bei den Top's trug sie immer so ausreichend Stoff, dass darunter noch ein großzügig wattierter BH Platz hatte. Bei den Schuhen bevorzugte sie fast nur noch die ganz hohen und ganz zierlichen Modelle, in Verbindung mit ihren sorgsam gepflegten Füßchen wahrlich ein Augenschmaus. Frau um jeden Preis!

Abends nach dem Duschen gingen wir noch etwas Spazieren mit Yoko im Kinderwagen, Misaki deutete dann manchmal ganz Unauffällig an dass sie wohl nach dem Duschen versehentlich den Slip vergessen hatte. Dann noch eine Stunde spazieren mit diesem Gedanken im Hinterkopf, das ist auch eine Form von Qual. Immer wieder kam es vor dass ich Unterwegs schon nachsehen musste ob das wirklich so war und die Zunge schon mal durch die Ritze zog, in Neuseeland findet sich immer ein einsames Plätzchen in der Natur für sowas.

Bis wir dann am Camper zurück waren standen meine Hormone schon wieder auf Krawall, ich konnte es kaum erwarten bis Yoko's Windel erneuert war und das Baby in ihrem Körbchen schlummerte, ich mich ein wenig um Misaki kümmern konnte, ihr also eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen konnte. Von reifen Pflaumen, von starken Baumstämmen, von sprudelnden Quellen und dunklen Höhlen.

Vom neugierigen Höhlenforscher, der sich gaaaanz tief in die Grotten verirrte und dann hektisch den Ausgang suchte aber statt dessen nur einen rauen seltsamen Punkt fand. In seiner Verzweiflung nannte er diesen Punkt den Geh-Punkt, denn ab da nahm alles seinen Gang. Eindrucksvoll und nachdrücklich illustriert durch meinen Zeigefinger. Nach dem ersten Höhepunkt ersetzt durch meinen stämmigeren Höhlenforscher. Der illustrierte die Geschichte dann mit deutlich mehr Nachdruck, er hämmerte die Handlung tief in den Unterleib hinein. Wie ein Steinzeitmensch seine Malereien in die Höhlen meisselte. Genauso steinzeitlich klangen die Laute aus Misaki's Mund, wenn sie sich unter meinem Körper wand, aufgespießt und hart gebumst.

Weswegen waren wir noch mal hier? Egal, erst mal Poppen. „Du Miky, die Kleine schläft gerade.“ „Was willst du mir damit sagen?“ Ein direkter Griff ins Gemächt und ein ruchvoller lasziver Blick dazu wirkte Selbsterklärend. Also Poppen. „Du Miky, ich kann nicht einschlafen, kannst du mich noch bisschen Entspannen?“ Lecken oder Poppen. „Aaach Miky, ich bin noch so Müde. Kannst du meinen Kreislauf etwas in Schwung bringen oder einen Kaffee kochen?“ Das wird dann ein Morgen-Quickie.

So ganz nebenbei, also Quasi als versehentliche Nebensache zum Bumsen fanden wir auch unseren Zielort. Ohne Campingplatz, dafür mit einer einsamen Tankstelle am Ortsrand und einem großzügigen Besitzer, der uns den Platz hinter dem Gebäude nutzen ließ und mit Wasser samt Strom versorgte, dazu mit reichlich Informationen über den Ort und die Leute. Also das was ich vom Ort so mitbekam (neben dem ständig fordernden Körper von Misaki) war wirklich Toll. Das Leben Preiswert, die Lebensmittel Natürlich und Frisch, alle Grundstücke die wir uns ansahen erschwinglich. Zumindest anscheinend für Misaki, nicht für mich.

Bald darauf der offizielle Umzug nach Neuseeland, wir hatten das Land tatsächlich nicht mehr Verlassen, also der Umzug nur auf dem Papier und im Kopf. Bei mir war die tatsächliche Umsiedlung nur ein Rucksack, den ich eh von Anfang an dabei hatte. Bei Misaki ein paar große Koffer die ihre Mum nachschickte, wir fingen also bei 0 an. Hatten nur uns Beide und ein wundervolles Kind. Doch man wird überall auf der Welt mit offenen Armen empfangen wenn man genügend Eigenkapital mitbringt. Ich hatte keines. Aber in der Geschwindigkeit wie Visa, Arbeitserlaubnisse, Gewerbescheine und Steuernummern verteilt wurden musste Misaki's Hintergrund wohl für den Staat lukrativ erscheinen.

Misaki kauft ein kleines neuwertiges Haus mit riesigem Garten und wir gaben den Camper zurück. Sie lässt eine Halle von etwa 200m² aus Sandwichpaneelen und mit Fensterfront zur Hauptstraße hin aufstellen, so eine moderne Bausatzhalle. Unser neues Reich! Sozusagen Garage ins Quadrat. Es gab eine kleine Feier nach Fertigstellung, dazu kamen viele Nachbarn, Misaki's Mom, unsere ersten flüchtigen Bekannten und ein paar offizielle vom Sonda-Werk. Also der Verkaufsleiter vom Land und so und noch ehemalige aus dem Team, die sich neugierig umsahen, sich versuchten die künftige Nutzung der Halle vorzustellen.

Neuseeland ist von Japan nicht mehr so weit und Sonda-Leute sind Reisen gewöhnt. Man sah ihnen an dass sie sich vielleicht auch mal einen festen Arbeitsplatz gewünscht hätten, nicht immer nur das unstete und hektische Vagabundenleben.

Misaki hatte sich von ihrer Mom eigens aus Japan ein winziges Holzhäuschen mitbringen lassen, eine Art Miniatur-Pagode sozusagen. Den Pflock hat sie eigenhändig in den Boden eingegraben, ich dachte zuerst flapsig an ein Vogelhäuschen. Nein – es ist ein Geisterhaus! Da können die Geister drin Wohnen und die lassen die Menschen im Haus dann in Ruhe. Die Buddhisten sind absolut davon überzeugt. Wenn es hilft…. Ein Vogel jedenfalls hatte sich nie hinein verirrt.

Wir standen im künftigen Verkaufsraum, eine noch verpackte Theke, Prospektständer und ein Schreibtisch mit Sonda-Emblemen standen schon unmotiviert herum, hatte der Verkaufsleiter im Van mitgebracht. Dienten für den Moment noch als Bar und Häppchen-Tisch. Misaki gab mir in einem ruhigeren Augenblick ein Glas mit Orangensaft in die Hand, stieß mit mir an.

„So Miky, ich habe mein Versprechen Gehalten, ab jetzt liegt es an dir! Auf unser neues gemeinsames Leben! Mögen Aufregungen künftig nur noch freudiger Natur sein.“

Mit dem letzten Satz spielte sie bestimmt auf unsere kurze Trennung an, vielleicht etwas wie eine endgültige Entschuldigung. Ich wusste nicht was ich Antworten sollte. Ich nahm sie einfach in den Arm und küsste sie. Lange und innig. Bemerkte nicht ihre Mom, die mit Yoko am Arm etwas seitlich zu uns stand und zufrieden lächelte.

Zäune sind in Neuseeland verpönt. Man grenzt sich nicht zu den Nachbarn ab, jeder hilft noch jedem und jeder respektiert auch imaginäre Grenzen. Wenn der Nachbar halt mal keine Zeit hat zum Rasenmähen und man sitzt eh gerade auf dem Traktor, dann kurvt man eben paarmal um dessen Haus mit herum. Dafür füttert der einem seine Hühner oder den Hund wenn man mal nicht da ist. Leert den Briefkasten. Ohne Diskussion. Aber ohne plausiblen Grund betritt man niemals ein fremdes Grundstück, vor allem Nachts! Schrotflinten kauft man im Supermarkt, die Munition dazu gibt’s neben dem Hundefutter. Das diszipliniert.

Wir wurden gut aufgenommen, als Laden und als Nachbarn. Die umliegenden Einwohner begrüßten uns neugierig. Endlich mal wieder was los im Kaff. Was zum tratschen. Ein junger hübscher Mann und eine etwas reifere Asiatin, das spornt die Phantasie an. Meine ja auch immer.

An meinen ehemaligen Arbeitgeber habe ich dann noch ein offizielles Entschuldigungsschreiben verfasst und kurz die Umstände erläutert. Als Antwort schickten sie mir meinen Container und meine Zeugnisse. So fand die teure 400-er von Misaki den Weg in unseren Ausstellungsraum, wurde auf ein Podest an die Wand gehängt. Im Alltag fuhr ich wieder meinen alten Roller, sowas hat hier kein Mensch. Misaki fuhr mit dem Kind immer den Sonda-SUV. Und ich kam wieder zu etwas mehr Bekleidung und zu meiner Vergangenheit.

Meine geliebten Hypersport-Streetbikes rückten in weite Ferne. Sowas kauft hier auch kein Mensch. So freundete ich mich langsam an mit Dirtbikes und Enduro's, Misaki hatte damit mehr Erfahrung aus ihrer Jugend, konnte sowas unentschlossenen Kunden immer recht eindrucksvoll vorführen.

Ein klasse Anblick alleine schon wenn eine Frau mit kurzem Rock und sommerlichem Top mit Flipflops auf ein Moped steigt, weil dann der Rock zwangsläufig hochrutscht und viel Bein zeigt. Dem Vater das kleine Kind in die Hand drückt, einen astreinen Wheelie mit wehenden Haaren die ganze Straße runter hinlegte als wäre es das leichteste der Welt. Mit einem knackigen Stoppie vor'm Laden anhält, absteigt, das Baby nimmt und dem wieder das Fläschchen reicht. Das hat die Jungs immer wieder begeistert, spätestens da kauften sie das gewünschte Moped. Sie ahnten ja nicht wie viele Jahre Training für so etwas nötig ist.

Vor allem verkauften wir noch Quad's und ATV, Wasserpumpen und Stromaggregate, Rasenmäher. Alles OK solange man davon leben kann. Oder Muss. Das geschenkte wertvolle Superbike ihres Vaters war immer noch in der Kiste eingenagelt, stand in der hintersten Ecke der Werkstatt und verstaubte. Ein Kompressor werkelte auf dem Deckel. Misaki machte ernst.

Arbeitszeit 8-17 Uhr wurde Utopie. Trotzdem bekam ich von meiner Familie noch genug mit bei einem Arbeitsweg von ganzen 32 yards. Wenn es mal etwas ruhiger war konnte ich kurz zum Haus schlendern, eine Funktürglocke ließ mich dann rechtzeitig in den Laden zurück eilen. Der erste, schwierigste Schritt war tatsächlich geschafft. 90% davon verdankte ich Misaki, die sich das nicht ein einziges Mal heraushängen ließ.

Nach und nach in den nächsten Wochen sickerten allerlei Neuigkeiten bis zu Uns durch. Misaki hatte doch noch viele Freunde im Werk. Dem Vater wurde wie vereinbart ein Vertrag vom Werk angeboten über die weitere kostenlose Unterstützung mit aller notwendigen Technik für zwei volle Saison. Das ist nicht unerheblich: 8 komplette Motorräder, 8 Tauschmotoren und die Motorenüberholungen, alles in erster und bester Qualität. Entwicklungsleistungen zur ständigen Verbesserung. Dazu tonnenweise Abstimm- und Verschleißteile und elektronisches Equipment. Einen lukrativen Reifenvertrag mit einem bewährten Lieferanten.

Nur fehlte ihm ein oder mehrere Top-Fahrer. Der Nachwuchs in den unteren Rennklassen war Vielversprechend, brauchte aber noch Erfahrung. Mit seinen eigenen Fahrern hätte er innerhalb Japan durchaus erfolgreich fahren können. Horitake hatte einen anderen Anspruch: International, Weltmeisterschaft. Gegen die traditionell starken Italiener oder Spanier. Wohl auch deshalb hat er den Rennstall direkt an das Werk verkauft, das Horitake-Team hörte auf als eigenständiges Team zu Existieren. Die gesamte Infrastruktur diente als logistische Basis für das neue werkseigene Engagement. Alle Mechaniker und mehrere wesentliche Ingenieure wurden übernommen.

Eine große Kiste mit überzähligem Werkzeug und teurer elektronischer Ausrüstung fiel für uns ab. Starthilfe! Der alte Horitake schien sich langsam mit mir einzurichten. Wenn er mich schon nicht verhindern konnte so wollte er wenigstens sein Enkelchen ernährt wissen. Besucht hat er uns nie, nur mehrmals Misaki's Mutter.

Die ist echt eine Liebe. Genau wie die Tochter. Woher Misaki ihr gutes Aussehen hatte wurde Deutlich, wenn meine Frau mit 60 auch noch so toll Aussieht…. Lecker! Ein Mechaniker aus dem alten Team ließ durchsickern dass ihm der Reisestress zu groß geworden war, ob wir nicht einen Job für ihn hätten im Warmen für seine alten Knochen…..? Ein erfahrener Rennmechaniker! So kam ich zu meinem ersten Angestellten. Eine der unermüdlichen Ameisen.

Sonst hatten wir anfangs nur Uns drei. Vor allem wir Eltern kümmerten uns sehr um einander. Körperlich. Die alte Liebe war aufgeflammt als wäre nie etwas dazwischen gewesen. Mit der Folge dass Misaki bald wieder schwanger war. Sicher machte sie immer noch etwas Sport, jedoch lange nicht mehr so excessiv wie zu Beginn unserer Zeit. Ihre kleine Tochter hielt sie genug auf Trab. Erstaunlich wie Nahtlos Misaki auf ihre neue Bestimmung umschwenken konnte, wie gewissenhaft sie auch diese Rolle ausfüllen wollte. Sie wirkte dabei so Zufrieden – nein, Glücklich!

Ihre harten Muskeln wandelten sich mit der Zeit in weiblich gerundete Konturen. So schlank wie früher wurde sie nicht mehr. Aber alles war ziemlich fest. Sie bekam auch wieder richtige Brüste. Keine Glocken, aber deutlich erkennbare Höcker. Ein Push-Up hatte nun tatsächlich etwas zum Anheben. Die Hormonumstellung ihres Körpers hatte wieder die schon bekannten Auswirkungen auf meinen nächtlichen Schlaf, wenigstens gab es jetzt einen Grund den man vorschieben konnte.

Die zweite Entbindung wurde eine Regelgeburt im örtlichen kleinen Krankenhaus, ein ziemlicher Kampf mit Hilfe einer Hebamme und das arme Kindchen sah die ersten Stunden doch etwas…. naja, zerknautscht aus. Misaki ließ dann gleich unmittelbar nach der Geburt die Eileiter trennen, wenn der Bauch und der Eingang dazu eh schon gedehnt waren. Ihre seidigen schwarzen Haare reichten zu der Zeit schon wieder bis an die Schulter, was ihre feminine Note betonte.

Für mich hatte das normale Gebären unbestrittene Vorteile. Endlich war ihre Muschi so weit genug, dass man es etwas länger in ihr aushalten konnte. Mit ihren erwachten Höckern konnte sie unsere zweite Tochter fast vollständig Säugen. Und dem Vater ebenfalls große Freude damit bereiten. Da sie zwar immer noch ein wenig Sport machte, aber lange nicht mehr so extrem wie früher wurde ihre Figur etwas Weicher und Rundlicher, sie bekam richtig erotische Konturen. Misaki wurde die Vollfrau. Sie musste jetzt BH tragen. Das nutzte sie aus um ihre Titten immer besonders schön zu Verpacken, die damit noch mehr zur Geltung zu bringen.

Ihr wahres Alter sah man ihr immer noch nicht an, die meisten Nachbarn oder Freunde schätzten uns höchstens 10 Jahre auseinander. Wenn sie wüssten! Trotzdem bemerkte ich ganz subtil wie sich Misaki als Frau immer mehr um mich als Mann bemühte. Hätte sie nicht müssen, ich liebe sie über Alles! Dennoch beobachtete sie immer ganz genau wie ich mit Kundinnen oder Nachbarinnen redete, besonders wenn diese in meine Alterskategorie fielen.

Als erstes bemerkt man diese Sorge bei ihrer Bekleidung. Wurde es im Winter etwas kühler (Naja, Neuseeland und kühler….) trug sie gerne Strumpfhosen. Oder Strümpfe. So hauchzart dass diese Garantiert nicht wärmten. Blusen einen Tick transparent, zumindest soviel dass man den BH darunter erahnen konnte. Röcke nie zu kurz, aber stets genug Bein zeigend. Mittlerweile reichten ihre Haare schon wieder über die Schultern hinweg, ihre langen schlanken Fingernägel betonte sie gerne durch schillernde metallische Farben. Ihre leicht bräunliche Hautnote wurde durch die reichliche Sonne zur knackigen Bräune, deshalb verzichtete sie sonst weitgehend auf Schminken.

In der Nacht bemühte sie sich dann auffallend oft besonders um ihren jungen Miky. Als wollte sie mir etwas beweisen. Ich der kalendarisch Jüngere, sie die körperlich Jugendlichere. Natürlich sah man ihr die zwei Kinder etwas an, leichte Streifen am Bauch, weswegen sie nicht mehr Bauchfrei ging, auch nicht im Freibad. Etwas „zerkaute“ Brustwarzen, woran ich vielleicht auch nicht ganz Unschuldig bin.

Sanfte rundliche Konturen am Körper, ein Magnet für forschende Hände. Immer noch sorgsam Haarfrei gehalten, heute sehe ich das manchmal wie sie mit einer Pinzette alles störende einfach ausrupft. Ich könnte schon beim Zusehen zusammen zucken wenn sie direkt an den Schamlippen mit einem Ruck alles mitsamt der Wurzel zieht. Mit dem Effekt dass sie auch beim Schwitzen kaum Körpergeruch entwickelt und ihre Muschi mit dem Mund ein aufregendes Erlebnis bleibt.

Als Ganzes nicht mehr diese strahlende Schönheit wie damals in Deutschland. Aber immer noch eine durch und durch attraktive Frau mit Ausstrahlung. Erotische Ausstrahlung! Ihre wissenden Blicke, ihre lasziven Gesten wenn sie wollte, das zielgerichtete betonen ihres Körpers. Sinnlichkeit. Einem charmanten Lächeln. Ein schelmischer Gesichtsausdruck. Die charakterlich gefestigte Sicherheit einer erfahrenen selbstbewussten Frau.

Sie hatte im Leben wahrlich etwas erlebt, sie musste nicht krampfhaft etwas nachholen oder vermeintlichen Verzicht beklagen. Misaki ruht in sich und lässt mich daran Teilhaben, gibt mir stets das Gefühl ein bedeutender Teil von ihr zu sein. Kann mit anderen Männern so Unkompliziert und Kumpelhaft umgehen ohne dass es Missverstanden wurde.

Das Bumsen hat sich mit der Zeit gewandelt. Nicht mehr das a****lische triebhafte Karnickeln wie die ersten Jahre. Ich halte heute länger durch. Aus männlicher Erfahrung und wegen einem weiteren Unterleib meiner Frau. Aus Masse wurde Klasse. Lang anhaltende Liebesspiele. Endloses gefühlvolles Ficken. Das macht auch sehr viel mehr Spaß wenn man nicht permanent Angst haben muss zu Früh zu kommen. Wenn man im Gegenteil dazu zum Schluß noch einen Endspurt hinlegen muß um ausreichend Reize für beide zu Erzeugen.

Beim Lecken konnte ich die schmierige Pflaume leichter offen halten, mir kam vor dass sich ihre Clit auch etwas prägnanter darstellte. Die Schamlippen bekamen über die Jahre dunklere Ränder, was den Kontrast zum hellrosa Inneren stark betonte.

Ihr Geruch und Geschmack des Mösensaftes hat sich etwas verändert, wie ein guter Wein der über die Jahre gereift ist. Mit zwei Kindern hat man nicht mehr soviel Zeit füreinander, weswegen man die wenigen Stunden besser Nutzt. Obwohl Arbeit und Zuhause räumlich so nah beieinander lagen war ich durch gestiegene Kundenzahlen ziemlich eingespannt. Wir lebten definitiv gut von meinem Einkommen, nicht mehr von Misaki's Erspartem. Ich hatte deshalb manchmal den Verdacht dass ihre Achtung vor mir als Mann dadurch etwas gefestigt schien. Ihr Vertrauen in mich war Gerechtfertigt. Wobei ich gestehen muss ich wurde nur zu dem was ich bin wegen Misaki und ihrem motivierenden Vertrauen.

Und trotz Allem hatte sie das Bedürfnis sich um mich als Mann noch bemühen zu wollen. Das schmeichelt. Eine Frau die leicht die Hälfte der männlichen Bevölkerung der Kleinstadt haben könnte bemüht sich um mich. Kaschiert Nachts ihre nicht Nennenswerten körperlichen „Makel“ und die paar Narben aus der Zeit als Rennfahrerin sorgsam mit traumhafter Nachtwäsche. Hauchzarte transparente Stoffe, manchmal stark formende Corsagen. Dazu im Bett hohe Absätze die dann immer seitlich meine Beine dabei so zerkratzen wenn sie mich Ritt. Alleine das schon Aufregend zu erforschen. Gibt mir immer noch das Gefühl „Ihr Mann des Lebens“ zu sein. Manchmal wird mir das schon unheimlich wie viel Glück ich doch habe.

Denke oft daran wie weit unten ich schon war, wie knapp es manchmal hergehen kann und zwei Menschen verpassen sich. Man darf nie Vergessen wie vergänglich Glück auch sein kann und von welchen Zufällen das Leben abhängt. Buddhisten Glauben an Charma und das was für einen bestimmt wird.

Von Dad hörte ich nie wieder etwas. Die Kumpels gingen nacheinander manche zum Militär, manche an den Traualtar, dann verloren sich langsam die Spuren in die alte Heimat. Sogar Franz fand den Gerüchten nach wieder eine Frau, eine kleine hübsche zierliche Japanerin. Wo die beiden heute leben weiß ich nicht. Keine Ahnung was der alte Horitake damit zu tun hatte. Wir sind jedenfalls jetzt hier fest verwurzelt. Sozial und Geschäftlich. Meine Töchter wachsen mit Englisch als Muttersprache auf. Und hoffentlich bleibt jetzt alles so wie es ist.

The End!

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